Die 5 günstigsten CarsharingAnbieter
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Die 5 günstigsten Carsharing-Anbieter

Wir haben eine Liste günstiger Carsharing-Anbieter zusammengestellt, von Snappcar über Car2Go bis zu DriveNow. 

Wir haben eine Liste günstiger Carsharing-Anbieter zusammengestellt, von Snappcar über Car2Go bis zu DriveNow. 

Mehr zu den Themen:   carsharing car2go drivy drivenow flinkster snappcar
05.12.2017| Ein Beitrag von Bianca Schillinger

NACHTRAG (12.12.2017): Wir wurden von aufmerksamen Usern darauf hingewiesen, dass unsere Liste "Die 5 günstigsten Carsharing-Anbieter" unvollständig ist. Je nach Bundesland, Abo-Angeboten und sonstigen Variablen kann es sein, dass andere Anbieter günstiger sind. Aufgrund vielfältiger und teils komplexer Preisberechnungen weisen wir hiermit darauf hin, dass es sein kann, dass auch unsere ergänzte Liste unvollständig ist und nicht die "5 günstigsten Carsharing-Anbieter" sind. Wir weisen daher explizit darauf hin, dass die Recherche keinen Anspruch auf Vollständigkeit aufweist und nur zur groben Orientierung dienen kann.

 

Das Angebot an Carsharing-Anbietern wächst rasant, wobei sich zwei sehr verschiedene Herangehensweisen herausbilden. Einerseits gibt es private Carsharing-Plattformen, auf denen Autobesitzer selbst ihren Wagen anbieten. Diese sind zeitlich weniger flexibel, dafür aber meist billiger. Große Unternehmen setzen hingegen auf eigene Fahrzeugflotten, die angemietet werden können. Diese Carsharing-Anbieter betreiben meist sogenanntes „Free-Floating“, bei dem die angemieteten Autos im gesamten Stadtgebiet abgestellt werden können, unabhängig von festen Standorten.


Snappcar (ehemals tamycar)
Snappcar ist einer der privaten Carsharing-Anbieter. Das bedeutet, dass Privatpersonen ihre Autos vermieten und Snappcar selbst keine eigene Auto-Flotte besitzt. Somit werden auch die Preise nicht von der Carsharing-Plattform festgelegt sondern individuell von jedem Autobesitzer. Diese geben in ihren Angebots-Anzeigen Tagespreise an, die bei 20 Euro anfangen. Wer ein neues Modell oder ein besonders großes Auto mieten möchte bezahlt aber auch schnell 50 oder 60 Euro pro Tag. Das ist trotzdem noch günstiger als bei vielen Mietwagen-Firmen. 
Die Plattform hat nach eigenen Angaben über 400.000 aktive Mitglieder mit 50.000 verfügbaren Autos in ganz Deutschland. Für einen Wochenend-Trip oder eine andere längere Strecke lohnt sich Snappcar also definitiv. Die Autos müssen aber natürlich wieder zum ursprünglichen Besitzer zurück – one-way-Strecken sind also keine Option.


Drivy
Ein weiterer privater Anbieter ist Drivy. Auch hier werden die Anfragen direkt an Privatpersonen gestellt. Das hat Vor- und Nachteile. Durch die Absprache mit dem Autobesitzer wird die Anmietung zeitaufwendiger und planungsintensiver als bei Plattformen, bei denen alles über Apps geregelt wird. Andererseits bietet die Plattform ein übersichtliches Bewertungssystem, das sowohl den Fahrer als auch den Vermieter einschließt. So kann man sich die passendsten Autos und Besitzer aussuchen. Außerdem ist das Konzept, schon vorhandene aber wenig genutzte Autos zu vermieten sehr viel nachhaltiger als die Neuanschaffung und Instandhaltung einer ganzen Flotte. 
Die Preise für einen Tag beginnen hier bei 10 Euro und sind natürlich wieder sehr abhängig vom jeweiligen Fahrzeugtyp. Ein großes Plus: es fällt keine Anmeldegebühr an, wie das bei vielen anderen Anbietern der Fall ist.
Drivy hat nach eigenen Angaben europaweit 1.5 Million Nutzer und über 49,000 Autos im Angebot. Auf der Homepage findet sich außerdem ein großer FAQ-Bereich, in dem sehr viele Fragen zufriedenstellend beantwortet werden. Super Service also.


Car2Go
Hinter diesem Carsharing-Anbieter steckt ein bekannter Konzern: Daimler. Seine Flotte besteht aus Smart- und Mercedes-Modellen, insgesamt 14.000 weltweit, von denen 1.400 sogar Elektro-Fahrzeuge sind. In Deutschland stehen an Standorten in Berlin, Frankfurt, Hamburg, München, Köln, Düsseldorf und Stuttgart insgesamt 3.860 Carsharing-Autos bereit. Somit ist mit dem Netz von Car2Go noch lange nicht ganz Deutschland abgedeckt, was aber auch zum Konzept gehört. 
Der Carsharing-Anbieter spezialisiert sich auf kurze Stadtfahrten, was auch am Preissystem deutlich wird: abgerechnet wird pro Minute. Der günstigste Tarif (ein benzinbetriebener Smart) ist mit 0,29 Euro erst einmal recht teuer, auch der Stundensatz von 14,90 Euro erscheint sehr hoch. Doch in diesem Preis inbegriffen sind neben der reinen Fahrzeugmitte auch Benzin, Versicherung und Reparaturen.
Wer also ein Auto für kurze Stadtfahrten sucht, das sehr unkompliziert zu mieten ist und das auf jedem öffentlichen Parkplatz abgestellt werden kann, für den ist car2Go eine interessante Option.

Flinkster
Kein Automobilhersteller, aber auch ein Riese im Mobilitätstsektor ist das Mutterunternehmen von Flinkster: Mit diesem Carsharing-Anbieter ist die Deutsche Bahn in die Mietwagen-Branche eingestiegen. BahnCard-Besitzer dürfen sich über einige Vorteile freuen: für sie entfällt die Anmeldegebühr von 29 Euro. Außerdem lassen sich bei Flinkster-Fahrten BahnBonus-Punkte sammeln, genauso wie auf Zugreisen. Die Mietpreise können sich sehen lassen: ab 1,50 Euro in der Stunde kann man in insgesamt 300 deutschen Städten bequem ein Auto leihen. Die Abholung ist allerdings nicht ganz so flexibel wie bei der Konkurrenz: Die Autos können nur an einer von deutschlandweit 1.700 festen Stationen abgeholt und abgegeben werden. Dafür aber rund um die Uhr.

DriveNow
Auch mit DriveNow mischt ein großes Unternehmen auf dem Carsharing-Markt mit: der Automobilhersteller BMW betreibt die Plattform seit 2011. Auch DriveNow setzt auf kurze Fahrten und Abrechnungen pro Minute. Die MINI- und BMW-Modelle gibt’s ab 0,33 Euro, in speziellen Minuten-Paketen auch schon ab 0,26 Euro. Wie auch bei Car2Go sind Benzin, Reparatur- und Versicherungskosten inbegriffen. Wer sich für ein Fahrzeug entschieden hat, kann dieses per App oder Kundenkarte öffnen und dadurch die Mietzeit beginnen. 
Wie bei den meisten Carsharing-Anbietern, die eine eigene Flotte besitzen, fällt auch bei DriveNow eine Anmeldegebühr an. Sie beträgt regulär 29 Euro, ist allerdings von Zeit zu Zeit zum günstigeren Aktionspreis von 19 Euro zu haben.

Weiter günstige Carsharing-Anbieter (Nachtrag vom 12.12.2017):

Greenwhels (ehemals Stattauto)

Bei diesem Anbieter wählst du aus einem Abo-System den für dich passenden Tarif aus. Je nachdem, ob du ein Gelegenheits- oder ein Vielfahrer bist kannst du zwischen dem Basic-, Komfort- und Aktiv-Abo wählen. Die kosten pro Stunde variieren dabei von 1,49 Euro bis 4,49 Euro,  und der monatliche Grund-Beitrag von 0 Euro bis 25 Euro. Dazu kommen noch Benzin-Kosten, die pro gefahrenem Kilometer abgerechnet werden. Auch diese sind abhängig vom jeweiligen Abo und vom gewählten Fahrzeugtyp und beginnen bei 0,24 Euro.
One-Way-Fahrten sind übrigens (noch) nicht möglich: jedes Auto muss am Ende der Fahrt wieder an seinen ursprünglichen Standort zurückgebracht werden.

Netter Zusatz: Falls du im Besitz eines ÖPNV-ABOs bist, erhältst du eine Fahrtgutschrift von 25 Euro.

 

Book'n'Drive

Dieser Carsharing-Anbieter deckt eigentlich nur ein recht kleines Gebiet in Deutschland ab, ist aber eine kluge Kooperation eingegangen: Kunden können deutschlandweit auch auf das Flinkster-Netz zugreifen. Wem also die 884 Book'n'Drive-Autos im Rhein-Main-Gebiet nicht reichen, sucht sich einfach ein passendes Fahrzeug vom Kooperationspartner.
Auch Book'n'Drive setzt auf das Abo-Modell. Je nach Kategorie (Basic, Komfort, Abo) kostet die Mitgliedschaft im Monat zwischen 0 Euro und 14,90 Euro. Im Basic-ABo kostet der kleinste Wagen 1 Euro pro Stunde, der größte 6 Euro. All das variiert wieder je nach Fahrzeugtyp und gewähltem Abo. Wie bei Greenwheels setzt sich der Gesamtpreis aus diesem Zeitpreis und einer variablen Kilometerpauschale zusammen. Anmeldegebühr gibt es übrigens keine.

 

Cambio

Cambio hat das Abo-Prinzip noch erweitert: Statt der verbreiteten 3 bieten sie ganze 5 Modelle an – eine Kategorie zum Beispiel extra für Studenten. Diese kosten im Monat maximal 25 Euro, allerdings kommt noch eine einmalige Startgebühr von 30 Euro hinzu. Wenn man Abo-Kategorie und Fahrzeugtyp geschickt kombiniert, kann man für 1,19 Euro pro Stunde unterwegs sein. Um die günstigste Variante herauszufinden, kann man den praktischen Preisrechner auf der Cambio-Homepage benutzen. Der ist auch dringend nötig, denn sowohl Stunden- als auch Kilometerpreis variieren sehr, je nachdem welchen Fahrzeugtyp und welches Abo man wählt.

 

www.book-n-drive.de

https://www.greenwheels.com/de/

www.cambio-carsharing.de

Auch interessant: LifeVerde-Themenwoche zu Carsharing

Hier finden Sie die Autos von Snappcar.
Die günstigen Drivy-Autos gibts hier.
Stadtflitzer von Car2Go können Sie hier buchen. 
Günstige BMWs für den Stadtverkehr gibt's bei DriveNow.
Bei Flinkster finden sie die Carsharing-Ergänzung zur Bahn.


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Kommentare
Kommentare
Ewald
12.12.2017
Hallo,
der Artikel ist leider unvollständig und nicht korrekt, das definitv preisgünstigste und weil stationär auch wirkungsvollste Angebot ist Cambio. Fehlt leider in der Auflistung.....

Carla
12.12.2017
Liebe Frau Schillinger,

Sie wissen schon, dass dies keineswegs die billigsten Anbieter sind?!? Stationsbasierte Carsharing-Angebote rechnen zwar nicht pro Minute ab, sondern pro (halbe) Stunde, sind aber oft (wenn nicht immer) guenstiger. Das Konzept sollte Ihnen bekannt sein, das Sie cambio im Footer Ihrer Seite als gruenes Unernehemen aufgefuehrt haben.
Auch die Freefloating-Angebote von z.B. stadtmobil, StattAuto und book-n-drive sind deutlich guensitger, als car2go & Co.

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