Nachhaltige Mode: Schauraum für angewandte Kunst Einzelunternehmen

Schauraum für angewandte Kunst - Wir über uns



Schauraum für angewandte Kunst Einzelunternehmen

Anschrift:
Siebensterngasse 33
1070 Wien

Telefon: +43 (0) 676 75 76 700
Email: office@schauraum.at

Mitarbeiter: 1-10

Webseite: http://www.schauraum.at

IHR GRÜNES ANGEBOT | Welche grünen Produkte/Dienstleistungen bieten Sie an?

Schauraum - „Wandelbarer Strick aus Österreich“. Design by Karin Merkl. Made in Austria. Seit 2006.

Das bevorzugte Thema von austriandesign.at ist der Schal. Der Schal, in seiner Grundform ein Rechteck, wird so interpretiert und modifiziert, sowie tradierte Gestaltungsprinzipien hinterfragt und Gewohntes verändert, dass er zum Bekleidungsstück, zur multifunktionellen, variierbaren Bekleidung für Damen wird.

 

Es ist ein Spiel mit der Form.

Ein Schal muss nicht immer ein Rechteck sein. Er kann auch abgestufte Enden haben, im Rund gearbeitet sein, zur Stola, zum Cape, zum Bolero werden, ….

Es ist ein Spiel mit der Funktion.

Ein Schal muss auch nicht immer nur ein Schal sein. Er kann auch KapuzenSchal, SchlaufenSchal, EIN LochSchal, … sein, aber auch zum MantelCape, DreieckPoncho, StolaJacke, … werden.

 

Jedes Modell hat einen Namen. Es sind Wortschöpfungen, die schon auf das Besondere hinweisen: Nomen est omen!

 

 

Verstrickt werden nur Naturmaterialien. Überwiegend Merinowolle (Öko Tex, G.O.T.S.). Kein Kaschmir!! Denn wir wollen nicht zu der Versteppung des ohnehin kargen Weidelandes in der Mongolei oder China beitragen oder zum Tierleid der Kaschmirziegen.

 

Die Modelle sind auf beiden Seiten tragbar, also reversibel gearbeitet, um ein möglichst harmonisches „abgestimmt sein“ zur Grundgarderobe zu ermöglichen. Und durch die Zweifarbigkeit der Modelle passen sie sich jedem Anlass und jeder Garderobe optimal an. Somit wird eine lange Nutzungsdauer impliziert.

 

Entworfen wird nicht jeden Trend/ jeder Mode folgend, sondern trendresistent, damit die Stücke kein „Ablaufdatum“ haben und zu „Lieblingsstücke“ im Alltag avancieren.

 

Die Kollektion wächst. Pro Saison wird die Kollektion um zwei bis drei Modelle erweitert, die wiederum gut mit den bisherigen Modellen kombinierbar ist, um den Rohstoff- und Energieeinsatz minimal und den Produktzweck und Produktnutzen größtmöglich zu gestalten.

UMWELT- und KLIMASCHUTZ | Welche konkreten Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen haben Sie bereits ergriffen oder werden Sie noch ergreifen?

Da wir Bekleidung mit einer langen Lebensdauer, die trotzdem nicht aus der Mode kommt, schaffen, haben wir schon einen großen Beitrag für die Umwelt geleistet. Unsere Produkte landen nicht nach einer Saison auf den Müll oder werden recycelt, sondern werden sehr sehr lange getragen. Die Modelle werden zu Lieblingsstücke!

 

Pro Saison wird die Kollektion um zwei bis drei Modelle erweitert, die wiederum gut mit den bisherigen Modellen kombinierbar sind. Unser Beitrag zum Umweltschutz:  Ressourcenschonung, in dem Sinne verstanden: den Rohstoff- und Energieeinsatz zu minimieren und den Produktzweck und Produktnutzen größtmöglich zu gestalten.

Wir lassen in einer kleinen Manufaktur im Nahbereich Wien fertigen, so halten wir die Transportwege bewußt kurz und sind sicher, daß alles „sozial und fair“ gefertigt wird. Sozial- und Umweltstandards sind somit garantiert.

„Die kurzlebigen Trends, die schnellen Wechsel der Stilvorgaben sind nicht unsere Welt. Der atemlosen Suche nach dem nächsten Hype setzen wir Beständigkeit und Haltbarkeit entgegen. Wir schaffen Lieblingsstücke: zeitlos und modern.“.

CSR | Wie wird bei Ihnen im Alltag Corporate Social Responsibility gelebt?

Wir kennen alle unsere Lieferanten, die meisten schon seit unserer Gründung 2006, und pflegen einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang miteinander. „Das Wohle aller Beteiligten“ bestimmt unser Tun.

WELTVERBESSERER | Warum ist Ihr Angebot fortschrittlich und was verändert sich in positiver Hinsicht hierdurch für die Menschen?

Ich bin der Meinung: „Regio ist das neue Öko!“

Wir produzieren regional. Wir bieten Bekleidung mit Geschichten, Geographie und gutem Gewissen.

 

Meine persönliche Sicht der Entwicklung der Öko-Mode ist sehr kritisch: Ich bin absolut nicht einverstanden mit dem Weg den die Öko-Mode geht. Alles ist zertifiziert und dann wird es quer über die ganze Erde transportiert und der Fabrikarbeiter bekommt 30 Cent für ein G.O.T.S. zertifiziertes T-Shirt, das im Laden EUR 29,50 kostet.

 

„Wenn Mode nicht mehr rennt, Qualität im Vordergrund steht und das regionale Schaffen bestimmt, wenn Tradition, Können und Design gebündelt werden, dann lebt das Handwerk. Und kann die Sehnsucht nach Dingen mit Geographie und Geschichten befriedigen. Handwerk ist Individualität, fern von Masse und Schnelllebigkeit“.

 

Sie ist eine Gegenbewegung zur globalisierten, industriellen und uniformen Mode. Sie ist eine Bereicherung für Jeden. Und für mich als Designerin eine ständige Herausforderung, die eigene Arbeit zu überdenken, zu aktualisieren und verfügbar zu machen. Es gilt Vielfalt, Tradition und Authentizität zu erhalten. Es geht um Produkte mit authentischen Geschichten und nachvollziehbarer Quelle, um die Pflege von Qualität und loyalen Partnerschaften, und um Nachhaltigkeit.

 

Meine Philosophie ist: Wir produzieren regional. Wir bieten Kleidung mit Geschichten, Geografie und gutem Gewissen. Eben: na(c)hhaltig!