Probewohnen im BioSolarHaus
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Probewohnen im Bio-Solar-Haus

THEMENWOCHE UMWELTFREUNDLICH BAUEN | „Da ein Bio-Solar-Haus bauphysikalisch völlig von dem abweicht, was auf dem gesamten Haussektor angeboten wird, ermöglichen wir Interessenten, sich selbst von den Eigenschaften und Vorteilen eines solchen Hauses zu überzeugen“, so Wolfgang Kirch zum Probewohnen im Bio-Solar-Haus.

THEMENWOCHE UMWELTFREUNDLICH BAUEN | „Da ein Bio-Solar-Haus bauphysikalisch völlig von dem abweicht, was auf dem gesamten Haussektor angeboten wird, ermöglichen wir Interessenten, sich selbst von den Eigenschaften und Vorteilen eines solchen Hauses zu überzeugen“, so Wolfgang Kirch zum Probewohnen im Bio-Solar-Haus.

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29.03.2017 - © Skeeze, www.pixabay.com

LifeVERDE: Herr Kirch, was bedeutet ökologisches Bauen?

Wolfgang Kirch, Bio-Solar-Haus GmbH: Selten wurde ein Begriff so vielfältig interpretiert wie ökologisches Bauen. Wir verstehen darunter menschenfreundliches und umweltgerechtes Bauen unter Beachtung der Naturgesetze. Das bedeutet, dass nicht nur die Ökobilanz, also von der Rohstoffgewinnung über die Herstellung, den Transport, die Verarbeitung und Nutzung sowie die spätere Entsorgung eines Baustoffs, eine Rolle spielt, sondern auch die Gesundheitsgefahren, die von einem Baustoff oder einer Bauweise ausgehen können, sind in Betracht zu ziehen.
In den letzten Jahren hinzugekommen sind Gesundheitsgefahren, die von der verwendeten Haustechnik, wie z.B. einer Lüftungsanlage, ausgehen können.

Wo liegen die Vorteile, wo bestehen Schwierigkeiten?

Um ein noch breiteres Publikum von ökologischen Baustoffen begeistern zu können, reicht es nicht aus, mit rein ideologischen Punkten zu argumentieren, sondern auf die für jeden nachprüfbaren und nachvollziehbaren Vorteile hinzuweisen. Aus Gesprächen mit unseren Bauinteressenten wissen wir, dass gerade hier noch ein hoher Aufklärungsbedarf besteht, denn viele gehen zunächst „nur“ von einem schadstofffreien Baustoff aus.
Faktisch sind ökologische Bau- und Dämmstoffe mit ihrer niedrigen Temperaturleitzahl künstlich hergestellten Baustoffen gegenüber, gerade im Bereich des sommerlichen Hitzeschutzes, deutlich im Vorteil. Neben einem etwas höheren Anschaffungspreis gegenüber industriell hergestellten, künstlichen Dämmstoffen, besteht bei vielen auf dem Markt angebotenen Bauweisen die Gefahr von Schäden durch Tauwasser.
Wird sich unsere Art Häuser zu bauen in den nächsten Jahrzehnten verändern? Bekommen ökologische Aspekte deutlich mehr Gewicht?
Wir erwarten einen ähnlichen Wandel wie der vom Verbrennungsmotor zum Elektroautomobil. Viele Anbieter sind bereits dazu übergegangen, mehr ökologische Baustoffe zu verwenden, was aus Sicht der Ökobilanz zunächst sehr positiv ist. Betrachtet man jedoch die mittlerweile gängige bzw. teilweise sogar notwendige Haustechnik mit den damit verbundenen Gesundheitsgefahren durch Legionellen oder Schimmel, muss sich hier etwas grundlegend verändern. Hier erwarten wir erst ein Umdenken, wenn es zum „großen Knall“ kommt.

Muss man für ökologisches Wohnen mehr Geld ausgeben, und sind die Menschen bereit dazu?

Ja und nein. Wir empfehlen unseren Bauinteressenten immer, genauer hinzuschauen: In ein ökologisches Haus mit einer vielleicht aufwändigeren Gebäudehülle investiert man nur einmal. Die Kosten hierfür sind also kalkulierbar. Die Baukosten für ein Haus mit einer konventionellen Gebäudehülle, also „mit Plastiktüte“ und „Beatmungsmaschine“, liegen nur geringfügig niedriger, bergen aber ein hohes Risiko bei den Betriebskosten für Wartung, Instandhaltung, Reparatur und Neuanschaffung der Lüftungstechnik. Langfristig betrachtet kann also ein Haus, das weniger ökologisch errichtet wurde, durch Krankheiten der Bewohner, wie z.B. Allergien, deutlich teurer werden – mit entsprechenden Nachteilen in Bezug auf die Lebensqualität.

Worauf legen Ihre Kunden unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten am meisten Wert?

Ganz klar auf die Unabhängigkeit von Öl und Gas – und zwar nicht nur allein aus Nachhaltigkeitsgründen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen. In diesem Zusammenhang empfehlen wir unseren Bauherren auch nicht in kWh, sondern in Euro zu rechnen. Das Ergebnis so mancher alternativen Lösung zur Energiegewinnung sieht dann, aus diesem Blinkwinkel betrachtet, oftmals ganz anders aus. Ist der Restenergiebedarf eines Hauses so gering wie z.B. bei einem Bio-Solar-Haus, macht es keinen Sinn, hohe Beträge z.B. in Erdwärme zu investieren.

In welchem Preisrahmen bewegt sich ein Fertighaus bei Ihnen?

Unsere Häuser sind sowohl preislich wie energetisch vergleichbar mit einem Passivhaus – jedoch ohne dessen hohe Betriebskosten.

Man kann bei Ihnen auch „probewohnen“. Wie sieht das konkret aus?

Da ein Bio-Solar-Haus bauphysikalisch völlig von dem abweicht, was auf dem gesamten Haussektor angeboten wird, ermöglichen wir Interessenten, sich selbst von den Eigenschaften und Vorteilen eines solchen Hauses zu überzeugen – ein Angebot, das wir von Anfang an diesen Interessenten gemacht haben und das sehr großen Anklang findet. Viele von ihnen nutzen diese Gelegenheit und lassen sich während ihres „Urlaubs“ bei uns im Sonnenpark Details zu unserer Bauweise erklären, oder sie nehmen unseren Service in Anspruch, gegen eine geringe Gebühr und ohne weitere Verpflichtungen sich eine individuelle Hausplanung mit Angebot erstellen zu lassen.

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