Ökostrom in Österreich ein viel diskutiertes Thema
Gesellschaft

Ökostrom in Österreich - ein viel diskutiertes Thema

Den meisten Österreichern ist bei der Wahl ihres Stromanbieters nicht nur der günstige Tarif wichtig. Die Bürger achten vermehrt auch auf sauberen Strom. Im Bereich Speicher und Stromnetz bestehen hierzulande zwar noch einige Herausforderungen, dennoch zeigen wissenschaftliche Studien ein positives Ergebnis.

Den meisten Österreichern ist bei der Wahl ihres Stromanbieters nicht nur der günstige Tarif wichtig. Die Bürger achten vermehrt auch auf sauberen Strom. Im Bereich Speicher und Stromnetz bestehen hierzulande zwar noch einige Herausforderungen, dennoch zeigen wissenschaftliche Studien ein positives Ergebnis.

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04.04.2018 - Foto: Symbolbild © Pixabay

Eine 100-prozentige Versorgung mit Ökostrom ist in Österreich möglich. Wirtschaftliche Vorteile sollen dabei ein massiver Ausbau der Ökostromerzeugung bringen, der bis zum Jahr 2030 abgeschlossen sein soll. Dadurch könnten auch die Ökostromkosten für die Endkunden sinken.

Ökostromkosten für Endverbraucher sinken

Ohne Strom ist der tägliche Alltag undenkbar. Ob am Arbeitsplatz oder zu Hause, ohne Strom funktioniert keines der elektrischen Geräte, deren Nutzung längst selbstverständlich ist. Das Umweltbewusstsein der Bürger ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und nach der Energiewende geht der Trend zu erneuerbaren Energien und zum Ökostrom. Im vergangenen Jahr entschieden sich zahlreiche Österreicher für einen Wechsel des Energieanbieters. Die Gründe dafür lagen nicht nur in einem gewissen Einsparpotenzial bei den Stromkosten, sondern in einem bewussten Wechsel zum Ökostrom als Beitrag zum Schutz von Umwelt und Natur. Ein Versorgerwechsel ist in allen Bundesländern sinnvoll und kann jederzeit durchgeführt werden. Beim Wechsel des Stromversorgers erhalten Verbraucher von stromdiskont.at ökologischen Strom aus natürlichen, erneuerbaren Energien. Die Energie kommt ausschließlich aus Österreich. Viele Menschen stellen sich momentan die Frage, wie grün umweltschonender Strom wirklich ist und ob sich die Umstellung auf Ökostrom wirklich lohnt. Dabei spielen auch finanzielle Aspekte eine wichtige Rolle, denn sogenannter Ökostrom kostet bei manchen Energieversorgern deutlich mehr als Energie aus traditioneller Produktion. Ökostrom steht für eine umweltschonende Form der Stromgewinnung. Diese Stromform wird ausschließlich aus sogenannten erneuerbaren Energien gewonnen und ist für die Umwelt schonender und verträglicher als herkömmliche Energieformen.

Positives Ergebnis für die Öko-Bilanz

Ökostrom wird umweltschonend erzeugt und wirkt sich positiv auf die Öko-Bilanz aus. Der „grüne Strom“ wird demnach ohne Raubbau an der Natur gewonnen und steht trotz steigendem Energiebedarf für jeden Endverbraucher zur Verfügung. Gemäß einer aktuellen Studie könnte die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien noch gesteigert werden, ohne eine Mehrbelastung für die Endkunden zu bringen. 44 neue Windräder sollen deshalb demnächst in Betrieb gehen. Fachleuten zufolge liegt der aktuelle österreichische Stromverbrauch bei circa 70 TWh, wobei rund 50 TWh aus erneuerbaren Energien stammen. Dies entspricht einem Anteil von rund 70 Prozent des gesamten Stromverbrauchs. Zu den erneuerbaren Energien zählen Sonnenenergie, Wasser- und Windkraft, Erdwärme sowie Biogas und Biomasse.

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