Nachhaltige Gesundheit u. Ernährung: Biomarkt Lämmerhof Inhabergeführt

Biomarkt Lämmerhof - Wir über uns



Biomarkt Lämmerhof Inhabergeführt

Anschrift:
Hauptstraße 8
23896 Panten Ortsteil Mannhagen

Telefon: 04543891177
Fax: 04543891178
Email: hofladen@laemmerhof.de

Mitarbeiter: 1-10

Webseite: http://www.laemmerhof.de/

IHR GRÜNES ANGEBOT | Welche grünen Produkte/Dienstleistungen bieten Sie an?

Lebensmittel und Naturwaren in Bio-Qualität

Besuchen Sie uns in unserem Hofladen und entdecken Sie unser Naturkost-Vollsortiment bei fachkundiger Beratung. Seit 1991 finden Sie bei uns ein großzügiges Angebot an Fleisch, Wurstwaren, Getreide und Gemüse aus eigener Erzeugung. Weiterhin führen wir über 60 Sorten Käse und Wein, Brote und Brötchen aus unserem Getreide für uns gebacken, Molkerei- und Getreideprodukte, umfangreiche Nudel- und Soßenauswahl, Marmeladen, Aufstriche, Gewürze, Säfte, Honige, Körperpflegeprodukte wie Cremes, hochwertige Öle, Bade- und Duschgel, dekorative Kosmetikartikel sowie diverse Waschmittel und vieles mehr.

Unser Sortiment entspricht den Richtlinien des Bundesverbandes Naturkost/Naturwaren. Seit mehreren Jahren führen wir das Naturkostzeichen, welches nur kontrollierte Fachgeschäfte auszeichnet.
UMWELT- und KLIMASCHUTZ | Welche konkreten Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen haben Sie bereits ergriffen oder werden Sie noch ergreifen?

Wildartenfreundlicher Anbau

Wenn Landwirtschaft und Wildnis Freunde sind

Unsere Felder sind durchzogen von zahlreichen Biotopen wie Knicks, Feldgehölze oder Flachgewässer. Alles zusammen ergibt eine vielgestaltige Landschaft mit hoher Biodiversität. Gerade auch in den Übergängen von Biotop zu Feld oder Biotop lebt das bunte Treiben ungestümer, lebensfreudiger Artenvielfalt. Von dieser Lebendigkeit profitieren die Früchte unserer Felder, so daß man sagen kann: Das Getreide steht mitten in der Natur, rundherum und mittendrin blüht, summt und schwirrt es. 
konkrete Maßnahmen in unserer Landwirtschaft:

  • Nischen für Wildarten in den Flächen zulassen (Naßstellen, Feldgehölze, etc.)
  • Großzügige, weiche Übergänge an den Feldrändern durch breite Säume
  • Kleinteilige Felder mit unterschiedlichen Kulturen
  • Anlage von Streifen mit Blühmischungen oder Selbstbegrünung als Lebensraum
  • Verbundachsen vitalisieren und neu anlegen (Hecken, Naßstellen u.a.)
  • Natürliches Nahrungsangebot für die Wintermonate schaffen (Winterstoppel, unbearbeitete Flächen, unbeerntetes Getreide u.a.)

Damit erreichen wir eine Verbesserung des Lebensraumes, ertragreiche Nahrungs- und sichere Bruthabitate für wild lebende Arten, Wanderkorridore, ganzjähriges Nahrungsangebot und spez. ein Schutz der Bodenbrüter durch an ihren Brutzeitraum angepaßtes maschinelles Bearbeiten.

CSR | Wie wird bei Ihnen im Alltag Corporate Social Responsibility gelebt?

Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft

Landschaftselemente

Vielfältige Strukturen

Biotopvernetzungen bieten Lebensraum

Die Landschaftselemente auf dem Lämmerhof bestehen v.a. in Knicks und Knickgehölzen, Blühstreifen, Stilllegungen, Feuchtbiotopen, Kleingewässern, Streuobstwiesen, Magerstandorten und Säumen an den Wegrändern etc. Sie alle dienen sowohl dem Arten- und Klimaschutz als auch dem Erholungswert. 

Was können wir in der Landwirtschaft noch mehr tun? 
Einzelbiotope werden aktiv durch kurzzeitige oder langlebige Strukturen verbunden und gewährleisten Lebensraum für sensible Tier- und Pflanzenarten.  Die Stoppelbearbeitung nach der Getreideernte unterlassen wir oft, um  das Vorkommen von Wildarten zu fördern, z.B. um spätreifen Beikräutern wie Ackerschwarzkümmel und Ackerröte die Samenreife zu ermöglichen.

Beispiel Knick: Landschaftsprägend sind, v.a. in der Gemarkung Lankau, die historischen Knickstrukturen. Die Knicks fördern ein lebensfreundliches Mikroklima, dienen als Erosionsschutz und bilden die Grundlage für eine CO2-neutrale Rohstoffversorgung. Die Verfeuerung von Holzhackschnitzel findet bereits im privaten Bereich statt und soll künftig auf den Betrieb (Gewächshaus, Getreidetrocknung) ausgedehnt werden. Der Pflege durch auf-den-Stock-setzen (ca. alle 15 Jahre) widmen wir uns v.a. in den Wintermonaten, alternde Knicks neigen zu Auflichtungen und sind dann als Bruthabitat für viele Vogelarten (Neuntöter, Sperbergrasmücke) ungeeignet. 

Neben dem Mikroklima begünstigen intakte Knickstrukturen auch das Makroklima: pro Grad Temperaturerhöhung steigt die Verdunstung um 5%. Eine abnehmende Bodenfeuchte führt zu geringerer Nährstoffverfügbarkeit und zu Winderosion. Oberhalb eines Temperaturoptimums werden Kulturpflanzen geschädigt, die Folgen sind verringerte Kornzahl pro Ähre. Der Knick dagegen schont den Wasserhaushalt und spendet wichtigen Schatten. Eine Landschaft aus einem Mosaik von Knicks, flachen Gewässern und begrünten Flächen trägt intensiv zu einem ausgeglichenem Klima bei.
Weidenmanagement

Weiden

Das Weidenmanagement

Rinder und Schweine

Beide Nutztierarten festigen den Betriebskreislauf auf ganz unterschiedliche Weise. 
Die Schweine weiden auf einer hofnahen Standweide, jede Gruppe von 15 Tieren hat einen großzügigen Auslauf von 2.000 qm. Sie verwerten das Ausputzgetreide und die Gemüsereste.

Die Rinderhaltung dient vorrangig der Pflege der von uns betreuten Naturareale: Sie weiden auf den extensiv genutzten Grünlandflächen. Zwischendurch dürfen sie auch auf den Zwischenfrüchten der Ackerflächen grasen. Sie ziehen als Herde ähnlich ihren Vorfahren über die großzügigen Grünlandflächen ums Hellmoor und um den Pantener Moorweiher. Diese Wiederkäuer und verschiedene Kräuter bilden die Basis für die Herstellung der Demeter-Präparate.

Schweine

Tiere

Glückliche Tiere auf großzügigen Weideflächen

Glücklich ist, wer selbst entscheidet.

Viehspiegel
Rinder:80 Tiere (davon 30 Mutterkühe mit Kälber,     
1 Bulle, 40 Ochsen und Färsen bis 2,5 Jahren)
Schweine:90 Mastschweine
 
Die Tierhaltung des Hofes ist eher klein. Wir wollen unseren Nutztieren soviel Platz wie möglich geben, ihnen Zeit zum Wachsen lassen und verhindern, daß sie in Nahrungskonkurrenz zum Menschen treten. So haben sie großzügige Weideflächen, auf denen sie umherziehen können. Viele ökologische Probleme unserer Welt haben ihre Ursache in überhöhten Viehdichten. Zur Vielfalt des Hofes und der Landschaft gehören Tiere dazu, doch wir möchten die Ansprüche des jeweiligen Lebewesens achten. 

Die Rinder
Unsere Rinderhaltung findet v.a. mit dem Ziel einer ganzjährigen extensiven Beweidung der Landschaftsflächen statt. Die Beweidungsintensität wird aus Naturschutzsicht festgelegt. Das Rind übernimmt die Aufgabe des Landschaftspflegers und schützt das Grünland vor übermäßigem Gehölzaufkommenen. Die extensive Beweidung führt zu einer Struktur- und Artenvielfalt in der Fläche. Die Rinder leben im Überfluss. Besonders profitieren z.B. Neuntöter, Kranich, Braunkehlchen und die Amphibien in den besonnten Übergangsbereichen der Laichgewässer im Grünland. Die Mutterkühe kennen sich im Gelände aus: die kühlen Waldränder, die Bereiche mit schmackhaftem Gras und die offenen Bodenstellen zur Aufnahme von Mineralien. Wir selektieren die Deutsch Angus-Kühe auf  Friedfertigkeit und Mutterverhalten. Die männlichen Tiere und einige Färsen werden im Alter von zwei bis drei Jahren als Schlachttiere von wilder Weide verkauft. Zum Abkalben kommen die Mutterkühe im Februar und März zum Stall an den Hof. 

Die Schweine
Schweine laufen und toben auf der Wiese und fressen das frische Grün, suhlen nach Belieben oder dösen im großzügigen Schweineschloss. Besuchergruppen dürfen die neugierigen Schweine mit Gras füttern und die lustigen Ringelschwänze zählen.
 Die Schweine sind die Saubermänner und -frauen des Hofes. Sie sorgen dafür, daß alle Reste des Gewächshauses einmal in ihrem Magen verdaut werden und sich somit keine Fruchtfolgeprobleme aufbauen. Auch verwerten sie Getreidepartien, die aufgrund etwaiger fehlender Backqualitäten nicht taugen. Die Anzahl der Schweine richtet sich nach Menge der Reste auf dem Hof, eine Nahrungskonkurrenz zum Menschen ist nicht gegeben. In unserem Stall haben die Schweine viel Platz, Stroh zum Einkuscheln und auf der Hauskoppel einen großzügigen begrünten Freiauslauf unter Eichenbäumen.