Mit Nachhaltigkeit bei Gewerbeimmobilien punkten
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Mit Nachhaltigkeit bei Gewerbeimmobilien punkten

Nachhaltigkeit wird immer mehr zum Erfolgsfaktor in der Immobilienbranche. Insbesondere Unternehmen investieren viel in den Ausbau Ihrer Nachhaltigkeitsstrategien sowie konkrete Maßnahmen zur Umsetzung.

Nachhaltigkeit wird immer mehr zum Erfolgsfaktor in der Immobilienbranche. Insbesondere Unternehmen investieren viel in den Ausbau Ihrer Nachhaltigkeitsstrategien sowie konkrete Maßnahmen zur Umsetzung.

12.08.2015 - Bild: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Ein  wichtiger Baustein ist die Nachhaltigkeit der eigenen Wirkungsstätten wie Firmengebäuden, Lager- und Fabrikhallen. Schlagworte wie „Green Buildings“ sind bereits in aller Munde und viele Experten bestätigen den Trend - Wer langfristig plant, erhält Werte.

Berater stellen dabei jedoch fest, dass Unternehmen sich aktuell fast ausschließlich aus Marketinggesichtspunkten für eine nachhaltige Gestaltung von Firmengebäuden interessieren und bemängeln hierbei noch den Weitblick.

Neben dem Imagegewinn und der höheren Akzeptanz bei den Steakholdern können Investments in Nachhaltigkeitsmaßnahmen bei Gewerbeimmobilien allein bis zu 70 % Heizenergie einsparen. Insbesondere bei gestiegenen Heizkosten kann dies beträchtliche Summen ausmachen, da bei vielen Unternehmen der Nebenkostenanteil bereits zu einer zweiten kleinen Miete geworden ist.

Beratungsexperten betonen wie schnell sich der Aufpreis für Nachhaltigkeits-Maßnahmen von durchschnittlich 10 - 20 % wieder amortisiert und den Wert einer Immobilie langfristig erhält oder sogar steigert.

Die Erfüllung bestimmter Nachhaltigkeitskennzahlen ist mittlerweile die Voraussetzungen für die meisten Mieter und Investoren geworden. Zertifikate & Siegel bilden Faktoren ab wie Energieverbrauch, Betriebs- und Unterhaltskosten. Anerkannte Siegel sind beispielsweise das Gütesiegel der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) oder das amerikanische Zertifikat LEED (Leadership in Energy and Environmental Design).

Nachhaltigkeit gewinnt ebenso unter dem Aspekt eines vorausschauenden Risikomanagements eine immer größere Bedeutung (Asset Property und Facility Management). Wenn der Wert der Häuser 20 Jahre oder mehr erhalten oder gesteigert werden soll, spielen Zertifizieren trotz eines großen Aufwandes eine immer größere Rolle.

Hier die wesentlichsten Trends und Herausforderungen im kurzen Überblick:

Strengere gesetzliche Regelungen
Qualitätsstandards für Immobilien, wie beispielsweise hinsichtlich Energieverbrauch, Bauökologie und Arbeitssicherheit werden immer mehr verschärft. Hier lohnt es sich, proaktiv zu handeln und als zukunftsfähiges Unternehmen mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Schwankende und steigende Energiepreise
Insbesondere bei der Berücksichtigung von volatilen Energiepreisen nicht nachwachsender Rohstoffe schafft eine vorausschauende Planung Sicherheit und spart Kosten.

Die Gesellschaft wird älter
Dadurch gewinnt eine altersgerechte und barrierefreie Gestaltung eine immer größere Bedeutung. Zudem ist diese Zielgruppe besonders kaufkräftig.

Gesteigertes Gesundheitsbewusstsein
Schadstoffarme Gebäude, wohltemperierte Räume und eine effektive Lüftung sind hierbei die zentralen Faktoren auf die es ankommt und welche sogar die Produktivität der eigenen Mitarbeiter steigern.

Verändertes Konsumentenverhalten
Immer mehrVerbraucher kaufen bevorzugt von Unternehmen, die Verantwortung für ihre Umwelt übernehmen und informieren sich vor dem Kauf, wie nachhaltig das Unternehmen aufgestellt ist.

Am besten ist es, seine Standort- und Immobilienstrategie von Anfang an nach Nachhaltigkeits-Kriterien zu planen. Professionelle und deutschlandweit aufgestellte Beratungsfirmen wie beispielsweise JLL liefern das notwendige Know-how, um Chancen und Potenziale zu erkennen. Eine nachhaltige Erfüllung und Konzeptionierung von Immobilien kann die wirtschaftliche Performance eines Unternehmens daher deutlich verbessern.

Wesentlich ist, dass die nachhaltige Gewerbeimmobilienstrategie zum Unternehmen passt und eingebettet ist in eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie. Wenn das aufeinander abgestimmt ist, lassen sich sogar neue Zielgruppen erschließen.



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