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Nachhaltig erholen und entspannen in der Sauna

Was ist eigentlich eine Bio-Sauna? Und wie kann ich meinen nächsten Saunagang nachhaltiger gestalten? Wir haben alle Tipps rund ums nachhaltige Saunieren.

Was ist eigentlich eine Bio-Sauna? Und wie kann ich meinen nächsten Saunagang nachhaltiger gestalten? Wir haben alle Tipps rund ums nachhaltige Saunieren.

04.01.2022 (aktualisiert, erstveröffentlicht am 03.08.2017) | Ein Beitrag von Gessica Mirra und Saphira Conradi | Bild: Unsplash

Etwa die Hälfte aller Saunagänger suchen laut einer Umfrage öffentliche Anlagen, Hallen- und Freizeitbäder, oder privatwirtschaftlich geführte Sauna- und Wellnessbetriebe auf.
Ein Viertel aller besuchen die Sauna im Fitnessstudio oder lassen es sich in der eigenen Sauna zu Hause gut gehen. Allgemein ist bekannt, dass sich das Saunabaden - besonders unter zeitlichen Aspekten - ideal für die kurzfristige körperliche Erholung und psychische Entspannung eignet. Wer regelmäßig in die Sauna geht, tut gezielt etwas für die Stärkung seines Immunsystems und betreibt aktive Erkältungsvorbeugung.

Laut Deutschem Sauna-Bund e.V. gibt es in Deutschland mehr als 30 Millionen Saunagänger. Damit hat das regelmäßige Saunabaden schon vor einiger Zeit eine Rekordmarke erreicht. Dabei gibt es verschiedene Arten des Saunierens und Tricks, um deinen Saunagang etwas nachhaltiger oder schonender zu gestalten.

Was ist eine Bio-Sauna?

Mit Nachhaltigkeit an sich hat die Bio-Sauna erstmal wenig zutun: Sie unterscheidet sich von anderen Saunen im Wesentlichen in der Temperatur. Die Bio-Sauna wird mit 45 bis 60 Grad Celsius betrieben und mit einer Luftfeuchtigkeit bis circa 40%. Vor allem Frauen und ältere Menschen schätzen diese Art des Saunierens sehr, da sie bekömmlicher und kreislaufschonender ist als die finnische Sauna. So kann man hier entspannt länger verweilen, um die 15-30 Minuten.

Sogar wenn man krank ist eignet sich dieser Saunatyp hervorragend. Bei sehr niedriger Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit können zur Bekämpfung der Erkältung beispielweise Meersalz, ätherische Öle, Kräuteressenzen u.v.m. mitverdampft werden. Je nach Art des Aromas werden dann verschiedene Körperteile oder Sinne angesprochen.
Aufgrund der geringen Hitze gibt es in einer Bio-Sauna allerdings keine Aufgüsse.
Um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen, sollte man eine Bio-Sauna mindestens zwei bis dreimal hintereinander aufsuchen. Dabei sollten auch die anschließenden Ruhephasen durchlaufen werden.

Im Ablauf ändert sich nichts: Die Bio-Sauna unterscheidet sich bis auf die genannten Punkte nicht von der "klassischen" Sauna. Gleiches gilt für die Nachbehandlung. Eine Abkühlung, Ruhe, Entspannung aber auch eine Bürstenmassage, um die Haut auf das weitere Pflegeprogramm vorzubereiten, sind hier zu empfehlen. Dazu viel trinken, um das Immunsystem zu stärken und dem Körper ausgeschwemmte Mineralstoffe wieder zuzuführen.

Saunazubehör

Die Bio-Sauna ist schonender und kann auch bei Erkältungen helfen (Bild: Unsplash).

Lichttherapie: Die Wirkung des farbigen Lichts

Verfügt die Sauna über eine spezielle Beleuchtung, ermöglicht sie eine Lichttherapie, die ggf. mit einer Klangtherapie kombiniert werden kann. Die Kombination aus Wärme und wechselndem Licht wirkt sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden aus. Dabei rufen die verschiedenen Farben beim Saunabesucher unterschiedliche Stimmungen hervor. Nach der Farbenlehre wirkt Rot belebend, Grün beruhigend und Gelb löst Spannungen und stimmt fröhlich.
Außerdem erhöht die Lichttherapie den Sauerstoffgehalt im Blut, behandelt Hauterkrankungen auf natürliche Weise, wirkt durchblutungsfördernd, regenerierend, entschlackend und blutdrucksenkend.

Solar- und Fass-Sauna

Bio- und Lichtsauna fördern also deine Gesundheit auf besondere Weise – doch auch auf die Umwelt kannst du beim Saunieren achten. Neuartige Solar-Saunen speichern Energie, die später zur Nutzung der Sauna verwendet werden kann. Fass-Saunen heizen sich aufgrund ihrer Form schneller auf als herkömmliche Anlagen und verbrauchen somit weniger Strom. 

Bei der Firma Lytefire bündeln Sonnenkollektoren das Sonnenlicht und werfen es auf die Saunasteine, um die Sauna emissionsfrei zu erhitzen. Die Sauna selbst rotiert, um dem Sonnenlicht zu folgen. Ursprünglich wurde die  innovative Technologie für Brennholzöfen entwickelt, doch ermöglicht nun nachhaltigeres Saunieren in der Schweiz. 

Die kleine kompakte Fass-Sauna passt fast in jeden Garten. Durch ihren kleinen Umfang und die runde Form benötigt sie weniger Zeit zum Aufheizen und spart somit wertvolle Energie - das ist gut für den Geldbeutel und die Umwelt. Die Holzverkleidung und der Standort im Freien verleiht ihr außerdem einen urigen und traditionellen Charakter, bei stylischem Aussehen. 

Sauna

Es gibt verschiedene Arten nachhaltiger zu saunieren (Bild: Unsplash).

Die Sauna der Zukunft

Bis die ganzen modernen Technologien flächendeckend umgesetzt werden können, wird es sicherlich noch eine Weile dauern - durch einige Tricks kannst du die eigene Sauna doch auch jetzt schon etwas umweltfreundlicher gestalten. Wenn du keine eigene Sauna hast - wie die meisten von uns - hast du darauf leider weniger Einfluss. Es lohnt sich dennoch, auf die verschiedenen Saunaarten zu achten, und auch mal exotischere Formen wie die Bio-Sauna auszuprobieren, um dir selbst etwas Gutes zu tun. 

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