Frag die Expert*innen!

Frag die Expert*innen! Umweltfreundliche Wasserentkalkung

Ausgewählte Expert*innen beantworten deine Fragen zum Thema nachhaltige Entkalkungsgeräte.

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Ausgewählte Expert*innen beantworten deine Fragen zum Thema nachhaltige Entkalkungsgeräte.

LifeVERDE-Experte für nachhaltige Entkalkungsgeräte: Michael Schneeberger (Tratson) I Bild: Unsplash

In vielen Städten Deutschlands ist das Leitungswasser sehr kalkhaltig. Vor allem wenn man aus dem heimischen Wasserhahn trinkt, kann das lästig sein, aber auch Haushaltsgeräte wie Wasserkocher oder Kaffeemaschinen verstopfen durch kalkiges Wasser und nehmen auf Dauer Schaden. Was kann man dagegen tun? Wie funktionieren Kalkschutzgeräte und lohnt sich die Anschaffung?

Solche und ähnliche Fragen zum Thema nachhaltige Entkalkung stellen sich hunderte Menschen täglich – ein klarer Fall für unser Informations-Format “Frag die Expert*innen!”. Wir geben eure ausgewählten Fragen rund um nachhaltige Produkte und Themen direkt an unsere Partner*innen weiter, die selbst Hersteller*innen, Produzent*innen, Dienstleister*innen, Wissenschaftler*innen oder aus einem anderen Grund Expert*innen auf dem jeweiligen Gebiet sind.

1. Was ist ein Kalkschutzgerät und wie funktioniert es?

2. Lohnen sich die Kosten für ein Kalkschutzgerät?

3. Welchen Unterschied macht ein Kalkschutzgerät für die Wasserqualität?

4. Wie wird ein Kalkschutzgerät eingebaut?

1. Was ist ein Kalkschutzgerät und wie funktioniert es?

Kalk scheidet aus verschiedenen Gründen aus dem Wasser: Unterschiede bei Druck, Temperatur, Fliessgeschwindigkeit, pH-Wert und unterschiedliche Zusammensetzungen zählen zu den häufigsten Ursachen und führen dazu, dass Calcium im Wasser nicht mehr löslich ist und sich als sichtbare weisse Ablagerung (Kalk) an Geräten oder Wasserleitungen ablagert. Aufgrund dieser Ablagerungen können die Haushaltsgeräte in Mitleidenschaft gezogen und in ihrer Leistung beeinträchtigt werden.

Um ungewollte Kalkablagerungen auf ein Minimum zu reduzieren, werden hauptsächlich zwei Verfahren zum Einsatz gebracht: Physikalische Kalkschutzgeräte und Ionentauscher. Beim Ionentauscher wird das Calcium durch Natriumchlorid (Salz), mittels eines chemischen Verfahrens, im Trinkwasser ersetzt. Während beim physikalischen Kalkschutzgerät die Zusammensetzung des Wassers nicht verändert wird.

Abhängig vom Hersteller und der eingesetzten Technologie, funktionieren die Kalkschutzgeräte unterschiedlich, folgen jedoch immer dem gleichen Prinzip: Die gesunden Mineralien, wie z.B. Calcium und Magnesium, sollen im Trinkwasser bleiben. Dabei werden die Mineralien so beeinflusst, dass sie ihre Neigung verlieren, sich als hartnäckige Kalkschicht abzulagern.

Michael Schneeberger (Tratson)

2. Lohnen sich die Kosten für ein Kalkschutzgerät?

Kalkablagerungen mit einem Kalkschutzgerät zu verhindern ist generell sehr sinnvoll. Zu starke Kalkablagerungen können die Lebensdauer der Haushaltsgeräte verkürzen, die Energieeffizienz des Gesamthaushalts verringern und die mikrobiologische Keimbildung in den Wasserleitungen begünstigen.

Die Anschaffungskosten eines Kalkschutzgerätes sind sehr erschwinglich. Weil ein Kalkschutzgerät keine Zusatzkosten durch Verbrauchsmaterialien wie Salz, Regenerationswasser oder kostspielige Service- und Wartungskosten verursacht, ist das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen eindeutig zugunsten eines Kalkschutzgerätes zu beurteilen.

Michael Schneeberger (Tratson)

3. Welchen Unterschied macht ein Kalkschutzgerät für die Wasserqualität?

Kalkschutzgeräte sind nachhaltige, gesundheits- und umweltschonende Produkte. Die Zusammensetzung und der gewohnte, gute Geschmack des Trinkwassers bleiben unbeeinflusst und frei von ungesunden Chemikalien.

Da im Vergleich zu einem Ionentauscher mit Salz auch kein durch Natrium oder Chlorid belastetes Abwasser entsteht, fällt auch keine aufwendige Abwasserreinigung oder unnötige Belastung der Umwelt und des Grundwassers an.

Michael Schneeberger (Tratson)

4. Wie wird ein Kalkschutzgerät eingebaut?

Ein Kalkschutzgerät kann durch den regionalen Elektriker oder durch einen Sanitärbetrieb installiert werden. Bei Systemen, welche nicht einen Eingriff ins Rohrleitungssystem bedingen, kann das Kalkschutzgerät sogar in wenigen Minuten durch den Eigentümer selbst installiert werden.

Michael Schneeberger (Tratson)

Experte für umweltfreundliche Wasserentkalkung

Michael Schneeberger, Geschäftsführer der Tratson GmbH

Ausgebildet als Dipl. Masch.-Ing. und Dipl. Wirtsch.-Ing. war Michael Schneeberger bereits für verschiedene innovative Unternehmen tätig. Seit 2019 ist er Miteigentümer, CEO und Product Architekt bei der Tratson GmbH.

Das Unternehmen aus der Schweiz avanciert zum Technologieführer im Bereich der physikalischen Kalkschutzgeräte. Zentrale Strategie ist die stetige Weiterentwicklung der Tratson ENK Quattro Power Kalkschutzgeräte, um das bestmögliche, gleichzeitig umweltfreundlichstes und nachhaltigstes Resultat in Bezug auf Kalkschutz zu erzielen.

 

„Jeder kann mit kleinen Schritten einen großen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.“
(Michael Schneeberger)

Was sind deine Fragen zum Thema nachhaltige Entkalkung?

Schreib uns gerne an expertinnen@lifeverde.de, wir sichten und sammeln die Themen und geben sie dann weiter an unsere Expert*innen.

Du bist selbst Expert*in auf einem nachhaltigen Gebiet und möchtest als LifeVERDE-Expert*in Fragen zu deinem Fachthema beantworten? Wir freuen uns über eine Nachricht an expertinnen@lifeverde.de.




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