Toms Kaffeerösterei Ein Berliner Beispiel dafür, dass Kaffeerösterein wieder gefragt sind
Gesellschaft

Toms Kaffeerösterei - Ein Berliner Beispiel dafür, dass Kaffeerösterein wieder gefragt sind

Thomas Schwarz war Polizist, bevor er sich irgendwann entschloss, ein Unternehmen zu gründen und Spitzenkaffee anzubieten. Seit nunmehr drei Jahren ist Toms Kaffeerösterei in Berlin Zehlendorf, im U-Bahnhof Onkel Toms Hütte nicht mehr wegzudenken, die Anwohner lieben Tom und seinen Kaffee.

Thomas Schwarz war Polizist, bevor er sich irgendwann entschloss, ein Unternehmen zu gründen und Spitzenkaffee anzubieten. Seit nunmehr drei Jahren ist Toms Kaffeerösterei in Berlin Zehlendorf, im U-Bahnhof Onkel Toms Hütte nicht mehr wegzudenken, die Anwohner lieben Tom und seinen Kaffee.

Mehr zu den Themen:   kaffee
11.06.2017

Kaffeerösterein gibt es mehre Hundert in Deutschland und dennoch machen sie nur einen geringen Marktanteil aus. Die großen Ketten wie Tchibo, McCafé, Starbucks oder Coffee Fellows machen noch immer den "Kuchen" unter sich aus.

In den letzten Jahren hat jedoch ein Umdenken beim Konsumenten eingesetzt, nicht zuletzt durch Reportagen, die über die Arbeitsbedingungen in den Abbauländern des Kaffees berichtet haben oder auch über die oftmals mindere Qualität des Kaffees großer Ketten aufklärten - Tipp: In unserer Rubrik nachhaltige Ernährung stellen wir Ihnen Coffee-Startups vor.

In Toms Kaffeerösterei kommen die Menschen ganz bewusst, weil sie zum einen den Kontakt zum Chef selbst suchen, aber auch die Qualität schätzen. Den etwas höheren Preis gegenüber den Discountern nehmen sie hierbei gerne in Kauf, so Tom, der Besitzer. Viele aus Berlin weggezogene Kunden lassen sich sogar große Pakete nach Köln, München oder Hamburg liefern, nur um ein Stück Heimat zu erstehen, denn die Produkte haben Namen wie "Zehlendorfer Röstung" oder "Berliner Schnauze", das weckt bei dem ein oder anderen alte Assoziatonen mit der Heimat.

In Deutschland liegt der Kaffeekonsum pro Kopf bei 6.65 Kilogramm, in Finnlad sind es sogar 10,35 Kilogramm - Quelle Statista Consumer Market Outlook, 2016. Der Röst- und Bohnenkaffee aus der Filtermaschine erfreut sich größter Beliebtheit bei den Deutschen, rund 73 Prozent greifen auf diese Art der Kaffeezubereitung zurück. Und wo trinkt der Deutsche am liebsten seinen Kaffee? Natürlich zuhause, 92 Prozent gaben das zumindest bei einer Statista-Umfrage an. Nur rund 4 Prozent der Bevölkerung gehen laut Umfrage ein Mal pro Woche ins Kaffee. Und wen wundert es groß: die Bevölkerungsgruppe, die am meisten ein Café zum Verzehr von Kaffee und Kuchen aufsucht, sind die Rentner, die naturgemäß über den größten Anteil an Freizeit verfügen. Immerhin 69 Prozent aller Rentner geben an, dass sie gerne ein Café aufsuchen.

Infografik: Wo die größten Kaffeeliebhaber zuhause sind | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Der Kaffeemarkt ist in Bewegung, vor allem bedingt durch das Umdenken der Konsumenten, hin zu mehr Nachhaltigkeit und dem Interesse an Fair Trade und Biokaffee. Der Service und die persönliche Beratung, die eine kleine Kaffeerösterei leisten kann, sind zudem Argumente, die die Kaffeeliebhaber immer häufiger in eben solche gehen lassen. Der sicherlich schöne Nebeneffekt hierbei ist natürlich auch, dass kleinere Unternehmen unterstütz werden und Einkaufspassagen wieder mannigfaltiger werden und nicht deutschlandweit das gleiche "Gesicht" aufweisen.

Eine Beratung zum Theme Kaffee erhalten Sie gerne von Thomas Schwarz von Toms Kaffeerösterei. Mehr Infos zum Thema Nachhaltigkeit und Kaffee erfahren Sie auf der Website des Deutschen Kaffeeverbandes.



Kommentare
Kommentar erstellen
Name *
E-Mail *
URL
Kommentar *
Grüne JOBS
Auch interessant


Grüne Unternehmen