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Upcycling und Naturkosmetik? C!RCLY macht´s möglich

INTERVIEW | Upcycling ist uns allen ein Begriff – im Zusammenhang mit Naturkosmetik aber eher selten. Das Münchner Startup CIRCLY zeigt, wie es geht.

INTERVIEW | Upcycling ist uns allen ein Begriff – im Zusammenhang mit Naturkosmetik aber eher selten. Das Münchner Startup CIRCLY zeigt, wie es geht.

27.09.2021 | Ein Interview geführt von Deborah Iber | Bild: CIRCLY


Upgecycelt wird mittlerweile so einiges: die leere Flasche wird zur Vase, die LKW-Plane zur Tasche, die Palette zum Sofa. Die meisten Upcycling-Ideen beziehen sich auf Möbel, Deko und Accessoires. Beim Startup C!RCLY wird sich dem Naturkosmetikbereich gewidmet – und der Kaffeesatz wird zur Hautpflege.

Wie die beiden Gründer Max und Oliver zur Idee von C!RCLY kamen, wie die Naturkosmetikprodukte entstehen und welche weiteren Inhaltsstoffe enthalten sind, erfährst du im Interview.

Gruene-Startups: Max, du und Oliver habt gemeinsam C!RCLY ins Leben gerufen. Wie kamt ihr zur Naturkosmetik?

Max: Oliver und ich kennen uns aus der Unternehmensberatung. Wir hatten gemeinsam einige Projekte in den Bereichen nachhaltiger Entwicklung.

Da wir beide eher zu sensibler Haut neigen, war Naturkosmetik schon seit jeher interessant für uns. Als wahre Kaffeejunkies kamen wir beim täglichen Leeren des Kaffeeautomaten darauf, wie schade es ist, dass so viele wertvolle Stoffe noch auf der Deponie landen. Also begannen wir uns mehr mit dem Thema Upcycling zu beschäftigen. Nach einigen Monaten des Forschens und Entwickelns haben wir dann beschlossen, die Naturkosmetikmarke C!RCLY zu gründen.   


Die C!RCLY-Gründer Oliver und Max (Bild: C!RCLY).

Mit C!RCLY wollt ihr Naturkosmetik ganzheitlich nachhaltig machen. Was bedeutet das konkret für euch?

Für uns fängt Nachhaltigkeit bei den Inhaltsstoffen und der Verpackung an. Es ärgert uns, wenn der Begriff „nachhaltig“ überall verwendet wird und offensichtlich Greenwashing betrieben wird. Wir möchten mit unseren C!RCLY Produkten zeigen, dass man Ressourcenschonung und Umweltfreundlichkeit in der Kosmetik noch einen Schritt weiterdenken kann, durch Wiederverwertung der Rohstoffe. Das ist ganzheitliche Nachhaltigkeit für uns.

In welchen Bereichen mangelt es eurer Meinung nach bei anderen Naturkosmetikmarken an Nachhaltigkeit?

Sehr viele Naturkosmetikmarken haben den Trend erkannt, dass es auch um die Verpackung und Transportwege geht. Allerdings vermissen wir hier noch sinnvolle Verpackungslösungen und Kreisläufe.

Zurück zu euch: Der Name gibt einen Hinweis auf die Besonderheit der C!RCLY-Produkte – Upcycling spielt eine große Rolle. Welche gebrauchten Inhaltsstoffe verwendet ihr und woher bezieht ihr sie?

Ja, das stimmt. Wir verwenden zum Beispiel wiedergewonnenen Kaffeesatz aus ausgewählten Kaffeeröstereien, woraus wertvolles Kaffeeöl gepresst wird. Dazu arbeiten wir mit Röstereien in Süddeutschland zusammen. Auch verwenden wir Obstschalen in Bio-Qualität, die einen tollen Effekt für die Haut haben.

Das gesamte Interview mit weiteren Infos zur Kreilauffähigkeit der C!RCLY-Produkte, deren Herstellungsprozess und dem aktuellen Sortiment findest du auf Gruene-Startups.de

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