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Bitterstoffe: gesund oder nicht? 

Bitterstoffe Wirkung - was hat es eigentlich mit den Bitterstoffen auf sich, wie wirken sie sich in Lebensmitteln auf unseren Körper aus? Wofür brauchen wir sie?

Bitterstoffe Wirkung - was hat es eigentlich mit den Bitterstoffen auf sich, wie wirken sie sich in Lebensmitteln auf unseren Körper aus? Wofür brauchen wir sie?

11.03.2021 | Ein Beitrag von Miriam Saraiva Münz | Bilder: Unsplah, Laetitia

Ganz schön bitter! Das Wort “bitter” wird im Sprachgebrauch genutzt, um Negatives zu beschreiben. So kommt es auch, dass wenn man von Bitterstoffen hört, schnell erst eine negative Konnotation hervorruft. Doch was viele nicht wissen, ein gewisses Maß an Bitterstoffen gilt als gesund. Sehr sogar. 
Komm mit auf die Reise, wie genau sie unsere Gesundheit beeinflussen können, wo sie drinstecken und wie wir sie am besten zu uns nehmen.

Bitterstoffe

Mal wieder Heißhunger auf Süßes? Dann probier’s doch mal mit etwas Bitterem! 
Bitterstoffe sind chemische Verbindungen, die einen bitteren Geschmack aufweisen. Diese können in der Natur oder auch synthetisch hergestellt werden. Bei Pflanzen handelt es sich um Gifte, mit deren Hilfe sie sich vor Fressfeinden schützen. 
Doch auch der Mensch kann von den Bitterstoffen profitieren. Einer wissenschaftlichen Hypothese zufolge, wird das Immunsystem durch Bitterstoffe angeregt, da der Körper bei bitterem Geschmack denkt, es handle sich um Gift und somit abwehrend reagiert. Belegt ist das jedoch noch nicht. Des Weiteren gelten sie als appetithemmend und verdauungsfördernd. 
Nur hat die Vorliebe süßer und salziger Nahrungsmittel das Bittere so verdrängt, dass Bitterstoffe für einen “besseren” Geschmack, aus Lebensmitteln herausgezüchtet werden. 

Bitterstoffe - Lebensmittel und Pflanzen auf einen Blick

In welchen Nahrungsmitteln sind die Bitterstoffe nun enthalten?

Lebensmittel:

In Artischocken, Amaranth, Aubergine, Bier, Brokkoli, Chicorée, Cranberry, Endiviensalat, Fenchel, Frisèe, Grapefruit, grüne Paprika, grüner Tee, Kaffee, Kohl, Kohlrabi, Kumquat, Linsen, Löwenzahn, Quinoa, Pampelmusen (Pomelo), Radicchio, Radieschen, Rosenkohl, Rucola

Pflanzen, die Bitterstoffe enthalten und aus denen Arzneimittel und Tees hergestellt werden: 

Engelwurz, Enzian, Fieberklee, Galgant, Gewürznelken, Hopfen, Ingwer, Kalmus, Kardamom, Koriander, Kümmel, Lavendel, Löwenzahn, Majoran, Pomeranze, Schafgarbe Tausendgüldenkraut, Wegwarte, Wermut, Zimt und Zitwer.

Allerdings enthalten nicht alle Lebensmittel und Pflanzen genügend Bitterstoffe, um den Appetit zu zügeln. Noch hinzu kommt, dass vor allem bei konventionell angepflanzten Obst- und Gemüsesorten der bittere Geschmack herausgezüchtet wird. Daher empfiehlt es sich zusätzlich, Bitterstoff Konzentrate in Form von Tropfen, Kapseln, Pulver oder Tee zu sich zu nehmen. Nachfolgend stellen wir dir einige dieser Anbieter von Bitterstoffen in biologischer, hochwertiger Qualität vor: 

 

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Gut, besser, bitter: Original Bitterstern von Laetitia
Bitterstoffe gelten als wesentlicher Bestandteil einer ganzheitlichen Ernährung. Über Jahre wurden Lebensmittel allerdings so gezüchtet, dass sie süßer schmecken. So ist es schwierig, allein durch die Nahrung die Kraft der Bitterstoffe aufzunehmen. Die Heilpraktikerin und Gründerin der Laetitia Vertriebs GmbH Hannelore Fischer-Reska entwickelte daher auf Basis ihrer langjährigen Erfahrung über acht Jahre eine komplexe Bitterstoffmischung bis zur Perfektion. Darin enthalten sind wertvolle Kräuter und Bitterstoffe wie Lavendelblüten, Schafgarbenkraut, Enzianwurzel und Isländisches Moos. Die Grundlage bildete eine Klosterrezeptur der Heiligen Hildegard von Bingen. Der Original Bitterstern kam 1992 auf den Markt. Für die nach wie vor originale Rezeptur verwendet Laetitia bis heute ausschließlich monographierte Rohstoffe, die ge­wissenhaft ausgewählt werden. Ein spezielles Auszugsverfahren und der hohe Alkohol­gehalt von 59 Prozent ermöglichen es, neben den Bitterstoffen auch die wertvollen ätherischen Öle der Kräuter und Gewürze optimal zu extrahieren – für einen angenehm runden, harmonisch-bitteren Geschmack im Mund.

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BitterLiebe
Egal ob als Tropfen zum auf die Zunge träufeln, als Tee, als Pulver zum Kochen, BitterLiebe hat eine große Auswahl. Und wer den bitteren Geschmack gar nicht abkann, für den haben sie sogar Kapseln! 

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Von Apothekern für dich in Handarbeit hergestellt, auch hier ist von Sprays bis Tee alles dabei.

NATURAVELLA
Der Familienbetrieb möchte mit hochwertigen und natürlichen Produkten möglichst viele Menschen bei einem gesünderen und bewussten Leben unterstützen. Von NATURAVELLA gibt es das Pulver BitterGrün®, das 7 Bio-Kräuter in einer Wirkungsweise nach Hildegard von Bingen und Bertrand Heidelberger vereint (Wermut, Schafgarbe, uvm.).

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Vereint Gesundheit und Naturheilkunde, zum Beispiel in Ihrem Schwedenbitter Elixier.

Vita Moment
Sie stellen ihre Produkte in Deutschland her und achten dabei auch auf regionale Rohstoffe. Zudem sind sie Partner von “Der Grüne Punkt” und arbeiten daran sich auf kompostierbares Plastik umzustellen. Ihre Bitterstoff-Tropfen sind vegan und alkoholfrei.

Sunday Natural
Produziert ausschließlich vegan/vegetarische Produkte, achtet auf Lokalität und umweltfreundliche Verpackungen - wie z.B. mit ihren BIO BITTERMELONE Kapseln in Glas

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Bio Qualität und nach 1000 Jahre alter Rezeptur von Kräuterexpertin Hildegard von Bingen.

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Legt besonderen Wert auf nachhaltige Verpackungen, auch bei ihrem Bitter-Basengewürzpulver. 

Sind Bitterstoffe gesund?

Die Vorteile der Bitterstoffe für den Körper:

Bitterer Geschmack fördert die Speichelproduktion und wirkt sich positiv auf Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Magen, Darm und die Blutbildung aus.
Auch können Bitterstoffe die Energieverbrennung und die Fettverdauung ankurbeln und Heißhunger lindern. Daher werden sie auch zum Abnehmen und der Gewichtsregulierung empfohlen.

Die Verdauungssäfte werden durch den bitteren Geschmack angeregt, so wird die Nahrung besser in ihre Nährstoffe zerlegt und kann demnach auch besser vom Darm empfangen und ausgeschieden werden. Ein gut funktionierendes Verdauungssystem ist auch gut für das Immunsystem. Lies hier wie du dein Immunsystem noch stärken kannst.

Bitterstoffe wirken entzündungshemmend und immunregulierend.
Bitterstoff-Rezeptoren sind fast im ganzen Körper zu finden und sind so praktisch für den ganzen Körper gut. So beispielsweise auch für die Lunge (bei Asthma) oder für die Haut.

Durch Salz, Zucker und Fertigprodukte kann zudem mehr Säure im Körper freigesetzt werden, was letztendlich auch die Krankheitsanfälligkeit erhöhen kann. Bitterstoffe können den Säureüberschuss wieder abbauen und die Ausscheidung stimulieren. Wer also auf eine basische, ausgeglichene Ernährung ohnehin Wert legen möchte, der*die sollte auch die Bitterstoffe nicht vernachlässigen.

Auf Gesund.at kannst du mehr zum Thema Gesundheit und Bitterstoffe erfahren.

Darum sind Bitterstoffe in der Ernährung so wichtig

  • Unsere Ernährung beeinflusst stark unseren Körper und unser Wohlbefinden. Ernähren wir uns nicht gut und ausgewogen, können wir anfälliger für Krankheiten werden und auch unsere Psyche kann von Antriebslosigkeit bis hin zu Depressionen geplagt werden.
    Bitterstoffe treiben den ganzen Körper zu positiven/ wichtigen Funktionen an. Sie regen die Aktivität der Organe an, bringen Energie und helfen dem Körper, die Selbstreinigung voranzutreiben. Vor dem Essen können sie als Aperitif und nach dem Essen als Digestif funktionieren. Gerade unser Darm, der von Forschern auch als unser zweites Gehirn bezeichnet wird, ist für unser Wohlbefinden enorm wichtig und wird durch Bitterstoffe unterstützt.

Na dann immer her damit! 

Warum wir grundsätzlich zu wenig Bitterstoffe aufnehmen

“Ohne Salz schmeckt das Essen nicht”, “Süßes macht glücklich”, “sauer macht lustig” aber Bitter ist einfach nur bitter. Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig und wurde uns durch die Lebensmittelindustrie abgewöhnt. Da bitter nicht so beliebt ist, wird es weitgehend aus unseren Nahrungsmitteln herausgezüchtet. So wird ein Stoff, der grundlegend sehr gut für den Körper ist, aufgrund seines Geschmacks “ausgegrenzt”. Ziemlich bitter eigentlich ...

Gibt es noch etwas zu beachten?

Ja, Bitterstoffe sind gut, aber bitterer Geschmack kann auch auf Cucurbitacine hinweisen. Das sind Bitterstoffe, die beispielsweise bei Zucchini, Kürbisgewächsen, Gurken und Melonen durch falsche Lagerung, Temperatur- und Feucht-Trocken-Schwankungen entstehen können. Diese sind giftig und können zu Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall führen.

Also wenn dein Obst/Gemüse nicht von Natur aus einen bitteren Geschmack hat, ist Vorsicht geboten!

Bitter nochmal zusammengefasst vom NDR 

 

Eine bittersüße Angelegenheit

Der Definition zufolge bedeutet bittersüß, schmerzlich und schön zugleich. Was die Bitterstoffe in unserer Nahrung angeht, trifft das gut zu. Mal mit dem Thema auseinandergesetzt, könnte man wirklich sagen, es ist schmerzlich, wie die Bitterstoffe aus unseren Lebensmitteln verschwinden. Schön ist es jedoch, dass es Nahrungsergänzungsmittel gibt, durch die wir uns mit Bitterstoffen versorgen können. UND schön ist auch, dass Bitterstoffe dem Körper umfassend gut tun und sich das Bewusstsein um die guten Eigenschaften der Bitterstoffe schärft. Sei gut zu deinem Körper, iss’ bitter! 

 

*Disclaimer

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Die im Internetauftritt LifeVERDE.de enthaltenen Angaben und Mitteilungen sind ausschließlich zur Information bestimmt. Keine der in diesem Internetauftritt enthaltenen Informationen stellt eine Gesundheitsberatung und medizinische Empfehlung dar. Sie dienen ausschließlich Informationszwecken und die Wichtigkeit einer ärztlichen Beratung wird nicht außer Acht gelassen.

 

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