Autonomes Fahren zur Schonung der Umwelt
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Autonomes Fahren zur Schonung der Umwelt?

Die Hersteller stellen die Zukunft des Autos als Computer auf vier Rädern vor. Man spricht von Effektivität und Umweltschutz. Aber wie umweltfreundlich ist eigentlich das autonome Fahren? Ein kleiner Überblick.

Die Hersteller stellen die Zukunft des Autos als Computer auf vier Rädern vor. Man spricht von Effektivität und Umweltschutz. Aber wie umweltfreundlich ist eigentlich das autonome Fahren? Ein kleiner Überblick.

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11.04.2017 - Bild © Dariusz Sankwoski, www.pixabay.com

Der Bundestag hatte gerade erst einen Gesetzentwurf verabschiedet, bei dem es um das autonome Fahren geht. Damit will man Rechtssicherheit für die Industrie schaffen, die gerade Milliarden in die Forschung und Entwicklung steckt. Das autonome Auto der Zukunft soll elektrisch angetrieben sein und einen hohen Mehrwert für die Fahrer liefern.

Die Hauptvorteile werden in der Verkehrssicherheit gesehen, da 90 Prozent der Unfälle auf menschliches Versagen zurück gehen. Des Weiteren soll die Verbesserung des Verkehrsfluss, vor allem durch die sogenannte Vernetzung, erreicht werden. Außerdem könnten Versehrte, wie Sehbehinderte, aber auch viele Senioren wieder am Individualverkehr teilnehmen.

Auch der Umweltschutz wird immer wieder gerne unterstrichen. Eine Studie des RMI (Rocky Mountain Institute) bestärkt den Verdacht. Ihrer Ansicht nach erhöht das autonome Fahren die Effizienz beim Spritverbrauch. Auch heute gibt es schon Assistenzsysteme im Auto, die helfen den Verbrauch des Fahrzeugs zu senken. Derartige Systeme, wie beispielsweise der eHorizon, werden durch Wissen über die Topographie (Strecke geht aufwärts) oder Verkehrsverhältnisse (Ampel wird in 20 Sekunden grün), den Energieverbrauch im Auto senken. Und es gibt Algorithmen, wie beispielsweise der US-amerikanischen Carnegie Mellon University, welche rund zehn Prozent Einsparungspotential im Auto eröffnen.

Außerdem würde das Parkplatzsuchen der Vergangenheit angehören, womit ebenfalls viel Treibstoff verbraucht wird. Die selbstfahrenden Autos bringen den Fahrgast zum Bestimmungsort und fahren zum nächsten Kunden oder zum Aufladen der Batterie.

Allerdings würde auch das Fahrvolumen ansteigen, wenn die Autos von selbst fahren. Nimmt man einen durchschnittlichen Haushalt, so fährt das Auto zunächst die Kinder in die Schule und dann die Eltern zur Arbeit. Das bedeutet letztlich eine höhere Kilometerleistung.

Der KPMG Studie nach, erhöht sich mit dem autonomen Fahren das Verkehrsaufkommen bis 2050 auf rund eine Billionen Kilometer pro Jahr - allein in den USA. Dabei kommt der Umweltschutz auf die Antriebsart an. Denn vor allem die E-Mobilität hilft dem Umweltschutz. Der RMI Studie nach, gäbe es CO2 Einsparungen um bis zu 95 Prozent - abzüglich der Emissionen bei der Stromerstellung. Auch das Auto müsste sich ändern. Da in den Autos zumeist nur eine Person sitzt, sollte man auch die Autos so konzipieren. Denn je leichter das Auto ist, desto weniger Treibstoff wird verbraucht. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der University of Michigan.

Letztlich ist es also der Faktor der E-Mobilität, der den Verkehr umweltfreundlicher machen wird. Das autonome Fahren wird daran nur einen kleinen Anteil haben.

Alle Studien und Informationen sind dem News-Magazin Autonomes-Fahren.de entnommen.



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