Überarbeitet am: 21.01.2026, von: Louisa Becker, erstveröffentlicht am: 30.11.2021, von: LifeVERDE-Experte für CBD-Öl, Stefan Röhrl (HempGroup Int. GmbH) - Bild: Crystalweed Cannabis
Cannabidiol beziehungsweise CBD, welches aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen wird, ist in aller Munde. Das daraus hergestellte CBD-Öl ist für seine entspannende und entzündungshemmende Wirkung bekannt. Doch schlägt CBD wirklich bei allen an? Was ist der Unterschied zwischen CBD und THC? Und woher weiß ich, welches CBD-Öl wirklich hochwertig und wirksam ist?
1. Welche Wirkung haben CBD Tropfen?
2. Bei welchen Beschwerden hilft Cannabidiol?
3. Ist CBD gefährlich?
Wenn du dich fragst, welche CBD Öle wirklich halten, was sie versprechen, lohnt sich ein Blick in unseren CBD Öle Test – dort findest du eine aktuelle Übersicht und klare Orientierung.
STEFAN RÖHRL: Das lässt sich pauschal nicht beantworten, da jeder Mensch unterschiedlich ist und somit jeder einzelne Körper unterschiedlich auf CBD Tropfen reagieren kann. Generell verspüren die meisten Menschen nach ca. 30 Minuten bis 3 Stunden einen positiven Effekt ihres Wohlbefindens. Zudem überzeugen CBD Tropfen durch antioxidative Eigenschaften und fangen daher freie Radikale gezielt ab.
CBD (Cannabidiol) ist ein Bestandteil der Hanfpflanze, welchem zahlreiche positive und gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden. CBD reagiert mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System, was ein Teil des menschlichen Nervensystems ist. Cannabidiol oder kurz CBD ist eins von über hundert Cannabinoiden in der Hanfpflanze. Cannabinoide sind chemische Verbindungen, die die Cannabinoid-Rezeptoren beeinflussen. Sowohl Menschen als auch Tiere besitzen diese Rezeptoren. Das bekannteste Cannabinoid neben CBD ist THC. Im Gegensatz zu Tetrahydrocannabinol (THC) hat der Wirkstoff CBD keine berauschende, psychoaktive Wirkung. CBD werden entzündungshemmende, schmerzlindernde, entspannende und schlaffördernde Eigenschaften nachgesagt. Das enorme Potenzial des Cannabinoids findet sowohl in der Medizin als auch in der Kosmetik immer mehr Anwendung.
Nein. Aktuell sind keine schweren Nebenwirkungen von CBD bekannt. In manchen Fällen kann es zu leichten Kopfschmerzen oder Übelkeit kommen. Ferner ist CBD nicht psychoaktiv und wirkt deshalb auch nicht berauschend. Nur das Cannabinoid THC, welches ebenfalls in der Hanfpflanze zu finden ist, hat einen berauschenden Effekt. CBD Öle mit unter 0,2% THC sind also völlig unbedenklich.
Fazit: CBD-Öl – Wirkung, Anwendung und Qualität richtig einordnen
Das Interview zeigt deutlich, dass CBD-Öl kein Wundermittel ist, aber für viele Menschen eine sinnvolle Unterstützung des Wohlbefindens darstellen kann. Die Wirkung von CBD Tropfen fällt individuell unterschiedlich aus und hängt von Faktoren wie Dosierung, Qualität des Produkts und dem eigenen Körper ab. Wissenschaftlich belegt ist vor allem die nicht-psychoaktive Wirkung von Cannabidiol sowie seine entzündungshemmenden, entspannenden und antioxidativen Eigenschaften.
Gleichzeitig wird klar, wie wichtig es ist, CBD von THC zu unterscheiden: Während THC berauschend wirkt, ist CBD bei sachgemäßer Anwendung und einem THC-Gehalt unter 0,2 % als unbedenklich einzustufen. Da sich Qualität, Herstellung und Inhaltsstoffe von CBD-Ölen teils stark unterscheiden, sollten Verbraucher:innen bei der Auswahl genau hinschauen und auf geprüfte Produkte setzen. Eine fundierte Orientierungshilfe kann dabei helfen, hochwertige und wirksame CBD-Öle besser einzuordnen und informierte Entscheidungen zu treffen.
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