Nachhaltige Snacks im DesignHotel Otto
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Nachhaltige Snacks im Design-Hotel Otto

UNTERNEHMENSVORSTELLUNG | Im Design-Hotel Otto werden die beim Buffet übrig gebliebenen Lebensmittel direkt zu kleinen leckeren Snacks weiterverarbeitet und den Gästen in der Lounge kostenfrei angeboten.

UNTERNEHMENSVORSTELLUNG | Im Design-Hotel Otto werden die beim Buffet übrig gebliebenen Lebensmittel direkt zu kleinen leckeren Snacks weiterverarbeitet und den Gästen in der Lounge kostenfrei angeboten.

13.12.2017 - Das Interview führte Gessica Mirra, Fotos: © Design-Hotel Otto

LifeVERDE: Herr Cucu, stellen Sie uns doch bitte einmal das Hotel Otto für all diejenigen vor, die noch nicht bei Ihnen zu Gast waren.

Das Hotel OTTO ist ein privat geführtes Design Hotel im Herzen der Berlin City West. Unser Haus befindet sich unweit vom Kurfürstendamm, auf der schönen und ruhigen Knesebeckstraße.
 
An wen richtet sich Ihr Angebot?
 
Unser Hotel ist sowohl ein gemütlicher Rückzugsort für Geschäftsleute, als auch der optimale Startpunkt für Freizeit Städtereisende, die Berlin entdecken wollen.


 
Was schätzen Ihre Kunden besonders?
 
Service ist für uns eine Herzensangelegenheit. Es macht uns Spaß und Freude auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse unserer Gäste auf Augenhöhe einzugehen – dadurch entsteht eine familiäre Atmosphäre die unsere Gäste sehr schätzen.
Das Sahnehäubchen ist unser reichhaltiges Slow-Food Frühstück in der Etage07. Wir haben auch eine große Auswahl an Speisen für Veganer und Vegetarier und gehen, bei vorheriger Absprache, auf alle Allergien und Unverträglichkeiten unserer Gäste ein.
Die vielen Bewertungen im Internet belegen das, Sie müssen nicht nur mein Wort dafür nehmen.
 


Worin unterscheidet sich Ihr Hotel konkret von anderen Hotels in Ihrer Preisklasse?
 
Wir bieten Qualität ohne viel schnick-schnack. Von der Einrichtung des Hauses, über den vielen Insider Tipps bis hin zum Frühstück. Unsere Philosophie ist einfach: aufrichtige und ehrliche Gastfreundschaft, bei der die Menschen mit ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen im Mittelpunkt stehen.
 
Wie leben Sie in Ihrem Unternehmen Nachhaltigkeit?
 
Nachhaltigkeit wird inzwischen auf allen Ebenen unseres Unternehmens gelebt. Bei unserem Frühstück nach dem Slow-Food Konzept setzen wir hauptsächlich auf Anbieter aus der Region. Wir gehen auch gewissenhaft mit den vom Buffet übrig gebliebenen Lebensmitteln um – diese werden zu kleinen Snacks weiterverarbeitet, die unseren Gästen nachmittags in der Lounge kostenfrei angeboten werden. Selbstverständlich wird konsequent Müll getrennt. In den Zimmern haben wir Fairtrade-zertifizierte Pflegeprodukte. Was den Energieverbrauch angeht, haben wir uns bewusst gegen Klimaanlagen in unserem Haus entschieden, da diese schädlich für die Umwelt und die Gesundheit sind und es in Berlin sowieso nur wenige wirklich heiße Tage gibt. Außerdem sind wir gerade im Umrüstungsprozess auf LED Leuchtmittel im ganzen Haus. Unseren Gästen bieten wir die Möglichkeit, durch das Aufhängen einer Karte an der Zimmertür, täglich zu entscheiden ob sie Housekeeping Service möchten oder nicht.  Alle unsere Mitarbeiter werden im Thema Nachhaltigkeit sensibilisiert, da der respektvolle Umgang mit der Umwelt Teil unseres Konzeptes ist.
 
Vor welche Herausforderungen stellt Sie der Nachhaltigkeitsaspekt eventuell?
 
Wir sind immer wieder erstaunt wie viel Verpackungsmaterial manche Lieferanten benutzen, Material der direkt im Müll landet – darauf haben wir leider wenig Einfluss.
Außerdem teilen auch nicht alle unsere Gäste unser Nachhaltigkeitsempfinden. Wir tun aber unser Bestes den Aufenthalt im OTTO so nachhaltig wie möglich zu machen.


 
Welche Trends im Bereich "Hotel" finden Sie besonders spannend?
 
Ich finde es unglaublich spannend wie die technologischen Entwicklungen das Gastgewerbe revolutionieren. Von den neuen digitalen Kommunikationskanälen, die unsere Gäste viel näherbringen, bis hin zu „Big Data“ – das alles bietet eine enorme Chance der Hotellerie. Durch Digitalisierung vieler Prozesse kann man sich als Mensch auf das wesentliche konzentrieren, und zwar auf der persönlichen Betreuung der Gäste.
 
Was ich noch toll finde ist, dass Nachhaltigkeit kein Nischenkonzept mehr ist. Es geht so langsam ins Mainstream der Branche über.
 
Verraten Sie uns, was Sie für die Zukunft geplant haben?
 

Unsere Zukunftspläne sind eng mit den vorhin gesagten Trends verbunden: wir möchten vom technologischen Fortschritt Gebrauch machen, um noch Nachhaltiger zu werden und um uns noch besser auf den Gast fokussieren zu können.
Unter anderen, wird die Einführung von digitalen Smart Home Thermostaten in den Zimmern diskutiert, sowie der Umstieg auf Ökostrom.

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