Grüne Wirtschaft

Rucksäcke für kleine Abenteurer*innen: klimaneutral unterwegs mit deuter

PRODUKTNEUHEIT | Klimaneutral, recycelt und rückenfreundlich - dieser Kinderrucksack bietet alles, was kleine Weltverbesser*innen für ihren nächsten Ausflug brauchen.

PRODUKTNEUHEIT | Klimaneutral, recycelt und rückenfreundlich - dieser Kinderrucksack bietet alles, was kleine Weltverbesser*innen für ihren nächsten Ausflug brauchen.

24.10.2022 | Ein Interview geführt von Ariane Jäger und Ursula Korsen | Bild: deuter

Für kleine und große Abenteurer*innen ist die Welt da draußen sehr spannend und kann täglich neu entdeckt werden. Ob nun beim Spaziergang, Baumhaus-Picknick oder Kastaniensammeln im Wald – es gibt immer was zu erkunden. Leider ist es oft schwierig zu entscheiden, mit welcher Ausrüstung man die Kinder guten Gewissens losschicken kann. Besonders Rucksäcke sind so eine Sache – rückenfreundlich soll er sein, aber auch genug Platz für Verpflegung bieten. Auch der Umweltschutz will nicht außer Acht gelassen werden.

Beim Outdoor-Ausrüster deuter gibt es jetzt die passenden Kinderrucksäcke. Für Kinder bis 12 Jahre gibt es eine neue Produktserie. Die neuen Rucksäcke der vier Modellreihen Pico, Kikki, Junior und Overday bieten Komfort, Platz und nachhaltige Materialien. Mit Kompensationsprojekten, welche vor Ort wertvolle Hilfe leisten, werden die neuen Begleiter zu klimaneutraler Ausrüstung. Angela Vögele, Public Relation Managerin bei deuter, erklärt uns die Vorzüge der einzelnen Modelle. Diese sind auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Altersstufen abgestimmt und bereiten mit ihren kindgerechten Designs viel Freude.

LifeVERDE: Liebe Angela, deuter ist für sein umfangreiches Angebot an (Sport & Outdoor)-Rucksäcken, Taschen und mehr bekannt. Ihr habt nun kürzlich neue, klimaneutrale Kinderrucksäcke auf den Markt gebracht: eure Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit, wie ihr selbst sagt. Erzähl uns doch gerne mehr über die Eigenschaften der vier Rucksäcke. Welcher ist für welches Alter geeignet und warum?

Angela Vögele: Die Modelle decken die unterschiedlichen Bedürfnisse von Kindern im Alter von 2 bis 12 Jahren. So ist der Pico ein Rucksack für kleine Entdecker*innen ab 2 Jahre, Hier steht ein bequem gepolsterter Rücken und angenehmer Tragekomfort durch S-förmige Schulterträger mit Soft-Edge-Abschlüssen im Vordergrund.

Der Kikki überzeugt durchs Design: Hund, Tiger, Drache und Hase, die tierisch gute Begleitung für alle Kindergarten-Kinder ab 3 Jahren. Er verfügt ebenfalls über einen weich gepolsterten Rücken und angenehmen Tragekomfort dank der S-förmigen Schulterträger mit Soft-Edge-Abschlüssen.

Der 18 Liter Rucksack Junior ist mit dem bewährten deuter Airstripes Rückensystem ausgestattet, das für eine gute Belüftung sorgt. Die S-förmigen Schulterträger mit Soft-Edge-Abschlüssen bringen den Tragekomfort, und der Brustgurt hält den Rucksack auch bei schnellen Bewegungen an Ort und Stelle.

Der Overday ist ein Freizeit-Rucksack für alle Kinder ab 10, die anfangen, ihren eigenen Stil zu entdecken und eigene Wege zu gehen. Mit dem Contact Rückensystem und S-förmigen Schulterträgern mit Soft-Edge-Abschlüssen bietet er angenehmen Tragekomfort.


Tragekomfort und Spaß ab 3 Jahren mit Modell Kikki (Bild: deuter).

Welchen Anspruch habt ihr an Pico, Kikki, Junior und Overday, aber auch an euren anderen Rucksäcken, wenn es um die Themen umweltfreundliche Materialien und den Nachhaltigkeitsgedanken geht?

Kindgerecht, komfortabel und nachweislich nachhaltig - das ist der Anspruch an unsere neuen Kinderrucksäcke. Alle vier Kinderrucksäcke bestehen aus recycelten Materialien und mit ihren umweltfreundlich hergestellten, ressourcenschonenden Bestandteilen erfüllen sie höchste Umweltstandards wie bluesign® und Grüner Knopf. Wie alle deuter Produkte sind unsere Kinderrucksäcke seit 2020 PFC-frei.

Eure Produkte sind laut euren Angaben klimaneutral. Dies wird u.a durch CO2-Kompensation erreicht. Kannst du uns mehr darüber erzählen, mit welchen Projekten ihr zusammenarbeitet, um diese Kompensation zu erreichen?

Auch unter größten Anstrengungen bekommen wir ein Produkt nicht klimaneutral. Deshalb kompensieren wir ausgewählte Produkte und unseren Unternehmensstandort in Zusammenarbeit mit ClimatePartner. Unsere ausgewählten Kompensationsprojekte sind Windenergie in Piauí und Pernambuco (Brasilien), Kohleausstieg mit Biomasse in Soacha (Kolumbien) sowie sauberes Trinkwasser in den Provinzen Tete, Sofala und Manica in Zentralmosambik.

Das Windkraftprojekt im Nordosten Brasiliens leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und unterstützt die umliegenden Gemeinden mit sauberer Energie. Das Gebiet der 14 Windfarmen erstreckt sich über die Grenzen der Staaten Piauí und Pernambuco. Hier werden insgesamt 156 Turbinen betrieben, die mit einer Gesamtkapazität von 358,8 MW erneuerbare Elektrizität an das brasilianische Stromnetz liefern. So spart das Projekt im Jahr etwa 652.150 Tonnen CO2 ein, die andernfalls durch Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen entstanden wären. Das Projekt legt besonderen Fokus auf die Bedürfnisse der lokalen Gemeinden, verbessert die lokale Infrastruktur und schafft Zugang zu Weiterbildungsmöglichkeiten.


Bei einem Ausflug ist die richtige Ausrüstung wichtig - deuter bietet süße Kinderrucksäcke mit praktischer und ökologischer Funktion (Bild:deuter).

Beim Kompensationsprojekt in Kolumbien geht es um den Kohleausstieg mit Biomasse. Unter Biomasse versteht man organische Reststoffe biogener, nicht-fossiler Natur wie Äste, Sägemehl oder Kokosnussschalen, etc. Diese kann zur Befeuerung von modernen energieeffizienten Brennöfen verwendet werden und verhindert den Austritt schädlichen Rauchs und großer Mengen CO2 bei der Herstellung von Ziegeln. Und diese sind in der schnellwachsenden Region rund um Bogotá heiß begehrt. Dieses Projekt spart jedes Jahr in etwa 18.470 Tonnen CO2 ein, schafft Arbeitsplätze und ist ein großartiges Vorbild, dem hoffentlich bald mehr Ziegeleien in Kolumbien folgen werden.

Beim Trinkwasser-Projekt in Mosambik wird durch die chemische oder mechanische Aufbereitung und den vermehrten Brunnenbau zur Grundwassergewinnung etwa 102.000 zusätzlichen Einwohnern sauberes Trinkwasser bereitgestellt, 180.000 t CO2 Emissionen eingespart sowie Krankheiten vermieden.
Zwei Milliarden Menschen auf der Welt haben keinen Zugang zu Trinkwasser. Je nach Region werden immer größere Flächen entwaldet, um das vorhandene Wasser auf offenem Feuer abkochen zu können. Dabei entstehen hohe CO2-Emissionen, die durch das Trinkwasser-Projekt vermieden werden können.

Zudem sind die Rucksäcke mit dem grünen Knopf und bluedesign® zertifiziert. Was bedeuten diese Label?

Das bluesign® System prüft, anders als viele andere Öko-Labels, nicht das Endprodukt auf Schadstoffe oder Rückstände bedenklicher Chemikalien. Vielmehr werden der komplette Herstellungsprozess der Bestandteile entlang der gesamten Lieferkette und Materialien unserer Rucksäcke und Schlafsäcke einem intensiven Verträglichkeits-Check unterzogen. Das Gleiche gilt für die Belastungen, die bei den nötigen Herstellungsschritten für Mensch und Umwelt entstehen.

Anhand der „bluesign® Criteria“ werden Produktionsprozesse und die Zusammensetzung der Komponenten eines Endproduktes geprüft und nachhaltig optimiert. Damit sind diese dann „bluesign® Approved“. So entsteht Schritt für Schritt eine lückenlose Kette aus nachhaltigen Materialien und Arbeitsschritten die am Ende ein „bluesign® Product“ hervorbringen.

Ein solch nachhaltiges Produkt besteht aus mindestens 90 % „bluesign® Approved“ Textilien und 30 % „bluesign® Approved“ Zubehör. Unser Ziel ist es, 100 % bluesign® zertifizierte Bestandteile zu erreichen, um ein Höchstmaß an Sicherheit geben und maximal mögliche Reduzierung von Schadstoffen vorweisen zu können.


Kindermotive und recycelte Materialien zeichnen deuters Modelle aus (Bild: deuter).

Produkte mit dem 2019 eingeführten Siegel „Grüner Knopf“ müssen unter Einhaltung staatlich festgelegter Kriterien nach hohen Umwelt- und Sozialstandards hergestellt werden. So überprüft der Grüne Knopf zum einen wie Unternehmen ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen, zum anderen wie Produkte in Bezug auf Chemikalieneinsatz, Umweltauswirkungen und Produktionsbedingungen hergestellt werden.

Das Siegel „Grüner Knopf“ ist am Produkt sichtbar und gibt Verbrauchern eine Orientierung beim Kauf nachhaltiger Textilien. Unabhängige Prüfstellen kontrollieren die Erfüllung und Einhaltung der insgesamt 46 Standards und Kriterien. Der Grüne Knopf kooperiert mit dem national ausgerichteten „Bündnis für nachhaltige Textilien“.

Abschließend, was sollten interessierte Leser*innen bei der Pflege und Reinigung der Rucksäcke beachten, damit diese den jungen Träger*innen lange erhalten bleiben?

Ein Rucksack sollte nach jeder Benutzung / jeder Tour vollständig entleert werden. Flecken lassen sich gut per Hand mit einfacher Seifenlauge und Bürste reinigen. Keinesfalls sollte ein Rucksack in die Waschmaschine oder in den Trockner gegeben werden, da dies zur Beschädigung der PU-Beschichtung führt. Auch sind Rucksackstoffe generell nicht bügelbar. Die Reißverschlüsse sollten unbedingt schmutzfrei gehalten werden. Das richtige Trocknen eines Rucksacks an der Luft ist nicht nur nach der Reinigung wichtig, sondern auch nach einem langen Tag in der Natur. Zum Lagern dient ein trockener Ort wie ein Schrank - der feuchte Keller sollte gemieden werden.
 

Vielen Dank für das Interview, Angela!

Dir schwebt nun auch noch eine Frage im Kopf herum, die du gerne an deuter stellen möchtest?

Dann schreib sie in die Kommentare - wir freuen uns auf den Austausch mit dir!

 

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