GrĂĽne Wirtschaft

Deutsches CSR-Forum 2018

Am 08. - 09. Oktober findet in Stuttgart das 14. Deutsche CSR-Forum statt. Unter dem Motto "Nachhaltige Unternehmensverantwortung in der digitalen Welt – Gemeinsam Verantwortung tragen", stehen an den beiden Konferenztagen die Nachhaltigkeit und die Zukunftsfähigkeit im Visier der Unternehmer. CSR ist ein „must have“!

Am 08. - 09. Oktober findet in Stuttgart das 14. Deutsche CSR-Forum statt. Unter dem Motto "Nachhaltige Unternehmensverantwortung in der digitalen Welt – Gemeinsam Verantwortung tragen", stehen an den beiden Konferenztagen die Nachhaltigkeit und die Zukunftsfähigkeit im Visier der Unternehmer. CSR ist ein „must have“!

11.09.2018- Das Interview führte Gessica Mirra, Foto © CSR-Forum

LifeVERDE.de: In diesem Jahr findet das Deutsche CSR-Forum am 08. – 09. Oktober 2018 in Stuttgart statt. Was erwartet die Besucher?

Helga Fabritius: CSR ist in den letzten Jahren sozusagen zum „must have“ geworden. Besonders größere Unternehmen, die unter öffentlicher Beobachtung stehen, können sich dem Thema nicht verwehren: Die Ă–ffentlichkeit und damit die Kunden oder allgemein die Stakeholder verlangen ein gewisses Engagement des Unternehmens. Und die Umwelt verlangt das sowieso. Das Konzept des CSR wird häufig mit dem Dreiklang aus Ă–konomie, Ă–kologie und Sozialem beschrieben. Diesen Dreiklang und den nötigen Veränderungs- und Kulturentwicklungsprozess machen wir uns als Gastgeber des 14. Deutschen CSR-Forums zum Thema. Bestätigt Prof. Dr. Wolfgang Schuster, Kuratoriumsvorsitzender des Deutschen CSR-Forum und ergänzt: „Dieser Entwicklungsprozess zu mehr Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit kann sich nur in einem vertrauensvollen Dialog sinnvoll entfalten. Voneinander lernen und miteinander gestalten ist die Devise des Forums.“

An wen richtet sich die Veranstaltung? Wer darf daran teilnehmen?

Das Deutsche CSR-Forum bietet den Unternehmen Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch untereinander. Egal, ob es sich um GroĂźunternehmen, Mittelständler, kommunale Unternehmen oder gemeinnĂĽtzige Gesellschaften handelt. Teilnehmen darf bzw. sollte jeder der Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit im Visier hat. “Ich bin fest davon ĂĽberzeugt, dass die Wirtschaftsunternehmen und die Organisationen der Zivilgesellschaft und jeder einzelne BĂĽrger eine groĂźe Verantwortung zu ĂĽbernehmen haben, unser soziales Umfeld im Sinne eines menschlichen Miteinanders zu verteidigen und sich fĂĽr eine saubere Umwelt insbesondere fĂĽr die kĂĽnftigen Generationen einzusetzen. Das CSR-Forum ist dafĂĽr ein wichtiger Mahner und Impulsgeber“ sagt Prof. Dr. h.c. Matthias Kleinert, Ehrenvorsitzender des Deutschen CSR-Forums.

Der CSR-Preis wird in diesem Jahr in den Kategorien „CSR-Award“, „Ă–kologisches Engagement“, „Globale Verantwortung“, „Zivilgesellschaftliches Engagement“, und „CSR-Preis im Unternehmen“ verliehen. Wer entscheidet, wer fĂĽr die jeweilige Kategorie ausgezeichnet wird?

FĂĽr jede Kategorie gibt es ein Entscheidungsgremium das aus einschlägigen Know-How-Trägern zusammengestellt ist. Dieses Gremium entscheidet gemeinsam anhand vorher abgestimmter Bewertungskriterien. „Dann wird in den Gremien mitunter hin und her debattiert und analysiert, weil man vielleicht nicht gleich einer Meinung ist, aber eben dieser Austausch und der Diskurs schaffen ein groĂźes Bewusstsein und sind immer sehr befruchtend“, berichtet Ingrid Kallfass, Projektmanagerin beim Deutschen CSR-Forum, die die Ausschreibung und den Entscheidungsprozess mit Leidenschaft begleitet.

Worauf kommt es der Jury dann an? Nach welchen Kriterien wird bewertet?

 „Ganz generell geht es uns neben den definierten Kriterien um einen Vorbildcharakter, wir möchten engagierte Unternehmen zeigen und motivieren es ihnen nachzumachen. Hier ist Nachahmung erlaubt und sogar gewĂĽnscht. Gute Verfahren und Ideen mĂĽssen eine groĂźe BĂĽhne bekommen – diese Inspiration ist ansteckend und genau darum geht es. Eine allgemeingĂĽltige Formel im Auswahlprozess gibt es da nicht“, erklärt Tina Teucher, Expertin fĂĽr Nachhaltiges Wirtschaften – Sustainable Matchmaker und Jurymitglied in der Kategorie „CSR im Unternehmen“.

„In der Kategorie Zivilgesellschaftliches Engagement geht es vor allem um das Engagement der Unternehmen in der Gesellschaft. Dabei kommt es zum einen darauf an, wie das Engagement strategisch im Unternehmen verankert ist, inwieweit es in Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Partnern geschieht und zum anderen, dass ein Nutzen sowohl fĂĽr das Unternehmen als auch fĂĽr die Gesellschaft geschaffen wird.“, so die Juryvorsitzende dieser Kategorie, Brigitta Wortmann, Sprecherrat Bundesnetzwerk BĂĽrgerschaftliches Engagement und Senior Political Adviser BP Europa SE.

Welche Vorteile ergeben sich fĂĽr die Unternehmen, die ausgezeichnet werden?

Zu den Vorteilen fĂĽr die Unternehmen gehören natĂĽrlich die renommierte Auszeichnung fĂĽr ihre Leistungen und die Veröffentlichung in vielfältigen Medien. Aber auch die Bewerbung und die Beschäftigung mit den Kriterien helfen dem Unternehmen intern, sich konstruktiv-kritisch damit zu befassen, wie beispielsweise die Biodiversität strukturell in das Unternehmen eingebettet ist und wo es Verbesserungspotentiale gibt, weiĂź Marion Hammerl, Präsidentin GNF – Global Nature Fund, aus Erfahrung.

„NatĂĽrlich geht es auch um einen Imagegewinn gegenĂĽber den Stakeholdern: Mitarbeiter, Kunden und natĂĽrlich letztlich auch um mehr Aufträge. Auch die eigene Motivation wird gesteigert besser zu werden und nachhaltiger zu handeln, ergänzt Philipp Keil, GeschäftsfĂĽhrender Vorstand SEZ, Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit und Juryvorsitzender in der Kategorie „Globale Verantwortung“.

 

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