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Wie sich die großen Vier für die Umwelt einsetzen

Edeka, Rewe, Lidl, Aldi: In welcher Form setzen sich die großen vier Supermarkt-Ketten eigentlich für die Umwelt? Hier findest du es heraus.

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Edeka, Rewe, Lidl, Aldi: In welcher Form setzen sich die großen vier Supermarkt-Ketten eigentlich für die Umwelt? Hier findest du es heraus.

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20.03.2020 - Bild: Pixabay

Schützt dein Einkauf schon Ressourcen und Umwelt?

Als Konsument*in kannst du bei jedem Einkauf einen Beitrag zur Umwelt leisten, indem du zum einen bewusste Kaufentscheidungen triffst und andererseits zum Beispiel auch auf Plastiktüten verzichtest und deine eigene Einkaufstasche mitbringst. Viele Supermarkt-Ketten appellieren ihren Kund*innen sogar bereits dazu, nachhaltigere Einkäufe zu tätigen, um Ressourcen und Umwelt zu schonen. Das wird nicht nur an dem immer größeren Angebot in den Bio-Abteilungen, sondern auch an den als fair und nachhaltig zertifizierten Produkten deutlich.

Die deutsche Gesellschaft macht sich also stärker Gedanken, um ihre Umwelt und die Ressourcen, die sie verbrauchen. Darauf reagieren auch die vier großen Supermarkt-Ketten Edeka, Rewe, Lidl und Aldi, indem sie sich an Schutzprogrammen im Rahmen von individuellen Aktionen beteiligen oder sich selbst nachhaltige Konzepte überlegen. Wir zeigen dir, welche Beiträge die Supermärkte zum Wohle der Umwelt leisten und wie du als Kund*in dazu beiträgst.

Edeka handelt zum Wohle der Wälder

Edeka liebt nicht nur Lebensmittel, sondern auch Wälder. Deshalb unterstützen sie das WWF-Waldschutzprogramm (hier den Nonlink), welches sich in fast 90 Ländern und 300 verschiedenen Projekten gegen die Zerstörung der weltweiten Wälder einsetzt. So versucht die Umweltorganisation Schutzgebiete auszuweiten, mit Wiederaufforstungsprojekten neue Lebensräume für Menschen und Tiere zu schaffen und so unsere Ökosysteme und Nationalparks zu stärken und zu schützen.

Inwiefern Edeka das Programm unterstützt? Ganz einfach: Sie spenden 1 Euro pro verkaufter EDEKA smart SIM-Karte an das Walschutzprogramm. Die SIM-Karten sind dazu ressourcenschonend hergestellt und die Verpackungen aus Graspapier hergestellt. Solltest du in nächster Zeit also wieder eine SIM-Karte benötigen, sind die von Edeka durchaus eine nachhaltigere Alternative.

Lidl goes Zero Waste?

Lidl hat bis 2025 ein neues Ziel. Und zwar, den Plastikmüll drastisch zu reduzieren und Lebensmittelverluste um 30 Prozent zu reduzieren. Seit Ende Februar gibt es aus diesem Grund in allen Filialen nun entsprechende Retterboxen, in denen Frische-, Molkereiprodukte und Backwaren, die zwar noch gut sind, aber deren Mindesthaltbarkeitsdatum in wenigen Tagen abläuft.

Die Lebensmittel in der sogenannten „Ich bin noch gut-Box“ sind um 50 Prozent reduziert und soll dazu animieren weniger Lebensmittel wegzuwerfen, die in jeder Sicht noch gut sind. Wenn ihr also Lidl-Einkäufer*innen seid, dann achtet beim nächsten Mal doch auf die Retterboxen und rettet das ein oder andere noch genießbare Nahrungsmittel vor der Tonne.

Rewe setzt auf diverse Umweltschutzprojekte

Die Supermarkt-Kette Rewe kommt jedes Jahr auf neue Ideen, um sich an Umweltschutzaktionen zu beteiligen. In den meisten Fällen unterstützen sie dabei die nachhaltigen und ressourcenschonenden Produkte verschiedener Unternehmen wie Share oder Henkel, die sie dann in ihren Filialen anbieten. Die Kette beteiligt sich aber auch diversen Umweltschutzprojekten verschiedener Organisationen. Eines ist beispielsweise das Tropenprojekt. Seit 2009 hat sich die Rewe-Group in Zusammenarbeit mit Chiquita einem Tropenprojekt verschrieben, um sich für die Artenvielfalt in Panama einzusetzen.

Mittels des Mittelamerika Fonds sollen Lebensräume und Populationen nachhaltig gesichert werden, das Umweltbewusstsein der lokalen Bevölkerung gesichert werden und die allgemeinen Lebensumstände der Menschen, die in diesen Regionen verbessert werden. Wie das funktioniert, fragst du dich? Rewe veranstaltet jährliche Aktionswochen bei denen 10 Cent pro verkauftem Kilo Chiquita-Bananen an die Mittelamerika Fonds gehen. So konnten bereits über 600.000 Euro gesammelt werden, um die Projekte in Südamerika zu fördern. Also: Augen auf beim Bananenkauf. 

ALDI für’s Klima

ALDI SÜD ist es insbesondere wichtig, den CO2-Aussto0 runterzuschrauben und hat dafür diverse Maßnahmen ergriffen. In allen Bereichen, in denen diese Maßnahmen bisher noch nicht umgesetzt werden konnten, kompensiert die Kette, indem sie Klimaschutzprojekte in Kooperation mit ClimatePartner fördern.

Solche Projekte werden beispielsweise in Kambodscha und Uganda umgesetzt, in denen den dort lebenden Menschen Zugang zu sauberem Wasser gewährt verbessert werden soll. Diese tragen am Ende nicht nur einer verbesserten Gesundheit der Menschen dieser Länder zugute, sondern auch einem geringeren CO2-Ausstoß und der Einsparung von Ressourcen.

Einkaufen und Umweltschutz gleichzeitig? Das geht!

Inzwischen setzen sich nicht nur namhafte Bio-Supermärkte oder Reformhäuser für die Umwelt ein. Mittlerweile sind auch die großen Supermarkt-Ketten Edeka, Rewe, Lidl und Aldi mit an Bord tragen einen Teil zur Verbesserung der Umwelt und der Einsparung fossiler Ressourcen bei, indem sie auf unterschiedliche Weise Projekte fördern. Darüber hinaus ergreifen sie auch weitere Maßnahmen in ihren Filialen, wie beispielsweise den Verzicht auf Plastiktüten oder ein größeres Produkt-Angebot von Lebensmitteln, die unter nachhaltigen und fairen Bedingungen hergestellt wurden.

Jede der genannten Ketten, hat auf ihrer Webseite inzwischen eine eigene Rubrik zum Thema Nachhaltigkeit und Projekte, die alle Maßnahmen, welche zum Wohle der Umwelt ergriffen werden, aufzählen. Mit jedem Einkauf und einer bewussten Kaufentscheidung der richtigen Produkte kannst du den Supermarkt-Ketten ein Zeichen setzen, dass die Förderung solcher Umweltschutzaktionen und -projekte wichtig sind und weitergeführt werden. Die Entscheidung, wo du letztendlich einkaufst und welche Projekte du demnach unterstützt, um die Umwelt und fossile Ressourcen zu schonen und zu schützen, ist dabei dir überlassen.

Weitere Umweltschutzaktionen bietet der NABU oder WWF.

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