Shareconomy: Vor und Nachteile des neuen Trends
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Shareconomy: Vor- und Nachteile des neuen Trends

Shareconomy oder aber auch Sharing Economy ist die umweltfreundliche Bewegung, bei der Sachen, die nicht mehr genutzt werden oder aber teilbar sind, öffentlich zur Verfügung gestellt werden. Bereits in vielen Bereichen hat sich der Trend ausgedehnt, sodass mittlerweile nicht nur Essen (Foodsharing), Kleidung oder Mobilität geteilt werden, sondern auch Zeit und Talent/Fähigkeiten.

Shareconomy oder aber auch Sharing Economy ist die umweltfreundliche Bewegung, bei der Sachen, die nicht mehr genutzt werden oder aber teilbar sind, öffentlich zur Verfügung gestellt werden. Bereits in vielen Bereichen hat sich der Trend ausgedehnt, sodass mittlerweile nicht nur Essen (Foodsharing), Kleidung oder Mobilität geteilt werden, sondern auch Zeit und Talent/Fähigkeiten.

12.10.2017 - Gastbeitrag von Charleen Tesch

Was sind aber die Vorteile vom Sharing? Und gibt es sogar Nachteile?

Doch vorab: was kann eigentlich sinnvoll geteilt werden?

Immaterielle Güter sind unbegrenzt und fast immer ohne Kosten verbunden, beispielsweise bei Medien (Filme oder Serien). Daher ist es wichtig, die materiellen Güter etwas genauer zu betrachten, da diese, beim Teilen, gar erst eine gewisse Nachhaltigkeit mit sich ziehen. Stellt man sein Auto mehreren Menschen zur Verfügung oder bildet Fahrgemeinschaften, so können Zeit, Benzin und auch Abgase eingespart werden. Auch freizeitliche Aktivitäten können ausgetauscht werden. Wenn man seine eigene Wohnung oder sein Haus für einige Urlaubstage anbietet, können auch andere von jeweiliger Lage profitieren. Oder aber man wechselt seinen Standort mit einer anderen Familie, sodass aus dem Geben und Nehmen ein neuer Urlaubsaufenthalt entsteht. So sparen sich Unterkunftskosten ein, gegebenenfalls sogar Verpflegungskosten.

Auch Bücher, Werkzeug und Kleidung lassen sich einfach tauschen, verkaufen oder verschenken. So landen diese nicht sofort im Müll und finden sogar noch einen neuen Besitzer, der den Sachen eine längere Lebensdauer gewährt. Hier sind Plattformen wie eBay oder KleiderKreisel auch längst keine Neuheiten mehr. Sogar Lebensmittel müssen nicht gleich entsorgt werden! Foodsharing lautet hier die Devise! Dabei werden vor allem von Restaurants, Bäckereien oder anderen Lokalen Lebensmittel oder sogar fertige Gerichte eingesammelt, die nicht verzehrt werden konnten und gegen eine kleine Gebühr zur Abholung bereitgestellt.

Pro & Contra

+ finanzieller Gewinn – anders als beim Entsorgen von Sachen, bekommt man oft noch einen kleinen Obolus für seine ungewollten Stück

+ Müllvermeidung

+ Abgasvermeidung

+ Rohstoffeinsparung (da das Produkt nicht neu hergestellt werden muss)

- Verpackungsmaterial fällt beim Versand von Gegenständen an

- Keine unmittelbare Garantie

- Nicht immer steht das, was man sucht, auch zur Verfügung

Letztendlich überwiegen in jedem Fall die Vorteile einer Shareconomy. Was genau man alles teilen, tauschen und verschenken und welche Plattformen und Anlaufstellen man dafür optimalerweise nutzen kann, zeigt nun das Freebook von Sabrina Aust – „Tauschen & Teilen – Nachhaltigkeit im Trend“.

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