Grüner Ski und Snowboardfahren
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Grüner Ski- und Snowboardfahren

Jeden Winter verbringen viele begeisterte Outdoor-Sportler, Groß und Klein, ihre Ferien im Schnee und fahren Ski oder Snowboard. Doch was viele von ihnen oft vergessen: Unser Wintersportvergnügen schadet der Natur. Umweltorganisationen wie der WWF setzen sich seit Jahren dafür ein, dass keine weiteren Skipisten angelegt werden und das Hersteller von Outdoor-Bekleidung und –Ausrüstungen mit umweltfreundlichen Materialien produzieren.

Jeden Winter verbringen viele begeisterte Outdoor-Sportler, Groß und Klein, ihre Ferien im Schnee und fahren Ski oder Snowboard. Doch was viele von ihnen oft vergessen: Unser Wintersportvergnügen schadet der Natur. Umweltorganisationen wie der WWF setzen sich seit Jahren dafür ein, dass keine weiteren Skipisten angelegt werden und das Hersteller von Outdoor-Bekleidung und –Ausrüstungen mit umweltfreundlichen Materialien produzieren.

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04.01.2017 - ein Beitrag von Gessica Mirra

Nachhaltige Ski- und Snowboard-Mode

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat in verschiedenen Tests aufgezeigt: Unsere Wintersportbekleidung und –Ausrüstung belastet die Umwelt. Das größte Problem an der Outdoor-Kleidung seien demnach die in den meisten Materialien enthaltenen Gifte und Schadstoffe wie PFC. Diese Chemikalien reichern sich überall in der Umwelt an und sind potenziell gesundheitsschädlich.

Immer mehr Outdoor-Modefirmen setzen deshalb auf umweltfreundlichere Herstellungsprozesse und Materialien. Hier einige vorgestellt:

Patagonia beispielsweise stellt ihre Skihosen und –jacken sowie die modischen Polyester-Fleece zu fast 100% aus recycelten Plastikflaschen her. Seit 1993 hat die Firma mit ihrer Herstellungsmethode, nach eigenen Angaben, rund 90 Millionen PET-Flaschen wiederverwerten können. Die Patagonia-Kleidung kann, wenn sie nicht mehr gebraucht wird, an den Hersteller zurückgeschickt werden. Daraus entsteht dann neue Kleidung. 

Hersteller wie Vaude und der Newcomer der letzten Wintersaison, das Kieler Label Pyua, verwenden ebenfalls Materialien aus recycelten Stoffen und Biobaumwolle. Vaude produziert nach strengen Umweltstandards, an den Standorten China, Vietnam und Deutschland. Pyua verarbeitet in seiner Bekleidung nur Schnurwolle aus kontrolliert biologischer Tierhaltung. Auch hier kann die alte Kleidung zurückgegeben werden und so beispielsweise aus einer alten Jacke eine neue Ski-Hose entstehen.

Die Textilien von Picture Organic clothing sind zu 100 Prozent aus Bio-Baumwolle hergestellt und vom Global Organic Textile Standard zertifiziert. Die Picture-Mode ist für seine bunten und lässigen Designs bekannt.

Nachhaltige Ski- und Snowboardausrüstungen

Firmen wie Fischer, Indigo und Grown Skis produzieren die dazu passenden, umweltfreundliche Ausrüstungen. So stellt der österreichische Hersteller Fischer seit 2001 seine Skier mit Energie aus erneubaren Quellen her. Nachdem die Skier ausgedient haben, werden sie thermisch verwertet und zu Wärmeenergie umgewandelt.
Indigo stellt seine Skier und Snowboards aus schnell nachwachsendem Bambus her.

Die Firma Grown Skis hat einen Tourenski entwickelt, der zu 70 Prozent aus heimischem Hartholz besteht. 2008 gewann sie damit den ECO-Preis auf der Internationalen Fachmesse für Sportartikel und Sportmode.

Die Firma Schneebrett hingegen bietet Snowboards aus umweltfreundlichen Materialien an. Das Unternehmen bezieht das Holz aus heimischen Wäldern in der Region Thüringen. Bei der Herstellung werden ausschließlich lösungsmittelfreie und wasserbasierende Lacke verwendet. Das Bio-Snowboard-Wachs von Purl, das aus erdölfreien Produkten besteht, rundet die „grünen“ Vorbereitungen für den Winterurlaub perfekt ab.



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