Vegane SüßigkeitenTrends des Jahres
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Vegane Süßigkeiten-Trends des Jahres

Kartoffelchips in den Sorten Kakao, Smokey und Salty Caramel oder auch veganer Doppelkeks in den Geschmacksrichtungen Erdbeere, Vanille und Orange - vorbei ist die Zeit, in der für Veganer nur die langweilige Zartbitterschokolade im Ladenregal stand. Das sind die aktuellen Trends:

Kartoffelchips in den Sorten Kakao, Smokey und Salty Caramel oder auch veganer Doppelkeks in den Geschmacksrichtungen Erdbeere, Vanille und Orange - vorbei ist die Zeit, in der für Veganer nur die langweilige Zartbitterschokolade im Ladenregal stand. Das sind die aktuellen Trends:

11.07.2017 - ein Beitrag von Gessica Mirra

Mit wachsendem Angebot an ausgefallenen Süßigkeiten vergrößert sich auch immer mehr die Sortimentpalette an veganen Naschereien: Schokolade, Pralinen, Bonbons, Fruchtgummis, selbst Kaugummi gibt es mittlerweile in vegetarischen oder veganen Varianten.

Auf der ISM, der weltweit größten Messe für Süßwaren und Snacks, stellten auch in diesem Jahr wieder fast 1650 Süßigkeiten-Hersteller - die größten Branchengrößen aber auch Newcomer - aus 68 Ländern, ihre Neuheiten vor. Beliebt waren bei den Besuchern vor allem die 290 Aussteller, die vegane, vegetarische sowie oftmals glutenfreie und fair gehandelte Produkte vorstellten.
Insgesamt hat sich das Engagement an veganen Aussteller im Vergleich zur ISM 2016 deutlich verstärkt, es wurden mehr Gemüse-Riegel und Fruchtsnacks vorgestellt als in den Jahren zuvor.

"MACH ES OHNE": Die Orientierungshilfe für Veganer

Das Erkennen von veganen Süßigkeiten stellt auch erfahrene Vegetarier und Veganer oftmals vor eine große Herausforderung. So führen beispielsweise Zutaten wie Milchsäure und Kakaobutter zu großer Verunsicherung. Dazu und zu vielen anderen Inhaltsstoffen informiert "Mach es ohne". Auf der Internetseite werden viele vegane Alternativen vorgestellt.

Phantastische vegane Naschereien und wo sie zu finden sind:

  • Vegane Schokolade in ihrer ganzen Vielfalt: Mit Nüssen, Rosinen aber auch gesalzenen Erdnüssen und Matcha-Tee:

Zartbitterschokolade mit bis zu 99 % Kakaoanteil ist in der Regel vegan. Das Sortiment an veganer Schokolade wird aber immer größer. So gibt es neben der Zartbitterschokolade für Veganer mittlerweile auch vegane Vollmilchschokolade, Nuss-Nougat-Schokolade und weiße Schokolade und auch in ausgefallenen Kreationen mit Nüssen, Crisps, Kokosflocken, Rosinen und anderen Trockenfrüchten, Cappuccino, gesalzenen Erdnüssen oder Matcha-Tee.

Angesagt sind zur Zeit beispielsweise die Ichoc-Schokolade von Vivani, die fairtrade-Schokolade von Rapunzel und die Nutella-Variante von Govinda, der Chufella.

Die veganen Schokoladenprodukte sind in ihrer Vielfalt auch nicht mehr nur im Bioladen oder Reformhaus erhältlich, auch in den meisten großen Supermarktketten und teilweise sogar in einigen Discountern sind sie zu finden.

  • Vegane Trüffel und Pralinen

Die Auswahl an veganen Trüffeln und edlen Pralinen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Von veganen Nougatpralinen über roh-vegane Dattel-Nuss-Kugeln bis hin zu veganen Champagner-Trüffeln - auch für besondere Anlässe werden immer mehr rein pflanzliche Alternativen geboten. Die Basis besteht dann in der Regel aus Zucker, Kakao und Kakaobutter und wird meist mit Nussmus oder Kokosöl verfeinert. Vegane Pralinen und Trüffel sind in erster Linie in Reformhäusern und Biomärkten erhältlich. Eine große Auswahl findet man zudem auch in veganen Supermärkten und Onlineshops.

  • Veganes Fruchtgummi und Lakritz ohne Gelatine

Fruchtgummi ist eine der beliebtesten Süßigkeiten in Deutschland: Jeder Sechste greift mindestens einmal pro Woche zu. Besonders beliebt sind die kleinen, bunten Gummibärchen. Die Zutaten sind bei den gängigen Bärchen ähnlich: etwas Wasser, jede Menge Zucker, dazu Fruchtsaftkonzentrate, außerdem Citronensäure, Aromen und ein Überzugsmittel wie Bienenwachs. Dafür, dass das Bärchen seine Form behält, sorgt in den meisten Fällen dann die Gelatine.

Die Hersteller von veganem Fruchtgummi und Lakritz umgehen die Einbindungen von Gelatine, indem sie pflanzliche Geliermittel wie Agar-Agar verwenden. Dieses wird aus getrockneten Meeresalgen gewonnen und enthält zudem reichlich Ballast- und Mineralstoffe. Gleichzeitig ist der vegane Gelatine-Ersatz nahezu kalorienfrei und geschmacksneutral.

Vegane Fruchtgummis und Lakritze sind in den meisten Supermärkten und Drogeriemärkten erhältlich, man erkennt sie an ihrer Kennzeichnung mit dem V-Label. Eine besonders große Auswahl bieten Reformhäuser und Biomärkte sowie vegane Supermärkte und Onlineshops: Veganen Lakritz beispielsweise gibt es beim Lakritz-Experten "Die Laktritzerie".

  •  Bonbons, Lutscher und Kaugummis: Eine große Vielfalt gibt es im Onlineshop von VeggieSweets

Bonbons, Lutscher und Kaugummis enthalten häufig tierische Bestandteile wie Honig, Bienenwachs oder Gelatine. Deshalb lohnt sich auch hier ein Blick auf die Zutatenliste.

Vegane Bonbons, Lutscher und Kaugummis sind in den meisten Supermärkten sowie Reformhäusern und Biomärkten erhältlich. Eine besonders große Auswahl ist aber vor allem in veganen Supermärkten und Onlineshops - wie beispielweise dem von VeggieSweets - zu finden.

  • "Kakao", "Smokey" und "Salty Caramel": Ausgefallene Kartoffelchips

Kartoffelchips sind grundsätzlich vegan, da sie eigentlich nur aus Kartoffeln, Pflanzenfett und Gewürzen bestehen. Allerdings wird je nach Sorte und Hersteller Milchpulver, Käsepulver oder auch Kälberlab hinzugefügt. Klassiker wie Paprikachips oder Nachos-Tortilla-Chips kommen in der Regel ohne diese Zusätze aus. Ein Blick auf die Zutatenliste bei anderen Herstellern lohnt sich aber alle mal. Teilweise versteckt sich hinter verschiedenen Gewürzmischungen auch Wild.

Vegane Chips sind in etlichen Supermärkten und Discountern erhältlich. Wer gern Bioqualität oder ausgefallenere Sorten wie Rote-Bete- oder Kochbananen-Chips kaufen möchte, wird in Reformhäusern und Biomärkten sowie in veganen Supermärkten und Onlineshops fündig.

So bietet Veganz ausgefallene Kokosnuss-Chips in drei verschiedenen Sorten: Kakao, Smokey oder Salty Caramel. Die leckeren Snacks kommen ganz ohne Palmöl aus.

Von Eat Real gibt es Chips aus Hülsenfrüchten. Es gibt Linsen-, Quinoa- und Hummus-Chips. Eat Real Chips sind beispielsweise bei Veganz und Rewe zu finden, außerdem in verschiedenen Online-Shops.

  • Beliebte Doppelkekse mit Erdbeere, Vanille und Orange

Supermärkte bieten eine Vielzahl an veganen Keksen. Eine Besonderheit halten hier Reformhäuser und Biomärkte sowie vegane Supermärkte und Onlineshops bereit: Sie bieten den allseits beliebten Doppelkeks in den verschiedensten Geschmacksrichtungen an: Von Kakao über Vanille bis hin zu Erdbeere und Orange.

Die Kekse von Veganz gibt es in den Geschmacksrichtungen Schoko, Marmor und Zitrone. Wer keine Filiale in der Nähe hat, kann auch ganz einfach online bestellen.

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Rapunzel, Rapunzel, lass die fairtrade-Schokolade hinunter: Zum Rapunzel-Onlineshop.
Die etwas andere Nutella, die Chufella.
Weitere Informationen zu den Lakritz-Experten.
Mehr zu Eat Real und weitere vegane Produkte.

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