beckers bester GmbH Nachhaltigkeit & CR | LifeVERDE

beckers bester - Wir über uns



beckers bester GmbH

Anschrift:
Obere Dorfstraße 42
37176 Nörten-Hardenberg

Telefon: +49 (5503) 98580
Fax: +49 (5503) 9858 - 75
Email: info@beckers-bester.de

Mitarbeiter: 51-250

Webseite: www.beckers-bester.de

IHR GRÜNES ANGEBOT | Welche grünen Produkte/Dienstleistungen bieten Sie an?

beckers bester ist ein niedersächsisches Familienunternehmen, dass seit seiner Gründung vor mehr als 80 Jahren, mit Leidenschaft Fruchtsäfte herstellt. Heute wie damals, stehen die Unverfälschtheit unserer Produkte, die Wünsche unserer Kunden sowie das Arbeiten im Einklang mit der Natur bei uns im Mittelpunkt. So verzichten wir seit ehedem auf Konservierungsstoffe und Farbstoffe sowie auf künstliche Aromen oder Geschmacksverstärker. Wir vertrauen heute, mehr denn je, auf die Qualität naturbelassener Zutaten, damit unsere selbstgemachten Säfte auch genauso schmecken und engagieren uns zusätzlich intensiv für nachhaltiges Wirtschaften und den Umweltschutz.

UMWELT- und KLIMASCHUTZ | Welche konkreten Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen haben Sie bereits ergriffen oder werden Sie noch ergreifen?

Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber unserer Umwelt bewusst und sehen nachhaltiges Handeln, als eine Grundvorraussetzung für einen langfristigen Erfolg.

Als eine Maßnahme haben wir zum Beispiel bereits über 1.000 Bäume auf Streuobstwiesen gepflanzt, da es schlecht um unsere Bienen und ihre vielen Artgenossen wie z.B. die Hummeln bestellt ist. So kann der Erhalt gesichert werden und heimische Pflanzen und Tiere können sich wieder ansiedeln. Um gleichzeitig zu verhindern, dass die heimischen Apfelbäume in den vielen privaten Gärten abgeholzt werden, weil viele Eigentümer gar nicht wissen, was sie mit den vielen Äpfeln machen sollen, öffnen wir jedes Jahr in der Apfelernte unsere Tore für Privatleute, um diesen die geernteten Äpfel als Lohnmost abzunehmen. Dabei sind wir auch gerne bereit, über den üblichen Marktpreisen zu zahlen, um dieses private Engagement zu unterstützen.

Außerdem betreiben wir ein Biomasseheizkraftwerk, denn um unsere Säfte und Wasser zu erhitzen, benötigen wir eine ganze Menge Dampf. Wir benutzen hierfür nur Holzreste, die ihren eigentlichen Zweck schon erfüllt haben. Einmal haben wir zum Beispiel die alten Weihnachtsbäume aus dem Raum Göttingen zum Befeuern genutzt, oder ein anderes Mal alte unbehandelte Paletten von einem regionalen Unternehmen. Die restliche Zeit wird es mit Holzhackschnitzeln aus Strauch- und Schnittresten befeuert. Nur mit Dampf lassen sich aber keine Maschinen betreiben.

Ein Produktionsunternehmen wie unseres braucht natürlich leider auch eine Menge Strom. Deshalb haben wir seit dem 1. Januar 2017 unser gesamtes Unternehmen auf Ökostrom umgestellt.

Zur Reinigung und für manch anderen Prozessschritt in unserer Produktion wird Wasser benötigt. Da es sich um industrielles Abwasser handelt, muss es natürlich geklärt werden. Hier gehen wir seit über 30 Jahren unseren eigenen Weg mit unserer eigenen Abwasseraufbereitung. Um unsere Produktionsprozesse zu optimieren, bemühen wir uns darum, möglichst wenig Wasser einzusetzen, bzw. wo möglich, mehrfach zu verwenden.

Auch der CO2-Ausstoß ist ein wichtiges Thema für uns. Daher haben wir unseren CO2-Fußabdruck von der zukunftswerk eG berechnen lassen. Im Jahr 2014 betrug dieser 3.800 Tonnen CO2-Äquivalenz. Diesen Wert kompensieren wir, indem wir Projekte unterstützen, welche (vom Kyoto-Protokoll anerkannt) die weltweiten CO2-Emissionen um den Betrag reduzieren, den wir verursacht haben. Da wir viele Rohwaren aus Südamerika (z. B. Orangensaft) und Asien (z.B. Kokoswasser) beziehen, haben wir uns für jeweils ein Projekt in den beiden Erdteilen entschieden.

Zusätzlich unterstützen wir den Internationale Schulbauernhof Hardegsen. Hier können Schulklassen, aber auch Familien, die Vielfalt der Landwirtschaft kennenlernen. Und das im bäuerlichen Alltag und nicht als Abenteuerurlaub. Uns ist wichtig, dass gerade die nächste Generation die Möglichkeit erhält sich nicht nur über Lebensmittel, deren Herstellung und Herkunft zu informieren, sondern auch einen praxisnahen Bezug dazu erhält und hautnah das Arbeiten in der Landwirtschaft miterleben kann.

Außerdem sind wir vor kurzem aus PET ausgestiegen. Ein Grund warum es zu der Entscheidung kam, ist, dass jeder Deutsche jährlich 37,4 Kilogramm Plastikmüll produziert. Wir wollen damit gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und gleichzeitig zeigen, dass wir unsere Kunden und ihre Ansprüche wirklich ernst nehmen und diese in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen. Zusätzlich mussten wir uns eingestehen, dass PET nie zu uns gepasst hat, da diese Verpackungsart einen negativen Einfluss auf die Qualität der Produkte hat und somit unseren Ansprüchen nicht gerecht wurde. 

Neben regelmäßigen Nachhaltigkeitsworkshops bilden wir auch eigene Mitarbeiter zu Imkern aus, haben seit neuestem das erste Bienenvolk auf den eigenen Streuobstwiesen stehen und unterstützen regionale Bienenweiden.

CSR | Wie wird bei Ihnen im Alltag Corporate Social Responsibility gelebt?

Für uns gehen ökologische und soziale Nachhaltigkeit Hand in Hand. Als Wirtschaftsunternehmen können wir unsere langfristigen Ziele nur verfolgen, wenn wir uns eine entsprechende wirtschaftliche Grundlage sichern. Das heißt, wir sind bestrebt, langfristige Partnerschaften mit fairen Geschäftsbeziehungen zu unseren Lieferanten und Dienstleistern aufzubauen und zu pflegen. Am Ende des Tages müssen wir es schaffen, dass unsere Kunden bereit sind, für unsere Produkte einen angemessenen Preis zu bezahlen. So sind wir in der Lage, die Leistungen unserer Partner gleichwertig zu vergüten und darüber hinaus in den Fortbestand des Unternehmens zu investieren. Wir lehnen einen ruinösen Wettbewerb, welcher auf der Ausbeutung Einzelner beruht, ab. Als Unternehmen sind wir auf die Zusammenarbeit zahlreicher Menschen angewiesen und sehen in dieser gegenseitigen freiwilligen Abhängigkeit den Grundstein des Erfolges. Das heißt, dass wir uns bemühen, faire und angemessene Löhne zu bezahlen und sicher zu stellen, dass – insbesondere in den Anbauländern – Mindestsozialstandards eingehalten werden.

Über den monetären Punkt hinaus versuchen wir eine Führungskultur zu gestalten, die den Mitarbeiter als mündiges Individuum respektiert, ihm ein Umfeld schafft, in dem er sich weiterentwickeln und Verantwortung übernehmen kann und in dem er würdevoll behandelt wird.