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Stiftung für Mensch und Umwelt - Wir über uns



Stiftung für Mensch und Umwelt Stiftung

Anschrift:
Hermannstraße 29
14163 Berlin

Telefon: 030-394064304
Email: hoelzer@stiftung-mensch-umwelt.de

Mitarbeiter: 11-50

Webseite: www.stiftung-mensch-umwelt.de

IHR GRÜNES ANGEBOT | Welche grünen Produkte/Dienstleistungen bieten Sie an?

Die Stiftung für Mensch und Umwelt möchte die biologische Vielfalt fördern und schützen. Hierzu initiiert und führt sie eigene Projekte durch. Ein Schwerpunkt dabei ist die naturnahe Gestaltung von Grünflächen, die in den beiden Projekten „Berliner PikoPark“ und „Treffpunkt Vielfalt – naturnahe Gestaltung von Wohnquartieren“ realisiert wird.

Um möglichst viele Menschen zu bienenfreundlichen Pflanzaktionen zu motivieren, führt die Stiftung für Mensch und Umwelt seit 2016 den bundesweiten Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“ durch. Ob Firmen- oder Privatgärten, Schrebergärten, Schulgärten oder kommunale Flächen - alle können sich prämieren lassen.

Auch die Umweltbildung liegt der Stiftung am Herzen. Für Kita- und Grundschulkinder hat die Stiftung daher den Bienenkoffer entwickelt. Er enthält eine Fülle an Spiel- und Bastelmaterialien rund um das Thema „Wild- und Honigbienen“, sodass Kinder die spannende Welt der Bestäuberinsekten kennenlernen können.

Darüber hinaus hat die Stiftung für Mensch und Umwelt mit ihrer Initiative „Deutschland summt!“ ein Netzwerk aufgebaut, das seit dem Jahr 2010 Gemeinden, Städte und Regionen dabei hilft, selbst im Bienenschutz aktiv zu werden.

UMWELT- und KLIMASCHUTZ | Welche konkreten Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen haben Sie bereits ergriffen oder werden Sie noch ergreifen?

Neben den weiter unten genannten internen Maßnahmen hat die Stiftung für Mensch und Umwelt bereits Folgendes umgesetzt:

  • Wissen über (Wild-)Bienen und naturnahes Gärtnern in zahlreichen Seminaren und Vorträgen weitergegeben
  • Netzwerk für Bienenschutzaktionen mit mittlerweile über 30 Partnern aufgebaut
  • mit dem Pflanzwettbewerb bundesweit Menschen zu bienenfreundlichen Pflanzaktionen motiviert; seit dem Jahr 2016 wurden insgesamt über 1.300 Beiträge eingereicht und 189 Hektar bienenfreundlich gestaltet
  • Wildbienen-Schaugärten in Berlin, Frankfurt am Main und Hamburg angelegt
  • Auf Rasenflächen von Berliner Wohnungsbaugenossenschaften insgesamt über 6.000 Quadratmeter Naturgärten angelegt
  • 30 Wildbienenbuffets (Hochbeete) an insgesamt 15 Berliner Grundschulen errichtet
  • den „Bienenkoffer“ als mobiles Umweltbildungsangebot für Kitas und Grundschulen entwickelt und etabliert
  • vier Wanderausstellungen zum Thema Wild- und Honigbienen kreiert

... und vieles mehr!

CSR | Wie wird bei Ihnen im Alltag Corporate Social Responsibility gelebt?

Auch in diesem Jahr hat die Stiftung für Mensch und Umwelt ihren Jahresenergieverbrauch durch eine Spende an ein Klimaschutzprojekt in Uganda kompensiert, sodass sie im Zeitraum 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022 klimaneutral arbeitet. Daneben setzt die Stiftung auch im Büroalltag auf umweltfreundliche Materialien und Verhaltensweisen:

  • umweltfreundliche Büroreinigung
  • nachhaltiges Bankwesen
  • 100% Ökostrom
  • reduzierter Wärmeverbrauch
  • umweltfreundliche Büroartikel
  • getrennter und recycelter Abfall
  • regionale Biolebensmittel
  • umweltfreundliche Mobilität
  • sparsamer Wasserverbrauch
WELTVERBESSERER | Warum ist Ihr Angebot fortschrittlich und was verändert sich in positiver Hinsicht hierdurch für die Menschen?

Die Projekte und Aktionen der Stiftung für Mensch und Umwelt beschreiten zum Teil neue, unkonventionelle Pfade im Naturschutz:

  • Die Initiative Deutschland summt! war eine der ersten Bewegungen im (Wild)Bienenschutz. Sie erkannte bereits vor zehn Jahren, dass Naturinteressierte oftmals eine Art „Starthilfe“ brauchen, um selbst vor Ort tatsächlich aktiv zu werden. Seither gibt die Stiftung den Deutschland summt!-Partnern notwendiges Know-How und Material an die Hand, organisiert Vernetzungsworkshops und baut fortlaufend das Netzwerk aus.
  • Beim bundesweiten Pflanzwettbewerb setzt die Stiftung für Mensch und Umwelt vor allem auf digitale Präsenz: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer registrieren sich online, laden Text- und Bildmaterial zu ihrem Beitrag hoch und kommunizieren nach Möglichkeit in ihren eigenen analogen wie digitalen Kanälen über den Wettbewerb. Auf dass der Funke der Begeisterung für Naturgärten überspringt.
  • Mit dem Berliner PikoPark etablierten wir einen neuen Grünflächentyp in der Hauptstadt, der zeigt, wie praktischer urbaner Naturschutz aussehen kann. Als Vorbild dienten PikoParks in fünf anderen deutschen Städten, realisiert durch den Wissenschaftsladen Bonn.

All die Angebote zeigen, dass praktischer Naturschutz auch in Städten und auch im Kleinen möglich und wertvoll ist. Wer zuvor dachte, dass er mit seinen Sorgen um den Rückgang der Tier- und Pflanzenarten allein auf weiter Flur ist, erlebt durch die Angebote Resonanz und Gemeinschaft. Wer seinen (Klein-)Garten oder Balkon naturnah gestaltet, macht die wunderbare Erfahrung, dass sich natürlicher Reichtum schon nach kurzer Zeit einstellt – biologische Vielfalt hautnah! Mitmachen lohnt sich…