Innovation für mehr Tierwohl
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Innovation für mehr Tierwohl

Advertorial | Tierische Produkte wie Fleisch oder Eier sind oft Bestandteil unserer täglichen Ernährung. Doch die hohe Nachfrage nach Eiern und Geflügelfleisch stellt hohe Anforderungen an Brütereien und Zuchtstätten – vor allem in den Bereichen Tierwohl, Tierschutz und Tiergesundheit.

Advertorial | Tierische Produkte wie Fleisch oder Eier sind oft Bestandteil unserer täglichen Ernährung. Doch die hohe Nachfrage nach Eiern und Geflügelfleisch stellt hohe Anforderungen an Brütereien und Zuchtstätten – vor allem in den Bereichen Tierwohl, Tierschutz und Tiergesundheit.

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23.11.2018 - Symbolbild Pixabay

Ein vitaler Start ins Leben

In traditionellen Brutschränken befinden sich im Normalfall mehrere tausend Eier. Jedoch bekommen die Tiere erst Zugang zu Futter, Wasser oder Licht, wenn alle Küken geschlüpft und im Mastbetrieb angekommen sind – dies kann bis zu 72 Stunden dauern. Früh geschlüpfte Küken verlieren in dieser Zeit stark an Körpergewicht und sind großem Stress ausgesetzt. Mit „Early Feeding“ nimmt sich die REWE Group seit Frühjahr 2017 als erster Lebensmittelhändler in Deutschland dieses Problems an: Das in den Niederlanden entwickelte HatchCare-Verfahren sorgt dafür, dass die Tiere unmittelbar nach dem Schlüpfen mit den Grundbedürfnissen des Lebens versorgt werden. Sobald ein Küken geschlüpft ist, rutscht es zu den anderen Tieren in einen gesonderten Korb im beleuchteten Brutschrank. Dort kann es sich frei bewegen und bereits Wasser und Nahrung zu sich nehmen. Des Weiteren werden die Küken in den Körben zum Mastbetrieb transportiert und müssen nicht umgesetzt werden. So entfallen Stressfaktoren für die Tiere, sie sind deutlich stärker und vitaler und der Medikamenteneinsatz kann aufgrund des verbesserten Gesundheitsstatus herabgesetzt werden. Künftig erwartet die REWE Group, dass ihre Lieferanten dieses Verfahren Schritt für Schritt in ihrer Lieferkette einsetzen. So sollen immer mehr Küken aus Early-Feeding-Brütereien bezogen werden. Ein bedeutender Schritt hin zu einer Geflügelproduktion mit einem gesteigerten Tierwohl und einer verbesserten Tiergesundheit.

Verzicht auf Schnabelkürzen und das Töten von männlichen Küken bei Legehennen

Bis Anfang 2017 war es in konventioneller Legehennenhaltung die Regel, dass die Schnäbel der Legehennen gekürzt werden, um die Verletzungsgefahr durch gegenseitiges Picken zu reduzieren. Die REWE Group hat bereits im September 2017 ihr Ziel erreicht, als erstes Handelsunternehmen in Deutschland in allen Märkten der Vertriebslinien REWE und PENNY keine konventionellen Eigenmarken-Eier von Legehennen mit gekürztem Schnabel zu verkaufen.    

Doch nicht nur das Schnabelkürzen stellt ein Problem bei der Zucht von Legehennen für die Eierproduktion dar. Jedes Jahr werden in Deutschland rund 45 Millionen männliche Küken noch an ihrem ersten Lebenstag getötet. Der Grund dafür ist, dass sie weder Eier legen können noch zur Mast geeignet sind, da sie langsamer wachsen und weniger Brustfleisch ansetzen als Hähnchen der Mastrassen.    

Dem will die REWE Group ein Ende setzen: 
Unter der Exklusivmarke „Spitz & Bube“ werden seit Juli 2017 deutschlandweit in allen teilnehmenden Märkten Eier aus Freilandhaltung ohne Schnabelkürzen und Kükentöten verkauft. Dank des großen Erfolges des Projektes sind seit März 2018 auch „Spitz & Bube“ Frischeier aus Bodenhaltung national verfügbar. Frischeier der Marke „Spitz & Bube“, die nach ökologischen Richtlinien produziert werden, sind derzeit in bayrischen REWE-Märkten verfügbar.

Als erster Discounter in Deutschland hat auch PENNY Anfang 2017 bundesweit mit HERZBUBE Frischeier aus Bodenhaltung eingeführt, bei denen die Legehennen mit ungekürzten Schnäbeln gehalten und die männlichen Küken aufgezogen werden.   

Neben der Aufzucht der männlichen Küken möchte die REWE Group die Praxis des Kükentötens obsolet machen. Die Idee: Das Geschlecht des Kükens soll bereits im Brutei ermittelt werden. Beim so genannten SELEGGT-Verfahren wird in die Schale des Brut-Eies mit Hilfe eines Lasers ein maximal 0,3 Millimeter kleines Loch gebrannt. Über dieses wird non-invasiv eine winzige Menge der so genannten Allantoisflüssigkeit entnommen – anhand derer man das Geschlecht bestimmen kann. Das Innere des Brut-Eies wird dabei nicht berührt und bleibt unversehrt. Im Anschluss werden die männlichen Bruteier aussortiert und zu hochwertigem Futtermittel verarbeitet. Die weiblichen Bruteier gelangen zurück in den Brutschrank. Am 21. Bruttag schlüpfen nur noch weibliche Küken.   

Die Grundlagenforschung zu diesem Verfahren wurde von der Universität Leipzig entwickelt. Daraus entsteht eine praxistaugliche Lösung, die in einem möglichst breiten Umfang Anwendung finden soll, um in der gesamten Branche dem Kükentöten ein Ende zu setzen. Hierzu hat die REWE Group gemeinsam mit einem holländischen Technologie-Unternehmen das Joint Venture „SELEGGT“ gegründet. Bereits in 223 REWE- und PENNY-Märkten in Berlin können die Kunden seit November 2018 die ersten Konsumeier kaufen, deren Legehennen im Brutei das neue Verfahren durchlaufen haben. Bis 2019 soll es die so genannten „respeggt-Freiland-Eier“ national in allen 5.500 REWE- und PENNY-Märkten geben.



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