Nachhaltig Wohnen & Leben: Bioodi (Ciparo Products B.V.)

Bioodi - Wir über uns



Bioodi (Ciparo Products B.V.)

Anschrift:
Mariniersweg 151
3011NK Rotterdam

Telefon: +49 (0)211 93670269
Email: sales@bioodi.de

Mitarbeiter: 1-10

Webseite: www.bioodi.de

IHR GRÜNES ANGEBOT | Welche grünen Produkte/Dienstleistungen bieten Sie an?

bioodi - Wir haben mehr als 300 nachhaltige Einwegartikel in unserem Sortiment. Von Bechern, Tellern, Schüsseln, Besteck, Take-Away Verpackungen bis hin zu biologisch abbaubaren Feuchttüchern ist alles dabei. Unsere einzigartige Natureware-Linie wird von mehreren KundInnen eingesetzt, darunter die flämische Regierung und die Universität Radboud in Nijmegen (Nimwegen). Neben unseren Standarddesigns können die meisten Artikel auch mit personalisiertem Entwurf oder Logo bedruckt werden. Auch die neuen Palmblattteller sind extrem beliebt. Unser Hauptverkaufsschlager sind aber noch immer unsere Kaffeebecher – in verschiedensten Größen und Designs und 100% biologisch abbaubar!

UMWELT- und KLIMASCHUTZ | Welche konkreten Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen haben Sie bereits ergriffen oder werden Sie noch ergreifen?

Wir verwenden Materialien aus nachwachsenden/recycelten Ressourcen. Einige Beispiele: Wir beziehen unsere Holz-Rohstoffe nur aus PEFC/FSC-zertifizierten Quellen. Unsere Palmblattlinie wird von herabgefallenen Blättern geformt, Produkte aus Zuckerrohr sind in der gewöhnlichen Zuckerraffinerie Produktionsabfall. Unser Bioplastik besteht aus PLA: PLA (Poly Lactic Acid) ist der Name für Polymere der Milchsäure und wird für die Fertigung unserer transparenten Becher verwendet. Es wird auch für die Beschichtung unserer Becher für Heißgetränke verwendet. PLA ist biologisch abbaubar und wird aus erneuerbaren Materialien (Glucose) hergestellt und ist daher eine Alternative zu herkömmlichem Plastik, das aus fossilen Rohstoffen hergestellt wird. Unsere Produkte erfüllen die Richtlinie EN-13432, die fordert, dass das Material zu 90% innerhalb eines Zeitraums von 6 Monaten biodegradiert sein muss. Das bedeutet, dass sich unsere Produkte innerhalb dieser Norm befinden. Studien weisen aus, dass sich zertifizierte Verpackungen im Allgemeinen innerhalb von 10 Wochen in einer industriellen Kompostierung wieder auflösen.

CSR | Wie wird bei Ihnen im Alltag Corporate Social Responsibility gelebt?

Neben umweltverträglicheren Alternativen zu herkömmlichen Einwegprodukten sind wir auch bestrebt, uns sozial zu engagieren. So arbeiten wir unter anderem mit Upendo Daima (das bedeutet bedingungslose Liebe auf Kiswahili) zusammen, um Straßenkindern in Tansania eine zweite Chance zu geben. Darüber hinaus tragen wir auch in unserem eigenen Unternehmen dafür Sorge, bestimmte MitarbeiterInnen einstellen zu können, die einen „Rückstand“ auf dem Arbeitsmarkt haben. So arbeiten wir u.a. mit „Emma at Work“ zusammen. Sie geben Menschen mit einem (körperlichen) Handicap oder einer chronischen Krankheit eine Chance auf dem Arbeitsmarkt. So sind wir nun schon seit Jahren stolz über einen festangestellten Kollegen, den wir über sie vermittelt bekommen haben. Sie arbeiten auch mit anderen Förderprojekten via UWV (niederländische Agentur für Arbeit) oder andere Organisationen zusammen, um Menschen (wieder) fit für den Arbeitsmarkt zu machen und jedem eine gleiche Chance zu geben.

WELTVERBESSERER | Warum ist Ihr Angebot fortschrittlich und was verändert sich in positiver Hinsicht hierdurch für die Menschen?

Wir möchten mit unserem Sortiment flächendeckend alles anbieten, was im Rahmen von nachhaltigen Einwegartikeln benötigt wird, sodass unsere KundInnen wiederum die Möglichkeit haben, ihr Geschirr und Verpackungen entsprechend ebenfalls gänzlich umweltfreundlich zu gestalten.

Uns gefällt zu sehen, wie das Thema „Nachhaltigkeit“ - anders als es noch vor 10 Jahren zu unserer Gründungszeit der Fall war - immer präsenter wird und in den Köpfen der Menschen anzukommen scheint.

Wir haben vor Kurzem beispielsweise eine Kooperation mit einem jungen Dresdner Team begonnen, die es sich zum Ziel gemacht hat, dem Einweggrill den Garaus zu machen und stattdessen umweltbewusstes Grillen zu fördern.

Auch bei größeren Betrieben wird nach und nach Umweltbewusstsein ein größeres Augenmerk auf der Unternehmensagenda und es wird nach nachhaltigeren Lösungen Ausschau gehalten. Das finden wir klasse!

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