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supermarchĂ© Fair Fashion - Wir ĂŒber uns



supermarché Fair Fashion GmbH

Anschrift:
Wiener Str. 16
10999 Berlin

Telefon: 030-20950461
Email: info@supermarche-berlin.de

Mitarbeiter: 1-10

Webseite: www.supermarche-berlin.de

IHR GRÜNES ANGEBOT | Welche grĂŒnen Produkte/Dienstleistungen bieten Sie an?

supermarchĂ© ist mit rund 100qm VerkaufsflĂ€che der grĂ¶ĂŸte Laden fĂŒr ökofaire Mode in Berlin. In unserem LadengeschĂ€ft in Kreuzberg bieten wir ökologische und fair produzierte Mode von ĂŒber 40 Labels fĂŒr Frauen und MĂ€nner. Unser Angebot umfasst sowohl Basics als auch wechselnde Kollektionen und reicht von Streetwear bis zu bĂŒrotauglicher Mode. Ein Schwerpunkt unseres Angebots liegt auf einer großen Auswahl an Hosen, vor allem Jeans. Zudem bieten wir eine große Auswahl an Basics wie UnterwĂ€sche, Socken, Leggins, Strumpfhosen und Blanko-Shirts.

Wechselnde Kollektionen bieten wir von bekannten Marken wie armedangels, People Tree, Knowledge Cotton Apparel, Kings of Indogo, Kuyichi, Recolution oder bleed an. Wir haben aber auch kleine weniger bekannte Marken, die gleichzeitig tolle Projekte sind, Schulen in Afrika unterstĂŒtzten, eigene WerkstĂ€tten betreiben, Frauen fördern oder in Berlin oder Brandenburg nĂ€hen.

Die bei uns angebotene Kleidung ist durchgehend aus nachhaltigen Materialien wie Bio-Baumwolle, Tencel und Modal (aus Holz), Hanf oder recyceltes PET aus alten Plastikflschen sowie recyceltes Nylon aus alten Fischernetzen oder Schuhe aus Ananasfasern.

Neben Mode bieten wir Mode-Accessoires wie RucksĂ€cke & Taschen, GĂŒrtel und Fair Trade-Schmuck an. Außerdem haben wir ein kleines Sortiment an Fairtrade-Kosmetik sowie faire Wohnaccessoires wie Bio-BettwĂ€sche und handgewebte GeschirrtĂŒcher aus fairem Handel.

Ehrliche Beratung und Wissen ĂŒber die Labels und deren Produktion, gehört bei uns zum Konzept. Wir machen regelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen rund ums Thema Faire Mode, empfangen Gruppen, gehen auf MĂ€rkte. Wir haben ein eigenes Label, Hirschkind, dessen Kollektionen wir in unserer Siebdruckwerkstatt bedrucken.

Unser Anliegen ist es, ein Laden zu sein, in dem möglichst alle faire Kleidung bekommen können, die ihnen gefÀllt und die (zu) ihnen passt. Wir verstehen unser Anliegen auch als ein politisches.

UMWELT- und KLIMASCHUTZ | Welche konkreten Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen haben Sie bereits ergriffen oder werden Sie noch ergreifen?

Unser gesamtes Angebot ist entweder aus zertifizierter Biobaumwolle oder aus anderen nachhaltigen Materialien. Beim Anbau von Biobaumwolle wird auf die Verwendung von giftigen Pestiziden und Herbiziden sowie chemischen DĂŒnger verzichtet. Die Biobaumwolle ist nicht genetisch verĂ€ndert und es werden keine Entlaubungsmittel eingesetzt. Stattdessen wird sie von Hand geerntet. Durch dieses Verfahren wird die Umwelt, das heißt Pflanzen, Tiere, Böden, Luft und Wasser geschont, aber auch die Menschen, die die Baumwolle pflanzen und ernten, da sie nicht tagein tagaus mit giftigen Stoffen konfrontiert sind. Der Anbau von Biobaumwolle ist in Vergleich zu konventioneller Baumwolle zudem viel wassersparender.

Außerdem bieten wir Kleidung und Taschen aus recycelten Stoffen an wie z.B. RucksĂ€cke, die aus recyceltem PET aus alten Plastikflaschen gemacht werden oder Bademode, die aus recyceltem Nylon hergestellt wurde, das aus MeeresabfĂ€llen hergestellt wird. So werden Ressourcen gespart und aus eigentlichem 'Abfall' entstehen sinnvolle neue Produkte.

NatĂŒrlich achten wir auch bei unserem Laden selbst auf ökologische Aspekte. Unsere Werbematerialien werden umweltfreundlich gedruckt, wir verwenden ausschließlich Recyclingpapier. Die Ladeneinrichtung haben wir zum Teil aus altem Material wie Paletten gebaut. Da wo dies nicht möglich war, benutzten wir Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft und Second-Hand-Möbel. Unser Laden sowie unsere Werkstatt laufen mit Ökostrom. Zudem versuchen wir möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zu machen. MĂŒssen wir doch mal große Kisten von der Werkstatt in den Laden transportieren, machen wir das mit unserem PKW, der mit Gas betankt wird.

CSR | Wie wird bei Ihnen im Alltag Corporate Social Responsibility gelebt?

Die GeschĂ€ftsbeziehungen zu unseren PartnerInnensind langfristig und freundschaftlich. Wir haben langjĂ€hrige, vertrauensvolle Beziehungen zu unseren LieferantInnen und ProduzentInnen aufgebaut. Diese wissen, dass sie sich darauf verlassen können, dass sie AuftrĂ€ge von uns bekommen. Bei Bedarf finanzieren wir vor. Wir drĂŒcken keine Preise.

Mit unserem Eigenlabel lassen wir in u.a. Kenia und Deutschland produzieren. Damit möchten wir kleine NĂ€hereien unterstĂŒtzen, die ihre Angestellten fair behandeln. Im Falle der Kenianischen NĂ€herei zahlen wir zusĂ€tzlich zum StĂŒckpreis der Produkte eine Fair-Trade-PrĂ€mie, die am Ende des Jahres an die Angestellten ausgezahlt wird.

Kleine Labels mit sozialiem Anspruch liegen uns besonders am Herzen! Wo es möglich ist, kaufen wir bei diesen Labels ein, auch wenn der Gewinn dadurch fĂŒr uns geringer ausfĂ€llt als bei grĂ¶ĂŸeren Marken.

Wir unterstĂŒtzen regelmĂ€ĂŸig soziale Projekte und NGOs wie Pro Asyl, Kreuzberg hilft oder Ärzte der Welt. Kleidung mit kleinen Fehlern lassen wir bei der hiesigen Schneiderin nĂ€hen und geben sie an eine Kreuzberger FlĂŒchtlingsinitiative weiter.

Wir zahlen unsere Angestellten fair. Seit wir es uns leisten können, ĂŒberhaupt Angestellte zu haben, haben wir den Lohn kontinuierlich erhöht.

Und natĂŒrlich achten wir auch im Privaten und außerhalb der Arbeit auf diese Werte die uns wichtig sind, das ist ja klar. Fairtrade-Kaffee und Bio-Lebensmittel vom Markt oder von kleinen KiezlĂ€den ist hier nur ein Aspekt. Unser GeschĂ€ftskonto ist bei der Ethikbank.

WELTVERBESSERER | Warum ist Ihr Angebot fortschrittlich und was verĂ€ndert sich in positiver Hinsicht hierdurch fĂŒr die Menschen?

Wir wollen zeigen, dass faire und ökologische Mode toll aussehen kann, eine super QualitĂ€t hat, sich wahnsinnig gut anfĂŒhlt und auch nicht furchtbar teuer sein muss. In unserem Laden informieren wir KundInnen im GesprĂ€ch und durch Veranstaltungen ĂŒber die Probleme der konventionellen Textilindustrie und zeigen, wie es anders gehen kann. Dabei achten wir immer darauf, dass wir auch gĂŒnstige Alternativen bieten. Möglichst jede/r soll sich ökofaire Kleidung leisten können. Besonders gerne unterstĂŒtzen wir kleine Initiativen und Projekte, die Frauen fördern.