Neue SiemensStudie mit mehr als 5.300 Interviews unter Studierenden auf UrbanTec vorgestellt
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Neue Siemens-Studie mit mehr als 5.300 Interviews unter Studierenden auf UrbanTec vorgestellt

Generation von morgen ist eine nachhaltige Umwelt wichtiger als die Finanzkrise

Generation von morgen ist eine nachhaltige Umwelt wichtiger als die Finanzkrise

Pressemeldung Siemens AG, HAW Hamburg

Die Generation von morgen will Verantwortung übernehmen. Ihr ist eine nachhaltige Umwelt wichtiger als die Finanzkrise. Sie ist für den Atomausstieg und bereit, sich persönlich für die Energiewende einzusetzen. So lauten einige Kernaussagen der neuen Siemens-Studie
„Nachhaltige Stadt der Zukunft“, die heute auf der Kölner Messe „UrbanTec“ vorgestellt wurde. Für die Studie waren in 16 Bundesländern, 27 Städten und 30 Hochschulen 5.320 Studentinnen und Studenten befragt worden. „Wir wollten wissen, wie sie sich eine nachhaltige Stadt vorstellen und was sie bereit sind, dafür zu tun“, betont Rudolf Martin Siegers, Leiter Siemens Deutschland. Die Studie sei Teil eines Drei-Phasen-Konzepts, das auch den Ausbau eines Netzwerks und die Definition konkreter Nachhaltigkeitsprojekte vorsehe.

„Die ´Next Generation` würde gerne selbst mitwirken, etwa wenn es um erneuerbare Energien, Mobilität oder Nachhaltigkeitserziehung in Schulen und Hochschulen geht“, unterstreicht Prof. Dr. Werner Beba, Leiter des Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), das die Studie im Auftrag von Siemens erstellte. Danach fühlen sich die Studierenden auch schlecht informiert über die nachhaltige Entwicklung ihrer Städte – deren Perspektiven und Chancen sie skeptisch sehen.

Laut Prof. Dr. Beba sagen 70 Prozent der Befragten, dass die Städte mehr tun müssen. Die Förderung erneuerbarer Energien werde als wichtigster Baustein für eine erfolgreiche Energiewende gesehen – dem globalen Klima- und lokalen Umweltschutz sei oberste Priorität einzuräumen. Dabei würden sich rund 1.400 der Befragten gerne persönlich engagieren. In offenen Antworten benennen sie teils sehr ausführlich konkrete Nachhaltigkeitsprojekte: „Erneuerbare Energien, Ressourcenschonung und nachhaltige Bildung stehen an der Spitze. Die Studierenden von heute wollen nicht mehr nur reden, sondern handeln. Sie sind Vorreiter für eine nachhaltige Zukunft“, freut sich Prof. Dr. Beba. Er sieht deshalb großes Potential in der Bevölkerung, das sich für eine nachhaltige Stadtentwicklung aktivieren ließe. Die Städte seien aufgefordert, mehr zu tun, vor allem in der Umweltkommunikation und bei der Bürgermitwirkung.

Um diesem Potential näher zu kommen haben Siemens und die HAW Hamburg ein Drei-Phasen-Konzept aufgesetzt, deren erste Phase – die Durchführung und Auswertung der Befragung – mit der heutigen Veröffentlichung der Ergebnisse weitgehend abgeschlossen ist. In der zweiten Phase wird ein deutschlandweites Netzwerk mit Studierenden gegründet, das auf 30 Hochschülern basiert, die bei der Durchführung der Interviews beteiligt waren. Die Mitglieder dieses Netzwerks werden im nächsten Jahr in einem Workshop die Studienergebnisse auswerten und regionale Nachhaltigkeitsprojekte definieren. Diese könnten aus dem öffentlichen Nahverkehr, aus den Gebieten Elektromobilität, Wasser, Abfall, Energieeffizienz oder dem Klimaschutz kommen. In Phase drei werden die Projekte enger definiert und veröffentlicht.

„Die Studierenden von heute sind die Entscheider von morgen, die wir abholen und einbinden müssen. Von ihnen hängt es maßgeblich ab, ob wir uns auch morgen noch in lebenswerten Städten wohlfühlen“, unterstreicht Rudolf Martin Siegers. „Die Ergebnisse dieser repräsentativen
Studie und die Umsetzung des Drei-Phasen-Konzeptes werden maßgeblich mit dazu beitragen, das Bewusstsein in der Gesellschaft für eine nachhaltige Stadt der Zukunft zu schärfen.“ Denn die Antworten gegen den Verkehrskollaps in Ballungsräumen, gegen Umweltverschmutzung und für nachhaltige CO2-Reduzierungen samt Energieeinsparungen gebe es schon heute. Eine Vielzahl höchst rentabler Umweltschutzprojekte belege, dass zum Beispiel mit Energiespar-Contracting notwendige Investitionen trotz leerer Kassen der Kommunen oft zum Nulltarif zu haben seien.

Weitere Infos unter http://www.urbantec.de/de/urbantec/presse/index.php .



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