Grüne Wirtschaft

Erstes CBD-Öl in Demeter-Qualität - im Interview mit Sommerhanf

INTERVIEW | CBD-Ölen werden viele gesundheitsfördernde Eigenschaften zugesprochen. Sommerhanf stellt in Österreich Demeter-zertifizertes Öl aus handverlesenem Hanf her.

INTERVIEW | CBD-Ölen werden viele gesundheitsfördernde Eigenschaften zugesprochen. Sommerhanf stellt in Österreich Demeter-zertifizertes Öl aus handverlesenem Hanf her.

19.09.2022 | Ein Interview geführt von Dorothea Meyer und Ursula Korsen| Bild: unsplash

Man liest und hört viel darüber – das CBD-Öl. Gewonnen aus den Blättern und Stängeln der Hanfpflanzen, erfreut sich dieses Produkt immer größerer Beliebtheit. Es ist wichtig, zwischen den Inhaltsstoffen CBD (Cannabidiol) und THC zu unterscheiden. Ersteres ist nicht psychoaktiv, im Gegensatz zu THC, jenem Bestandteil, der für die rauschhaften Zustände beim Konsum von Hanfprodukten verantwortlich ist. In reinem, hochwertigen CBD-Öl darf sich kein Rest von THC befinden, so dass Konsument*innen keine Nebenwirkungen eines Rausches fürchten müssen. Der Wirkstoff CBD wird für die Einnahme als Heilöl mit einem Trägeröl gemischt und steht dann für die Einnahme zur Verfügung.

Dem speziellen Wirkstoff Cannabidiol (CBD) der Hanfpflanze werden unterschiedlichste Heilwirkungen zugesprochen. Dennoch ist es nach wie vor nicht als Arzneimittel zugelassen und Anwendung und Dosierung sind nicht fest vorgeschrieben. Außerdem verhindert die fehlende Zulassung auch eine strenge, verpflichtende Überprüfung, da das Produkt nicht unter die Arzneimittelgesetze fällt. Es ist also wichtig, beim Kauf auf gute Qualität zu achten.
Das Unternehmen Charinthischer Sommerhanf baut in Österreich den derzeit einzigen Demeter-zertifizierten Hanf für CBD-Öle an. Frédéric Menting von Sommerhanf spricht mit uns über den Anbau, die Extraktionsverfahren des Wirkstoffes und seine unterstützende Funktion – besonders für Frauen mit PMS-Symptomen.

LifeVERDE: Lieber Frédéric, Sommerhanf bietet die einzigen Demeter-zertifizierten CBD-Öle an. Wofür steht die Zertifizierung im Zusammenhang mit dem Anbau des Hanfs, welchen ihr für eure Öle verwendet?

Frédéric Menting: Unsere Hanf-Pflanzen bei Sommerhanf werden nach den biologisch-dynamischen Richtlinien der Demeter-Landwirtschaft, eine der nachhaltigsten Formen der Landwirtschaft, angebaut. Hierbei liegt der Fokus auf der Kreislauflandwirtschaft mit Verzicht auf synthetische Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel.
Kreislauflandwirtschaft bedeutet, dass alle dem Boden durch die Ernte entzogenen Nährstoffe, durch Kompostierung und Aufbereitung der Pflanzenteile, welche für den Menschen nicht verwertbar sind, dem Boden zurückgeführt werden. Dies führt dazu, dass die ursprüngliche Fruchtbarkeit und Gesundheit bewahrt und verbessert wird, zusätzlich wird der Humusaufbau gefördert. Dafür verwenden wir nach Demeter-Standards auch bestimmte Präparate aus Heilkräutern, Mineralien und Kuhdung und widmen uns der gezielten Förderung der Lebensprozesse im Boden.

Darüber hinaus gedeihen unsere Hanf-Pflanzen unter freiem Himmel und werden in echter Handarbeit angebaut. Außerdem wächst bei uns nur etwa eine Pflanze pro m2 Feldfläche im Gegensatz zu 9 - 16 Pflanzen pro m2 im konventionellen Anbau. Dadurch entwickeln unsere Pflanzen deutlich längere und stärkere Wurzeln, sodass die Aufnahme von deutlich mehr Nährstoffen aus dem Boden möglich ist. Insgesamt weisen unsere Pflanzen so eine deutliche stärkere Vitalität auf, die sich dann in der Qualität unseres Endprodukts widerspiegelt.


Durch ökologische Bodenbewirtschaftung und eine handverlesene Ernte entsteht das Demeter CBD-Öl (Bild: Sommerhanf).

Inzwischen gibt es eine Menge Anbieter von CBD-Ölen auf dem Markt. Was zeichnet die CBD-Öle von Sommerhanf neben der Demeter-Zertifizierung noch aus?

Neben der Demeter-Zertifizierung unterscheiden sich unsere Sommerhanf-Produkte von anderen Anbietern insbesondere auch in der Extraktionsmethode. Meistens werden CBD-Öle mit der industriellen CO2-Extraktionsmethode hergestellt. Bei dieser wird unter hohem Druck verflüssigtes Kohlendioxid als Lösemittel verwendet, um aus den mit einem Mähdrescher zerkleinerten Hanfpflanzen die Inhaltsstoffe zu lösen.
Durch den hohen Druck und die starke Lösefähigkeit des Verfahrens können die Wirkstoffe verändert werden und sind nicht mehr so naturbelassen wie bei einem Alkoholauszug. So werden bei den meisten Herstellern neben den Blüten häufig auch Blätter oder Stängel extrahiert, was den Reinheitsgrad und die allgemeine Qualität des Endprodukts beeinträchtigt. Dieses zusätzliche Pflanzenmaterial enthält so gut wie keine der gewünschten Wirkstoffe und darüber hinaus werden unerwünschte pflanzliche Stoffe herausgelöst, wie beispielsweise Chlorophylle und Wachse. Die Aufnahmefähigkeit von CBD kann durch alle diese Faktoren verringert werden.

Für das Extrakt unserer Sommerhanf - Öle verwenden wir jedoch nur die Blüten der weiblichen Hanfpflanzen, die wir in Handarbeit ernten. Das ist zwar aufwändiger, hat aber den großen Vorteil, dass der Reinheitsgrad der Wirkstoffe deutlich höher ist.
Die Inhaltsstoffe extrahieren wir durch die sehr schonende Ethanolextraktion (alkoholische Extraktion), wobei die Hanfblüten, mit reinem Demeter-Ethanol in Lebensmittelqualität versetzt werden. Dieses wird später mithilfe eines Rotationsverdampfers wieder verflüchtigt, wobei das konzentrierte Vollextrakt ohne Restalkohol zurückbleibt. Dieses Extrakt wird dann mit unserem ebenfalls eigens angebauten Hanfsamenöl als Trägeröl vermischt, da Cannabinoide in fettgelöster Form gut vom Körper aufgenommen werden können.

Die niedrigen Temperaturen bei diesem Verfahren führen außerdem dazu, dass deutlich mehr der Pflanzenstoffe in ihrer natürlichen Form erhalten bleiben und so besser vom Körper aufgenommen werden, was letztendlich die Wirkung des Öls positiv beeinflusst. Beispielsweise kommt CBD in den Pflanzen fast ausschließlich als Säure vor. Dies heißt dann CBDA, wobei das A für Acid, also englisch für Säure steht. Dies ist leider bei den meisten CBD-Ölen durch die Herstellungsweise gar nicht mehr enthalten.

Unsere CBD-Öle sind außerdem Vollspektrum-Öle. Das bedeutet, dass neben CBD und CBDA, auch viele andere für den Menschen gesunde und wichtige Wirkstoffe, wie weitere Cannabinoide (CBG, CBN, THCV) sowie verschiedene Mono- und Sesquiterpene und Flavonoide im Öl enthalten sind. Diese sind bei der Pflanze für Schädlingsabwehr, Bestäuberattraktion und für Geruch und Geschmack verantwortlich und wirken unter anderem entzündungshemmend auf den menschlichen Körper.

Diese Stoffe beeinflussen und verstärken sich gegenseitig und erzielen dadurch im Körper eine breitere Wirkung. So wirkt ein Vollspektrumöl deutlich besser als ein reines CBD-Öl. Man nennt dies den Entourage-Effekt, was so viel bedeutet wie „Das Ganze wirkt besser als die Summe seiner Einzelteile“. Um diesen Effekt noch zu verstärken, verarbeiten wir statt einer einzelnen, mehrere verschiedene Hanfsorten für unser Öl, damit wir so eine bestmögliche Kombination aller wichtigen Cannabinoide und Terpene gewährleisten.

Wo genau wird der Hanf angebaut, aus dem ihr euer Premium CBD-Öl herstellt?

Unseren Hanf bauen wir auf dem Demeterhof Kraindorf der Familie Erian in Kärnten (lat. „Carinthisch“), dem sonnigen Süden Österreichs an. Dort herrscht das ideale Klima um den Hanf ohne künstliche Pestizide und synthetische Dünger anzubauen. Unter freiem Himmel werden die Hanfpflanzen hier bei besten Bedingungen von erfahrenen Landwirt*innen und Gärtner*innen in echter Handarbeit angebaut und gewissenhaft verarbeitet, um Wirkstoffe von ganz besonderer Qualität zu erhalten.

Der mehr als 100 Jahre alte Familienbetrieb wirtschaftet bereits seit 1980 ausschließlich nach den Prinzipien der Demeter-Landwirtschaft. Ganz nach dem Motto „Alles aus einer Hand“ führen wir auch alle weiteren Herstellungsprozesse vor Ort auf dem Hof durch; viele davon sind händisch, weil wir so eine bessere Qualität des Produkts gewährleisten können. So können wir für unsere Produktion sicherstellen: kurze Wege und beste Qualität.

Auf dem Familienbetrieb in Österreich wird der Hanf angebaut (Bild: Sommerhanf).

Sommerhanf bietet CBD-Öle mit einem prozentualen CBD-Gehalt von 5 oder 10%. Wie finde ich heraus, welcher CBD-Gehalt für mich der richtige ist?

Grundsätzlich wirkt unser 5% -iges CBD-Öl wie unser 10% -iges Öl, wenn man die doppelte Anzahl von Tropfen einnimmt und umgekehrt. Wir empfehlen daher grundsätzlich für den Einstieg mit dem 5% -igen zu beginnen, da dies leichter zu dosieren ist. Im Umkehrschluss wird bei Ölen mit einem CBD-Gehalt von 10% zur Erreichung der gleichen Wirkung allerdings eine geringere Dosis benötigt, sodass die Kosten pro Dosis geringer sind.

Personen, die vorher noch nie CBD eingenommen haben, empfehlen wir zunächst mit dem 5% Öl bei einer niedrigen Dosis von 1-2 Tropfen zu beginnen und dann nach und nach die Dosis, falls erforderlich, tropfenweise zu erhöhen.
Indem die Wirkung über mehrere Tage oder einige Wochen beobachtet wird, können je nach Gefühl notwendige Anpassungen bezüglich Menge und Häufigkeit der Einnahme vorgenommen werden. Wenn ich so meine persönliche CBD-Dosis ermittelt habe, kann ich anschließend prüfen ob es für mich Sinn ergibt das nächste Mal zu einer höheren Konzentration zu wechseln.

Andere Anbieter von CBD-Ölen bieten auch CBD-Konzentrationen von 15 - 30% an. Es gilt jedoch: Mehr ist nicht gleich besser, denn diese höheren Konzentrationen werden in der Regel gewonnen, indem man künstlich isoliertes CBD statt ein sogenanntes Vollspektrum - Extrakt der Hanfpflanze mit dem jeweiligen Trägeröl vermischt. Man spricht hierbei von einem CBD-Isolat gegenüber einem Vollspektrum CBD-Öl (Vollspektrum = volles Spektrum an Inhaltsstoffen wie sie in der Hanfpflanze vorkommen). Das heißt, dass der vorhin erklärte Entourage-Effekt ausbleibt.

CBD-Ölen werden einige gesundheitsfördernde, als auch heilende Eigenschaften zugesprochen. Auch bei Zyklusbeschwerden soll CBD-Öl helfen. Wie und warum wirkt CBD gegen Zyklusbeschwerden?

Ja, das stimmt! Zyklusbeschwerden sind eine der am weitesten verbreiteten Anwendung von CBD-Ölen. Meine Freundin Lisa zum Beispiel schwört darauf.
Cannabidiol hat einen Einfluss auf die Schmerzrezeptoren der sensorischen Nervenzellen und mildert dadurch die Wahrnehmung der schmerzauslösenden Reize. Vielen Menschen ist nicht bekannt, dass der menschliche Körper ein eigenes Endocannabinoid-System besitzt. Es ist Teil des menschlichen Nervensystems und mitverantwortlich für die Steuerung vieler Stoffwechselprozesse im Körper. Darunter fallen unter anderem Regulation von Appetit, Verdauung, Immunreaktionen, Schlaf oder eben auch Schmerzreaktionen. Zentrale Bestandteile sind die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 sowie körpereigene Cannabinoide bzw. Endocannabinoide, die an diesen Rezeptoren binden und sie aktivieren.

CBD als pflanzliches Cannabinoid wird als Mittel gegen Schmerzen immer häufiger angewendet, da es von der Struktur her unseren Körpereigenen Cannabinoiden sehr ähnelt und so am Endocannabinoid-System ansetzt und so die Schmerzweiterleitung hemmen kann. Es wurde außerdem festgestellt, dass dieses Endocannabinoid-System bei krampfartigen Störungen verändert erscheint. Dafür können fehlende Endocannabinoide die Ursache sein. Wenn also der Mangel an Endocannabinoiden durch die Einnahme von CBD behoben wird, können sich die Muskeln wieder entspannen, wodurch die Durchblutung verbessert wird und die Schmerzen verschwinden.

Die häufigsten Menstruations- und Zyklusbeschwerden wie Rückenschmerzen, Bauchkrämpfe, Unterleibskrämpfe und Kopfschmerzen werden dadurch als weniger stark wahrgenommen. Entzündungen und Schmerzen während der Menstruation, sowie andere Zyklusbeschwerden können deshalb durch die Einnahme von CBD gelindert werden.

CBD-Öl kann auch bei Periodenbeschwerden eine erstaunliche Wirkung zeigen (Bild: pexels).

Gibt es Vorgaben hinsichtlich der Dosierung, wenn man CBD-Öl bei PMS oder Unterleibsschmerzen während der Periode einnehmen möchte?

Die Dosierung von CBD bei PMS, Unterleibsschmerzen oder anderen Symptomen im Zuge des weiblichen Zyklus ist sehr individuell, es gibt keine für alle Menschen gültigen Dosierungsempfehlungen. Jeder Körper ist einzigartig und reagiert und verträgt unterschiedliche Mengen an CBD. Daher empfehlen wir die individuelle Dosierung selbst heraus zu finden, indem mit niedrigen Dosen und einer geringen Häufigkeit der Einnahme begonnen und dann bis zur gewünschten Wirkung Menge, Dosis und ggf. Konzentration erhöht wird. Empfehlenswert ist außerdem die präventive Einnahme von CBD-Öl zur Verminderung der Stärke und des Ausmaßes von PMS-Symptomen und anderen Zyklusbeschwerden. Dies führt zu einem milderen Erleben oder gar zum vollständigen Ausbleiben von PMS und anderen typischen Zyklussymptomen.

Wie schnell wirkt CBD-Öl bei Regelschmerzen?

Die Einnahme von CBD-Öl ein paar Tage oder auch nur Stunden vor Beginn der Periode kann zu einer angenehmeren und schmerzfreien Menstruation führen. Wie schnell esbei Regelschmerzen wirkt, hängt hauptsächlich vom individuellen Körper ab. Das Öl wird bei sublingualer Einnahme (Tropfenweise unter der Zunge) besonders schnell über die Schleimhäute aufgenommen und entfaltet seine Wirkung bereits nach etwa 15 bis 60 Minuten. Gelegentlich kann es jedoch auch zu einer Verzögerung des Wirkungseintritts kommen. Die Wirkung von CBD hält so meist zwischen 6 und 8 Stunden an.

Hohe Ansprüche an den Anbau, die Ernte und den Herstellungprozess zeichnen die Produkte von Sommerhanf aus (Bild: Sommerhanf).

Zum Schluss möchten wir noch auf den Geschmack von CBD-Ölen eingehen, welcher je nach Anbieter stark variieren kann. Wie hängt der Geschmack des CBD-Öls mit der Qualität des Produkts zusammen?

Der Geschmack unserer Öle ist ein direkter Hinweis auf die außerordentliche Qualität, Natürlichkeit und schonende Verarbeitung. Er zeigt auch, dass unser Sommerhanf möglichst naturbelassen bleibt und ein breites Spektrum an wertvollen Inhaltsstoffen aufweist. Somit ist das quasi wie ein Markenzeichen.

Verschiedene Faktoren beeinflussen gleichzeitig sowohl die Qualität als auch den Geschmack von CBD-Ölen. Die meisten Öle werden, wie bereits beschrieben, mit der industriellen CO2-Extraktionsmethode hergestellt, wohingegen wir für unsere Sommerhanf-CBD-Öle bei niedrigen Temperaturen mit Ethanol extrahieren. Die niedrigen Temperaturen führen dazu, dass deutlich mehr der Pflanzenstoffe in ihrer natürlichen Form als Säure erhalten bleiben (beispielsweise wie schon erwähnt das CBDA). Dies führt zu der milden Schärfe von Sommerhanf, ähnlich wie beim Abgang von Ingwer. Das ist nicht gefährlich und beeinträchtigt die Wirkung nicht negativ.
Ganz im Gegenteil, wenn sowohl CBDA und CBD in Ölen wie unseren enthalten sind, kann der Körper bis zu viermal mehr CBD insgesamt aufnehmen, als wenn nur CBD im Öl enthalten ist, sodass bereits geringe Dosen eine starke Wirkung entfalten können und die Aufnahme vom Körper meist schneller ist. Dies haben uns auch einige Kund*innen bestätigt, darunter Schmerzpatient*innen und Patient*innen, die schon viele verschiedene CBD-Öle verwendet haben.

Außerdem spielt das Trägeröl, mit dem das Extrakt vermischt wird, eine entscheidende Rolle für den Geschmack des Produkts. Viele CBD-Extrakte werden mit einem geschmacksneutralen MCT-Öl auf Basis von Kokosöl gemischt. Auch gibt es einige Öle auf Olivenbasis oder anderen Pflanzenölen. Bei Sommerhanf verwenden wir ausschließlich Hanfsamenöl aus den Saaten unserer Hanfpflanzen, die wir selbst anbauen. Hanfsamenöl hat auch ohne CBD-Extrakt gesundheitsfördernde Eigenschaften, wie zum Beispiel ein für den Menschen ideales Verhältnis von Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, weshalb wir uns für dessen Verwendung als Trägeröl entscheiden haben, um so ein zusätzliches Wirkplus zu erzielen.

Zuletzt gibt es auch CBD-Öle, die nicht aus einem vollen Hanfextrakt, sondern aus isoliertem CBD hergestellt werden; und CBD an sich ist geschmacksneutral. Dadurch sind keine anderen Cannabinoide, Terpene und Flavonoide in diesen Ölen enthalten und der Hanfgeschmack fehlt. Sommerhanf enthält jedoch auch diese natürlichen Pflanzenstoffe, welche für den Geschmack mit verantwortlich sind. Je nach Konzentration des Vollspektrums-Öls und der Anzahl an verschiedenen Hanfsorten, die im Extrakt enthalten sind, kann das Öl also einen intensiven Kräuter-artigen Geschmack mit scharfen, erdigen oder auch leicht bitteren Noten aufweisen. Ein großer Vorteil dabei ist, dass auch diese Pflanzenstoffe gesundheitsfördernde Wirkungen haben und die Wirkung des CBD selbst noch verstärken. Dies ist der zuvor beschriebene Entourage Effekt.

 

Vielen Dank für das Interview, Frédéric!

Dir schwebt nun auch noch eine Frage im Kopf herum, die du gerne an Sommerhanf stellen möchtest?

Dann schreib sie in die Kommentare - wir freuen uns auf den Austausch mit dir!

 

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