Grüne Wissenschaft: Bayreuther Zentrum für Ökologie und Umweltforschung BayCEER Institut der Universität Bayreuth

Bayreuther Zentrum für Ökologie und Umweltforschung BayCEER Institut der Universität Bayreuth

Anschrift:
Dr. Hans-Frisch-Straße 1-3
95448 Bayreuth

Telefon: 0921-555700
Email: bayceer@uni-bayreuth.de

Mitarbeiter: 51-250

Webseite: www.bayceer.uni-bayreuth.de

IHR GRÜNES ANGEBOT | Welche grünen Produkte/Dienstleistungen bieten Sie an?

Studieren und Forschen im Profilfeld Ökologie und Umweltwissenschaften

Klimawandel, Landnutzungsänderungen und Umweltbelastung erfordern ein fächerübergreifendes Verständnis der Mechanismen und Strukturen natürlicher Systeme und Lebensgemeinschaften. Ziel des Bayreuther Zentrum für Ökologie und Umweltforschung BayCEER ist es, fachübergreifende Forschungen zur nachhaltigen Nutzung, zum Schutz und zur Sanierung natürlicher Ressourcen zu unterstützen und den Wissenstransfer zu den Nutzern der Ergebnisse zu verbessern. Das BayCEER bündelt die fachlichen und technischen Kompetenzen von über 20 Arbeitsgruppen in Biologie und Geowissenschaften, unterhält zentrale Labore und Serviceeinrichtungen und ist Träger des strukturierten Promotionsprogramms PEER in der Graduiertenschule BayNAT.

Die Biologie in Bayreuth zeichnet sich durch die große Bandbreite ökologisch orientierter Arbeitsgruppen und eine enge Vernetzung molekularer, experimenteller und freiland-ökologischer Forschungsansätze aus. In der Geoökologie werden Prozesse und Stoffströme in Ökosystemen basierend auf physikalischen und chemischen Konzepten erforscht und modelliert. Die Kombination geowissenschaftlicher und biologischer Ansätze ist dabei maßgeblich: nur so können die vielfältigen Rückkopplungen zwischen der von Pflanzen und Tieren geprägten „Biosphäre“ und den unbelebten Kompartimenten eines Ökosystems - Boden und Gesteine, Wasser und Luft - berücksichtigt werden.
Interdisziplinäre Ansätze sind auch in der Lehre tonangebend. In Bayreuth wurde 1978 der erste Studiengang Geoökologie entwickelt und setzt seitdem Maßstäbe für eine moderne und fundierte naturwissenschaftliche Umweltausbildung. Die kontinuierliche Weiterentwicklung unter Einbeziehung der Studierenden und Absolventen ist hier ein typisches Bayreuther Merkmal. Eine breite Grundlagenausbildung erhalten die Studierenden im Bachelorstudiengang, während der Master eine Spezialisierung auf Biogeochemie, Umweltphysik oder Landschaftsökologie ermöglicht.
Auch die Masterstudiengänge „Biodiversität und Ökologie“ sowie „Global Change Ecology“ sind „Made in Bayreuth“. Studieninteressierten stehen im Profilschwerpunkt mit zwei Bachelor- und vier Masterstudiengänge somit hervorragende Möglichkeiten offen:

Bachelor Biologie
Bachelor Geoökologie
Master Biodiversität und Ökologie
Master Geoökologie
Master Global Change Ecology (Elitenetzwerk Bayern)
Master Molekulare Ökologie


Kurzporträt der Universität Bayreuth

Die Universität Bayreuth ist eine junge, forschungsorientierte Campus-Universität. Gründungsauftrag der 1975 eröffneten Universität ist die Förderung von interdisziplinärer Forschung und Lehre sowie die Entwicklung von Profil bildenden und Fächer übergreifenden Schwerpunkten. Die Forschungsprogramme und Studienangebote decken die Natur- und Ingenieurwissenschaften, die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie die Sprach-, Literatur und Kulturwissenschaften ab und werden beständig weiterentwickelt. Gute Betreuungsverhältnisse, hohe Leistungsstandards, Fächer übergreifende Kooperationen und wissenschaftliche Exzellenz führen regelmäßig zu Spitzenplatzierungen in Rankings.
Derzeit sind an der Universität Bayreuth rund 11.000 Studierende in rund 100 verschiedenen Studiengängen an sechs Fakultäten immatrikuliert. Mit ca. 1.500 wissenschaftlichen Beschäftigten, davon 225 Professorinnen und Professoren, und ca. 1.000 nichtwissenschaftlichen Mitarbeitern ist die Universität Bayreuth der größte Arbeitgeber der Region.

UMWELT- und KLIMASCHUTZ | Welche konkreten Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen haben Sie bereits ergriffen oder werden Sie noch ergreifen?

In vielfältiger Grundlagen- und angewandter Forschung legen die Arbeitsgruppen im BayCEER die Basis dafür, die Auswirkungen von Klima- und Landnutzungswandel auf Ökosysteme zu verstehen und daraus praktische Maßnahmen zu Schutz und Sanierung der Umwelt, Schonung von Ressourcen und den Erhalt der Artenvielfalt zu entwickeln. Hier ein kleiner Auszug:

  • Forschung zu neuen Energiepflanzen: neben der Energieausbeute (Biomethan) wird auf positive agrarökologische Eigenschaften für die Umwelt durch Anbau von Dauerkulturen geachtet
  • Forschung zur Nutzung von Reststoffen als Wertstoffe: CO2-Speicherung durch Reaktion mit alkalischen Reststoffen im ALCATRAP-Prozess; Biosyntheseverfahren für reaktive Eisenmineraloberflächen zur Wasseraufbereitung (SURFTRAP)
  • Bayerischer Forschungsverbund FORKAST: Auswirkung des Klimas auf Ökosysteme und klimatische Anpassungsstrategien

 
Ein weiteres wichtiges Wirkungsfeld ist die Umweltbildung innerhalb der Lehrerausbildung und für die interessierte Bevölkerung konkrete Beispiele hierzu:

CSR | Wie wird bei Ihnen im Alltag Corporate Social Responsibitltiy gelebt?

Das BayCEER ist Teil der Universität Bayreuth, die sich gemäß ihrem Leitbild ihrer gesellschaftlichen Verantwortung verpflichtet:

„Wir vermitteln zukunftsfähige Bildung durch Wissenschaft und forschungsbasierte Lehre. In hervorragend ausgewiesenen Fachdisziplinen und in strategisch ausgewählten Profilfeldern bieten wir Studentinnen und Studenten aus dem In- und Ausland beste Studienbedingungen und sind für Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt hoch attraktiv. …  Wir kooperieren weltweit mit Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und fördern den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. … Gründungsauftrag der Universität Bayreuth ist die Förderung der Interdisziplinarität in Forschung und Lehre… Dementsprechend vermitteln wir - auf Basis grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung in starken Fachbereichen - disziplinäre und interdisziplinäre Qualifikationen, die sich an den künftigen wissenschaftlichen, technischen und gesellschaftlichen Herausforderungen orientieren. … Wir vermitteln unseren Studentinnen und Studenten hohe fachliche Kompetenz und befähigen sie, selbstbestimmt und verantwortungsbewusst zu urteilen und zu handeln. Wir erwarten von ihnen neben Engagement und Leidenschaft den Mut zum kritischen und unkonventionellen Denken. Wir suchen und gewinnen herausragende Forscherinnen und Forscher, die die sich gern dem Wettbewerb stellen und die Wissenschaft kreativ weiter entwickeln. … Durch direkte und offene Kommunikation gelangen wir zu transparenten Entscheidungen und einer effizienten, nachhaltigen Nutzung der eingesetzten Ressourcen. …Wir setzen uns für Chancengerechtigkeit auf allen Ebenen ein und nutzen Diversität als innovatives Potenzial. Als familiengerechte Universität ermöglichen wir die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie.“

Gerade für die Studiengänge in Ökologie und Umweltwissenschaften gilt, dass im Studienalltag möglichst interaktiv gelehrt wird. Kleine Kurse und ein sehr gutes Betreuungsverhältnis bieten hier beste Voraussetzungen.

WELTVERBESSERER | Warum ist Ihr Angebot fortschrittlich und was verändert sich in positiver Hinsicht hierdurch für die Menschen?

Im Bayreuther Zentrum für Ökologie und Umweltforschung finden verschiedenste Zielgruppen kompetente Ansprechpartner und ein fortschrittliches Angebot:

  • Studierende werden in einem interdisziplinär zusammenwirkenden Netzwerk von Fachdisziplinen ausgebildet. An der Campusuni in Bayreuth genießen sie kurze Wege und eine familiäre Atmosphäre, dazu eine gute Betreuung auf hohem Standard. Ins Arbeitsleben nehmen sie den Blick fürs Ganze mit, über den Tellerrand einzelner Fachdisziplinen hinweg.
  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler profitieren von exzellenten Bedingungen für interdisziplinäre Forschung. Das BayCEER richtet zahlreiche nationale und internationale Fachtagungen in Ökologie und Umweltforschung aus, die als Austauschplattformen für Forschungscommunities die Weiterentwicklung beflügeln.
  • Das BayCEER vermittelt Erkenntnisse, Bewertungen und Problemlösungen an Behörden, Industrie, Verbände, Bildungseinrichtungen und die allgemeine Öffentlichkeit. Medienvertreter finden ein breites Spektrum von Experten in Sachen Klimaforschung, Ökosysteme, Biodiversität, Arten- und Naturschutz sowie Umweltbelastung und Sanierung.
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