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6 coole Routenplaner und Navigations-Apps im Test

HITLIST | Ob es der schnellste Weg durch die Stadt sein soll oder doch eine längere Tour am Wochenende – diese Routenplaner helfen dir, sicher mit dem Fahrrad ans Ziel zu kommen.

HITLIST | Ob es der schnellste Weg durch die Stadt sein soll oder doch eine längere Tour am Wochenende – diese Routenplaner helfen dir, sicher mit dem Fahrrad ans Ziel zu kommen.

17.05.2021 | Ein Beitrag von Marvin Lehnert | Bild:Unsplash

Wenn die Tage wieder wärmer werden, dann wird auch der Letzte das Fahrrad vom Winterschlaf befreien und aus dem Keller holen. Grund genug für uns mal einen Blick darauf zu werfen, mit welchen Tools du für kleinere oder größere Strecken ideal vorbereitet bist. Denn ein Routenplaner ist nicht mehr gleich nur ein Routenplaner, wie man ihn noch in gedruckter Form von früher kennt. Viele der neueren Navigations-Apps gehen inzwischen weit über ihre eigentliche Funktion hinaus – denn nicht nur die eigentliche Radtour lässt sich intensiv planen, auch Prämien können gesammelt, der Puls und die auf der Strecke verbrannten Kalorien dokumentiert und mit Community-Features versteckte Hotspots entdeckt werden. Je nach deinem persönlichen Anspruch gibt es Routenplaner für Freizeitsportler – aber auch für Radler, die ernsthafte Ambitionen verfolgen. Wir zeigen dir unsere 6 Favoriten, die dich zuverlässig von A nach B führen.


Symbolbild

Komoot

Outdoor-Abenteurer aufgepasst - mit Komoot kommst du immer sicher ans Ziel, egal ob mit Mountainbike, Rennrad oder zu Fuß. Dieser Routenplaner bietet ideale Bedingungen für jeden der viel in der Natur unterwegs ist – deine Zieleingaben kannst du direkt über die App erledigen, für eine detailliertere Navigation ist Komoot noch dazu mit deinem Computer kompatibel.

Dabei hast du die Möglichkeit, aus unzähligen Tourenvorschlägen anderer Nutzer zu wählen, diese als deine Route zu übernehmen oder selbstständig nach deinen Wünschen anzupassen. Die App greift auf Kartenmaterial aus der ganzen Welt zurück, du profitierst also auch auf einer Tour außerhalb von Deutschland von Komoot.

Zusätzliche Informationen zu Streckendistanzen, Tempo, Höhenunterschieden und sogar zur Bodenbeschaffenheit sind direkt mit inbegriffen. Es ist auch völlig egal, wohin dich die Reise verschlägt – denn das Kartenmaterial kannst du ganz easy vorher herunterladen. Außerdem verfügt Komoot über ein umfangreiches Community-Feature, worüber du dir empfohlene Strecken anschauen, planen und mit deinen Freunden teilen kannst.

 

Bikemap

Der größte Vorteil von Bikemap sind mit Sicherheit die Offline-Karten, mit denen du dich auch ohne eine mobile Datenverbindung an dein Ziel navigieren lassen kannst. Bei diesem Routenplaner hast du selbst die Wahl aus einem frei zugänglichen Bereich mit grundlegenden Funktionen – oder aber einem erweiterten Premium-Bereich, der für 30 Euro im Jahr einige spezielle Features bereithält.

Du kannst jedoch bereits in der Standard-Version von Bikemap aus einer großen Menge an vorgeschlagenen Touren wählen. Diese lassen sich entweder direkt starten, für einen späteren Zeitpunkt zwischenspeichern oder extern herunterladen. Aber natürlich kann auch unabhängig davon losgeradelt werden und verschiedene Punkte deiner Route nachträglich hinzugefügt werden. Bikemap zeichnet dein Ergebnis auf und gibt dir ein ganz persönliches Feedback zu Strecke, Zeit und durchschnittlicher Geschwindigkeit.

 

Naviki

In Verbrauchertests schneidet diese Apps regelmäßig mit „sehr gut“ ab. Naviki ist ein echter Allrounder unter den Routenplanern und bietet Strecken für Rad-Typen jeder Art, vom Mountainbike bis zum Rennrad. Die Nutzung der App und der dazugehörigen Webplattform sind kostenlos, für einzelne Funktionen wie die Sprachausgabe können unter Umständen aber Gebühren anfallen.

Naviki plant Strecken, die speziell auf deinen Rad-Typ zugeschnitten sind – denn nicht jeder Weg ist für jedes zweirädrige Gefährt befahrbar.  Für die Routenfindung greift die App auch auf Adressen aus deinem Telefonbuch zurück und achtet bei Abschnitten im Stadtgebiet darauf, fahrradfreundliche Wege zu bevorzugen, um dich nicht einer unnötigen Gefahr durch vorbeibrausende Autos auszusetzen.

 

Radbonus

Täglich fahren viele Menschen mit dem Fahrrad zur Arbeit oder mal für einen kleinen Einkauf zum Supermarkt. Und mit Radbonus lassen sich dadurch sogar Punkte sammeln, die du für geradelte Kilometer bei diversen nachhaltigen und grünen Shops gegen coole Prämien eintauschen kannst.

Deine Aktivität auf dem Fahrrad wirkt sich damit nicht nur positiv auf deine Gesundheit aus, sondern bietet auch gleich noch einen Anreiz, auf kürzeren Wegen in Zukunft vielleicht mal öfter in die Pedale zu treten. Zusätzlich sorgen zeitbegrenzte und dauerhaft wechselnde Herausforderungen innerhalb des Routenplaners dafür, dass du am Ball bleibst und deinen Körper gut in Form hältst. Viele Krankenkassen unterstützen Radbonus - frag bei deinem nächsten Besuch doch einfach mal nach.

 

Zeopoxa

Zeopoxa wurde insbesondere für sehr ambitionierte Rad-Sportler entwickelt. Die App ist auf längeren Touren immer an deiner Seite und überprüft deine Herzfrequenz. Auch dein durchschnittliches Tempo, die Menge deiner verbrannten Kalorien und die Distanz lassen sich mit dem Routenplaner nachverfolgen. Du kannst dir ganz nach deinen Vorstellungen selbst individuelle Trainingsziele setzen und Zeopoxa überprüft deine Aktivität per GPS und zeigt Statistiken auf, um deine Ziele zu erreichen.

Ähnlich wie bei Radbonus warten auch hier bestimmte Herausforderungen auf dich, die zum Beispiel das Erreichen bestimmter Kilometerzahlen oder Geschwindigkeiten beinhalten. Gleichzeitig dokumentiert Zeopoxa unter Rekorde deine persönlichen Bestleistungen – quasi als direkter Ansporn für die nächste Tour.

 

Strava

Der Strava-Routenplaner ist ein Analyse-Tool was unter anderem deinen Puls während der Fahrt auswertet, eine Leistungsanalyse deines Wattmesssystems durchführt und deine relative Leistung während des Fahrradfahrens überprüft. Nicht alle Funktionen sind von Beginn an kostenfrei, lassen sich aber über Strava Summit in drei gesonderten Paketen käuflich erwerben.

Grundlegend hast du aber die Möglichkeit, deine Routen in der App zu planen und auf der vorgegebenen Linie direkt abzufahren. Mit den integrierten Trainings-Features wird sogar eine gezielte Vorbereitung für Rad-Wettkämpfe oder auf Langstreckenfahrten möglich.


Symbolbild

Darf’s ein bisschen mehr sein? – Unser Fazit zu Routenplanern und Navigations-Apps fürs Fahrrad

Die Funktionen von modernen Routenplanern sind weitreichend und gehen längst über die eigentliche Funktion eines reinen Navigations-Tools hinaus. Egal ob du das beste Café der Region suchst oder an einem versteckten Aussichtspunkt die Natur auf dich wirken lassen möchtest – all das wird mit den vorgestellten Navigations-Apps möglich. Die Funktionen werden stetig erweitert, um dir ein ideales Fahrerlebnis ohne Kompromisse bieten zu können. Und wer weiß, vielleicht bist auch du bald dabei.

 

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