Verleihung des Vision Award 2012 an den Gr√ľnder der AfB gGmbH social & green ITú
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Verleihung des Vision Award 2012 an den Gr√ľnder der AfB gGmbH ‚Äěsocial & green IT‚Äú

Paul Cvilak, Gr√ľnder der AfB gGmbH „social & green IT“ erh√§lt den Vision Award 2012 f√ľr sein √∂ko-sozial verantwortliches Gesch√§ftsmodell im IT-Bereich.

Paul Cvilak, Gr√ľnder der AfB gGmbH „social & green IT“ erh√§lt den Vision Award 2012 f√ľr sein √∂ko-sozial verantwortliches Gesch√§ftsmodell im IT-Bereich.

Berlin, 21. Mai 2012: Donnerstagabend wurde als Highlight der diesj√§hrigen Vision Summit zum f√ľnften Mal der Vision Award verliehen. Mit ihm werden herausragende internationale soziale Innovatoren geehrt, die Antworten auf die dr√§ngenden Fragen unserer Zeit geben. Als „soziale Innovatoren“ werden Menschen bezeichnet, die sich mit unternehmerischem Innovationsgeist und Durchhalteverm√∂gen der Aufgabe verschreiben, f√ľr eine soziale und √∂kologische Herausforderung neue und wirkungsvolle Ideen zu entwickeln. Besonders wichtig bei der Umsetzung ist, dass sich die Ideen langfristig finanziell selbst tragen. Das Konzept der AfB gilt als ein Paradebeispiel f√ľr erfolgreiches Sozialunternehmertum.

AfB social & green IT: Professionelles IT-Remarketing schafft gesellschaftlichen Erfolg

Der 54-j√§hrige Diplom-Betriebswirt und IT-Leasing Profi Paul Cvilak schuf 2004 mit AfB ein bisher einzigartiges Unternehmen. In Europas erstem gemeinn√ľtzigen IT-Systemhaus wird Computerhardware aufbereitet und wieder verkauft. Der Gr√ľnder von AfB hat seine besondere Herausforderung darin gesehen, ein Unternehmen im IT-Bereich aufzubauen, das sich konkurrenzf√§hig am Markt behaupten kann, dabei aber gesellschaftlichen Erfolg erzielt. „Ich wollte ein Wirtschaftsunternehmen schaffen, das Wachstum auf Basis sozialer Verantwortung erm√∂glicht“, sagte Paul Cvilak bei der Preisverleihung am Donnerstagabend. Namhafte Unternehmen und √∂ffentliche Einrichtungen erm√∂glichen das AfB-Konzept, indem sie AfB ihre nichtmehr ben√∂tigte IT-Hardware √ľberlassen. Heute arbeiten 160 Mitarbeiter an 10 Standorten in Deutschland und √Ėsterreich bei AfB. Das Modell beruht auf der Idee, dass 50% der Arbeitspl√§tze f√ľr Menschen mit einer Behinderung vorgesehen sind. Die erfolgreiche Integration der behinderten Mitarbeiter in die Berufswelt und damit verbundene Perspektiven sprechen f√ľr sich. Im Jahr 2011 wurden insgesamt √ľber 226.000 Ger√§te bearbeitet.
Durch die Aufbereitung und den Verkauf der IT-Ger√§te entstehen enorme √∂kologische Vorteile. AfB wird gemeinsam mit einer renommierten Hochschule eine √Ėko-Bilanz √ľber die erzielten Ressourceneinsparung, die Reduzierung an Treibhausgasemission und Elektroschrott realisieren. Die Partnerunternehmen wollen den gesellschaftlichen Mehrwert in √∂kologischer und sozialer Hinsicht verst√§rkt innerhalb ihrer CSR-Strategie aufgreifen. „Die Unternehmen stellen in einer Partnerschaft zu AfB gesellschaftliche Verantwortung unter Beweis. Als Soziales Unternehmen ist es auch unsere Pflicht, auf die Bed√ľrfnisse unserer Partner einzugehen und innovative Konzepte umzusetzen, die das Unternehmen f√ľr die Zukunft konkurrenzf√§hig aufstellen“, unterstrich Paul Cvilak bei der Preisverleihung.

Vision Summit 2012

ur Vision Summit 2012, der internationalen Konferenz f√ľr Social Innovation, Social Entrepreneurship und Social Impact Business, hat das GENISIS Institute for Social Business ans Impact Strategies vom 17. bis 19. Mai auf den Campus Griebnitzsee der Universit√§t Potsdam eingeladen. Unter dem Motto „IMPACT – Denk die Welt weiter!“ trafen sich rund 1.000 deutsche und internationale soziale Investoren und gesellschaftlich Engagierte aus Zivilgesellschaft, Non-Profit-Organisationen, Stiftungen, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. In Vortr√§gen und mehr als 90 Workshops wurden L√∂sungen f√ľr die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Herausforderungen von Bildung √ľber Migration bis Alter und Umwelt vorgestellt und erarbeitet. Der H√∂hepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Vision Awards. Die Auszeichnung wurde als „Nobelpreis f√ľr soziale Innovationen“ bezeichnet.
Neben dem Gr√ľnder des ersten gemeinn√ľtzigen IT-Systemhauses in Europa, Paul Cvilak wurde die Auszeichnung dieses Jahr an die S√∂hne Mannheims und Jaques Attali, Berater franz√∂sischer Pr√§sidenten und Pionier der internationalen Mikrofinanzbewegung verliehen. Au√üerdem wurden zwei Initiatorinnen zukunftsweisender Bildungsprojekte, Margret Rasfeld und Sandra Sch√ľrmann geehrt. Zu den Laudatoren geh√∂rten Peter Eigen, Gr√ľnder von Transparency International und der Gehirnforscher Prof. Dr. Gerald H√ľther. Die Preisverleihung fand am 17. Mai in Potsdam statt.

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