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Gesunde Snacks für Kinder zum Mitnehmen

Snacks können unterwegs richtige Lebensretter sein, vor allem für unsere Kleinen. Worauf es alles bei gesunden Snacks für Kinder ankommt, erfährst du hier. Ob selber backen, für die Schule oder ohne Zucker …  

Snacks können unterwegs richtige Lebensretter sein, vor allem für unsere Kleinen. Worauf es alles bei gesunden Snacks für Kinder ankommt, erfährst du hier. Ob selber backen, für die Schule oder ohne Zucker …  

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22.03.2021 | Ein Beitrag von Miriam Saraiva Münz | Bilder: Unsplash

“Du bist nicht du, wenn du hungrig bist” heißt es in der Werbung für einen gewissen Schokoriegel und ich kann dem nur voll und ganz zustimmen. Ob groß oder klein, bei Hunger werden wir doch alle manchmal ungemütlich. Ein Glück gibt es Snacks! Schoko- oder Müsliriegel, Chips, Studentenfutter, Kekse - alles super leckere Snacks, nur nicht unbedingt so super gesund. Den Meisten werden Geschmacksverstärker, Salz und Zucker beigefügt. Für Erwachsene ist das nicht gut, für Kinder und Heranwachsende noch weniger. Welche gesunden Alternativen gibt es für Kinder? Lieber alles selber backen oder worauf sollten Eltern im Hinblick achten, um Snackspert*innen zu werden?

Zusatzstoffe, Salz und Zucker - the devil in disguise

Weniger ist mehr, ein altes Sprichwort, was sich vor allem in Bezug auf die Ernährung bewahrheitet. Ist die Zutatenliste sehr lang und dazu noch voller Worte, die man nicht oder nur zum Teil versteht, ist ein Blick hinter die Lupe zu empfehlen. Wenn Salze oder Zucker weit oben auf der Liste stehen, ist viel davon im Produkt enthalten.

Zu viel Zucker kann zu Übergewicht und Zahnproblemen führen. Daher ist es wichtig hier besonders aufzupassen, denn Zucker versteckt sich auch gerne in Zutaten, die auf -ose oder -sirup enden (Glukose, Dextrose, Laktose, Saccharose, Maissirup etc.). 
Für klein und groß gilt hier, lieber ohne Zuckerzusatz, da einiges sowieso schon von sich aus natürlichen Zucker (Fructose) enthält - dieser ist in Maßen auch nicht schlecht für Kinder. Obst kann also getrost gegessen werden.
Mittlerweile gibt es auch vermeintlich gesündere Zuckeralternativen zum raffinierten Zucker, wie zum Beispiel Kokosblütenzucker, aber auch dieser unterscheidet sich kaum von raffiniertem Zucker, besteht zu 85% aus Saccharose (Glukose und Furctose) und hat dazu einen ähnlich hohen Kalorienanteil wie “normaler” Zucker.

Was man gegen Heißhunger auf Süßes machen kann, kannst du hier nachlesen: Bitterstoffe: gesund oder nicht? 

Zusatzstoffe werden Lebensmitteln beigesetzt, um diese in Form, Farbe oder Geschmack zu verändern. Schön fürs Auge und die Kids freuen sich über bunte Variationen natürlich umso mehr, allerdings nicht so schön für die Gesundheit. Grundsätzlich müssen sämtlich Lebensmittel erst von der Europäischen Sicherheitsbehörde geprüft und zugelassen werden. Die zugelassenen Mengen für Kinder können aber schnell überschritten werden, daher sollte man diese genau kontrollieren, z.B. mit der Memokarte für Kleinkinder und Kinder.

Zu viel Salz kann zu Bluthochdruck führen. Bei kleinen Kindern sind die Nieren noch nicht vollständig entwickelt, weshalb sie von Salz Schäden davontragen können.

Salz ist in Form von Natrium (Na) und Chlorid (Cl) in Lebensmitteln enthalten. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) benötigt ein Kind im Alter zwischen sieben und zehn Jahren etwa 0,46 Gramm Natrium und 0,69 Gramm Chlorid pro Tag. Das entspricht etwa einer Messerspitze Salz oder anders formuliert etwa einem Gramm Kochsalz (NaCl). „Produkte, die mit über 0,6 Gramm Natrium oder über 1,5 Gramm Kochsalz pro 100 Gramm gekennzeichnet sind, sollten Eltern meiden. Denn sie sind zu salzig“, empfiehlt der BVKJ.” - Zu viel Salz schädlich für Kinder 

Gesunde Snacks für Kinder selber kochen und backen

Do it yourself lautet die Devise! Damit sind Eltern zumindest auf der sicheren Seite, was die Inhaltsstoffe angeht. Im Internet gibt es viele tolle und einfach Rezeptideen für süße und salzige Snacks, zum Beispiel auch von Foodloose oder Fruchtbar.

Die Snacks kannst du dann einfach in Bienenwachstücher, die Frischhaltefolie-Alternativen, von Bee Food Wraps einpacken. Bei Obst und Gemüse eignet sich eine nachhaltige Lunchbox, wie von Tindobo besser. Die Dosen sind 100% recycelbar, schadstofffrei und lassen sich durch Trennwände auch noch praktisch unterteilen. Und schwupps, ist der gesunde Snack für dein Kind perfekt zum Mitnehmen geeignet. Lies hier noch mehr zu nachhaltigen Lunchboxen.

Ein Beispiel zum selber machen wären die Haferflocken-Bananen-Kekse (ganz ohne Zucker) von Daniela Klauser. Sie ist dreifache Mama und hat den Blog Backen mit Kind ins Leben gerufen.

Oder hier  auch noch etwas Inspiration:

Nur haben einige aber im ganzen Alltagsstress und neben der Arbeit, oft leider nicht so viel Zeit sich auch noch ums Kochen zu kümmern, deswegen stelle ich euch hier vertrauenswürdige, nachhaltige und gesunde Snackhersteller vor.

Kinder lieben Süßes! Also wie wäre es mit:

Freche Freunde
Gefriergetrocknete Früchte ganz ohne Fett und Zusatzstoffe!

Dörrwerk
Auch Dörrwerk stellt Obstchips aus 100% Frucht und ganz ohne Konservierungsstoffe her.

Foodloose
Gummibärchen Alternative ohne Gelatine und Zuckerzusatz - die Fruchtgummis sind vegan und für jede verkaufte Packung spendet Footloose 0,5 Cent für einen guten Zweck!
Erfahre hier im Interview noch mehr über die GuteLauneSnacks aus natürlichen Rohstoffen.

RAWBITE
Die Frucht-Nuss-Riegel bieten sich auch als guter Snack an, sind Bio, ohne Zuckerzusätze.

nucao
Die Riegel von nucao werden ganz ohne Plastik verpackt und für jeden gekauften Riegel wird ein Baum gepflanzt. Jedoch enthalten sie auch Kokosblütenzucker/Kokosblütennektar. 

Auch die Eigenmarke Babydream von Rossmann, bietet Snacks in kleinen Portionen, ohne Zusatzstoffe und in Bioqualität an. Die Verpackungen sind allerdings noch aus Plastik.

Lust auf salzig? Dann probiers doch mit:

Fruchtbar
Bio-Knusper-Brezeln aus Mais und Karottenpulver ohne Salz und Zucker Zusatz.

GUZINOS
Die “Bunte Ernte” Gemüsesticks sind vegan und enthalten nur natürliche Zutaten. Auf 100g enthalten sie eine Salzmenge von 1,6 Gramm.
Lies hier mehr zu den gesunden Gemüsesnacks für zwischendurch.

Auch Freche Freunde oder Alnatura bieten salzig schmeckende und gesunde Snacks an!

Gesunde Snacks

Das Wichtigste nochmal kurz zusammengefasst: Snacks sollten am besten so unverarbeitet wie möglich sein. Im Supermarkt also immer schön auf die Zutatenliste schauen. Auf Zucker, Salz und Fett kann verzichtet werden, diese sollten nur in geringen Mengen verzehrt werden. Auch bei Zuckeralternativen lohnt es sich, nochmal genau nachzulesen.
Gute Energielieferanten sind frisches Obst und Gemüse! 

Eltern als Snack-Vorbilder

Die Ernährung ist vor allem Gewohnheitssache. Kinder ahmen schnell das Essverhalten ihrer Eltern nach. Als Erwachsene kann ich das mittlerweile bestätigen. Ich bin mit wenig Süßigkeiten und hauptsächlich Bio-Vollwertkost aufgewachsen. Als Kind habe ich das zwar manchmal bemängelt, doch kann ich rückblickend sagen, dass mich diese Ernährung positiv geprägt hat. Wichtig ist eine gewisse Flexibilität und ab und an mal ein paar Ausnahmen, in Maßen.

 

*Disclaimer

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Die im Internetauftritt LifeVERDE.de enthaltenen Angaben und Mitteilungen sind ausschließlich zur Information bestimmt. Keine der in diesem Internetauftritt enthaltenen Informationen stellt eine Gesundheitsberatung und medizinische Empfehlung dar. Sie dienen ausschließlich Informationszwecken und die Wichtigkeit einer ärztlichen Beratung wird nicht außer Acht gelassen.

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