Hamburger Klimawoche feiert 10. Geburtstag
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Hamburger Klimawoche feiert 10. Geburtstag

Europas größte Klimawoche feiert zehnten Geburtstag vom 23. bis 30. September in Hamburg. Eröffnet wird sie von Schirmherr und Staatsoberhaupt Fürst Albert II  von Monaco.

Europas größte Klimawoche feiert zehnten Geburtstag vom 23. bis 30. September in Hamburg. Eröffnet wird sie von Schirmherr und Staatsoberhaupt Fürst Albert II  von Monaco.

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19.09.2018 - Pressemitteilung - Bild: Pixabay

Hamburg - Ein unabhängiges Netzwerk aus 200 Unternehmen, Organisationen und Verbänden engagiert sich vom 23. bis 30. September im Rahmen der bislang größten Klimawoche im Herzen Hamburgs für eine klimafreundliche und zukunftsfähige Stadt. Eröffnet wird sie am Montag, den 24. September, um 15 Uhr auf der Klimawochenbühne am Lattenplatz vorm Knust von Schirmherr Fürst Albert II von Monaco.

Das Programm zum Download.

Neben dem traditionellen Bildungsprogramm für über 3.000 Kinder und Jugendliche werden ein Themenpark und ein umfangreiches Bühnenprogramm auf dem Lattenplatz sowie zahlreiche Vorträge und ein vielseitiges Kulturprogramm angeboten. Höhepunkt ist die Researchersʼ Night am Freitag, den 28. September. Sie findet zeitgleich in mehreren Städten Europas statt. Für Hamburg wird es eine Grußbotschaft aus dem All von Astronaut Alexander Gerst geben. Außerdem findet in der U-Bahn- Linie U3 der Research Ride statt, ein stündlicher Science Slam zu Klimathemen.

Die Klimawoche zeigt, was jeder selbst zu einer nachhaltigen Welt und zur Vermeidung der Fluchtursachen auf Basis der seit 2016 weltweit verbindlichen 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen beitragen kann. Deswegen stehen Themen wie Bildung, die Nutzung von erneuerbaren Energien, Maßnahmen zum Klimaschutz, die Bedeutung von Wasser und sanitären Einrichtungen bis hin zu Innovationen in Technik und Infrastruktur ganz oben auf der Agenda. Mehr als 200 Veranstaltungen sind über die gesamte Stadt verteilt und über eine App und im Internet abrufbar. Die zehnte Hamburger Klimawoche wird klimaneutral ausgerichtet durch die Unterstützung des Unternehmens South Pole, das im Namen der Klimawoche in Initiativen zum Schutz des Waldes in Zimbabwe und für saubere Energie in China investiert.

Initiative aus der Mitte der Gesellschaft

Die Hamburger Klimawoche zeigt mit Partnern aus der Wirtschaft konkrete Lösungsansätze, wie die weltweit gültigen Nachhaltigkeitsziele in der Metropole Hamburg zusammen mit Umweltverbänden, Bildungseinrichtungen, Kulturinstitutionen, Start-ups und Kirchen umgesetzt werden können. Dabei geht es nicht um Einschränkungen im Alltag: „Wir können eigentlich nur gewinnen – aber irgendwie führen wir immer die Verzichtsdebatte“, so der bekannte Hamburger Meteorologe und Klimaforscher Prof. Mojib Latif, der sich neben 30 weiteren Persönlichkeiten im Klimawochenbeirat engagiert.

Fürst Albert II von Monaco eröffnet als Schirmherr

Schirmherr der zehnten Klimawoche ist Fürst Albert II von Monaco, der am Montag, den 24. September, um 15 Uhr auf dem Lattenplatz, Neuer Kamp 30, die Aktionswoche auf der Bühne offiziell eröffnet. Die Veranstaltung ist öffentlich. Fürst Albert II gilt global als prominenter Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Meeresschutz und kooperiert seit Jahren mit der Deutschen Meeresstiftung in Hamburg. Daher wird der Fürst von Monaco in seiner Ansprache über die Gefährdung und Bedeutung der Korallenriffe sprechen und die Politik zur verbindlichen Umsetzung der in Paris beschlossenen Klimaziele, beispielsweise zum Ausstieg aus fossilen Energieträgern, zum Schutz der Meere mahnen.

European Researchersʼ Night und Programm aus Wissenschaft, Kultur und Bildung auf dem Lattenplatz

Im Mittelpunkt der Klimawoche steht die europaweite Researchersʼ Night mit Kurzbeiträgen von Wissenschaftlern, Videos und Animationen am Freitag, den 28. September, ab 17 Uhr auf dem Lattenplatz. Auf anschauliche Art und Weise werden der aktuelle Stand der Forschung bei Umwelt- und Klimathemen präsentiert. Außerdem gibt es ein Klimaforschungszelt in Zusammenarbeit mit den Deutschen Klimarechenzentrum und ein Sonderzelt zu den 17 Nachhaltigkeitszielen mit Engagement Global. Die EU-Researchersʼ Night findet zeitgleich in 340 Städten in 27 Ländern statt. Dazu gehört auch der Hamburger Research Ride, bei dem Science Slammer stündlich ab 18 Uhr ihre Themen in der U3 ab Haltestelle Schlump vortragen, die dann um 22 Uhr auf der Bühne am Lattenplatz prämiert werden.

 Zu den weiteren Höhepunkten der neun Tage gehören eine Grußbotschaft von Astronaut Alexander Gerst aus der Raumstation ISS, die schwimmenden Klassenzimmer auf der Alster und ein Mobility Hackathon, bei dem Ideen für die Zukunft des Verkehrs entwickelt werden sollen.

Beirat aus Wissenschaft und Wirtschaft kuratiert Klimawoche

Kuratiert wird die Klimawoche von einem prominent besetzten Beirat, dem namhafte Wissenschaftler angehören. Zu den 30 Personen gehören die Meteorologen und Klimaforscher Prof. Mojib Latif und Prof. Hartmut Graßl, als Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler, sowie bekannte Köpfe aus der Hamburger Wirtschaft wie Frank Otto und zahlreiche Vertreter namhafter Unternehmen, Stiftungen und Forschungseinrichtungen. 

Zu den Unterstützern zählen die Europäische Union, der Hamburger KlimaschutzFonds e.V., die Hamburger Hochbahn, das Deutsche Klimarechenzentrum, die Edmund Siemers-Stiftung, das Schülerforschungszentrum Hamburg, Engagement Global, die Hamburger Bücherhallen, die Hamburg Messe, die Active-City-Sportinitiative sowie Unternehmen wie Budnikowsky, Bionade, Juwelier Eppli, Lebensbaum, Ramboll, Ströer, die Stiftung Gemeinsames Rücknahme-System für Batterien sowie ein Netzwerk aus über 20 Agenturen aus der Hansestadt. Insgesamt gestalten rund 200 Akteure die zehnte Hamburger Klimawoche mit ihren Beiträgen. Die Hamburger Klimawoche wird nicht mit Mitteln der Stadt Hamburg gefördert, sondern ist eine unabhängige Initiative aus der Mitte der Gesellschaft.

 

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