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Kuckuck, die Gartenbewohner sind da! gartenetage bietet passende Quartiere

INTERVIEW | Tieren helfen, in einem geschützten Lebensraum zu existieren und dabei das Ökosystem deines Gartens verbessern – das geht mit Insektenhotels und Co. von gartenetage.

INTERVIEW | Tieren helfen, in einem geschützten Lebensraum zu existieren und dabei das Ökosystem deines Gartens verbessern – das geht mit Insektenhotels und Co. von gartenetage.

21.04.2023 | Ein Interview von Maria Herbers | Bild: gartenetage

Der Frühling ist da! Die Blumen blühen, die Sonne scheint und die Menschen verbringen mehr Zeit in der Natur. Dabei lassen sich auch einige unserer tierischen Freunde wieder entdecken: Neben Igeln, die aus dem Winterschlaf erwachen und einigen Vögeln, die aus ihrem Urlaub zurückkehren, sehen wir auch vermehrt Insekten, die sich im Grünen tummeln. Oft kreuzen sich unsere Lebensräume, dabei ist es egal, ob wir im Park oder im eigenen Garten sitzen. Besonders den eigenen Garten können wir als Privatpersonen jedoch extra attraktiv für Vögel, Insekten und andere Tiere gestalten. Denn Bienen, Schmetterlinge und Co. benötigen einen geschützten Lebensraum – und das nicht nur im Frühling. Doch wie schaffen wir das?

Im gartenetage Onlineshop findest du die perfekten Helfer für jede Jahreszeit: Igelhäuser, die beim Nisten und Überwintern schützen, Insektenhotels, in denen die Tierchen unser Ökosystem weiterhin durch ihre Bestäubung aufrecht erhalten können und Vogelhäuser, die nicht nur ein schöner Anblick sind, sondern auch einen wichtigen Lebensraum für unsere gefiederten Freunde darstellen. Warum es in der heutigen Zeit wichtiger denn je ist, unsere Gartenbewohner zu unterstützen und welche Voraussetzungen dein Garten erfüllen muss, um genau dies zu tun, erfährst du, neben vielen anderen Dingen, hier im LifeVERDE-Interview mit Thomas Klinkau, dem Geschäftsführer von gartenetage.

LifeVERDE: Lieber Thomas, gartenetage ist ein Onlineshop, in dem wir Bedarf für unsere tierischen Gartenbewohner erhalten können. Wie kam es zur Unternehmensgründung?

Thomas Klinkau: Gartenetage ist für mich eine Herzensangelegenheit. Es ist einfach wichtig, dass wir der Natur ein Stück von dem zurückgeben, was sie uns jeden Tag gibt – das war meine Idee dahinter. Ich möchte, dass wir uns aktiv für den Umweltschutz und die Artenvielfalt einsetzen. Dafür wollen wir den bestehenden Markt mit Produkten auffrischen, die die unterschiedlichsten Bedürfnisse unserer Gartenbewohner abdecken. Unsere Produkte werden in Europa produziert, haben also keine langen Versandwege, und sind genau darauf zugeschnitten, was tierische Gartenbewohner benötigen.

Ihr bietet verschiedene Unterschlüpfe und Futterstellen für Insekten, Vögel, Igel, Fledermäuse sowie Eichhörnchen an. Welche Gegebenheiten muss der Garten erfüllen, damit eure Produkte von vielen Tieren genutzt werden?

Generell sind unsere Tierbehausungen und Futterstellen erst einmal in jedem Garten gut aufgehoben. Sie können auf Balkonen, der Terrasse und vielen anderen Stellen im Garten auf kleinstem Raum platziert werden – auf diese Weise bekommen die Gartenbewohner überall die Gelegenheit, sich entweder einzunisten oder etwas zu essen zu finden.

Darüber hinaus kann der eigene Garten natürlich besonders einladend gestaltet werden. Für alle Tiere gilt, dass er möglichst naturnah sein sollte. Dazu zählt die entsprechende Bepflanzung genauso wie der Verzicht auf etwaige Pestizide. Insekten zum Beispiel freuen sich über Bodendecker – also über flachwurzelnde Pflanzen, die ihnen Nahrung zur Verfügung stellen. Vor allem Honig- und Wildbienen, aber auch Schmetterlinge und Hummeln fühlen sich magisch von Lavendel, Andenpolster oder Leberblümchen angezogen.

Für Vögel, Igel und Eichhörnchen gilt ebenfalls: Naturnähe ist besonders wichtig. Es kommt nicht so sehr auf die Größe des Gartens, sondern auf die Gegebenheiten an. Vögel können mit einem Vogelhaus unterstützt werden, in dem sich je nach Vogelart ein entsprechend großes Einflugloch befindet. Wenn Igel angelockt werden sollen, dann bleiben kleine Tiere wie Käfer, Schnecken und Regenwürmer einfach im Garten – sie haben die kleinen Stacheltiere nämlich zum Fressen gerne. Eichhörnchen erfreuen sich dagegen besonders an früchtetragenden Bäumen und vielen verschiedenen Nussarten.

Grundsätzlich gilt: Tiere lassen sich immer und überall schützen, egal ob Insekten, Vögel, Igel oder Eichhörnchen. Mit einer passenden Behausung und einem reichen Nahrungsangebot bereitet jeder den potenziellen Bewohnern einen schönen Lebensraum.


Inmitten von Flora und Fauna ergänzen die Insektenhotels perfekt das Bild eines belebten Gartens (Bild: gartenetage).

Warum ist es in der heutigen Zeit so wichtig, sich für den tierischen Heimatschutz zu engagieren?

Es ist kein Geheimnis, dass der Lebensraum für unsere Gartenbewohner in der Natur immer knapper und weniger gut bewohnbar wird. Dabei dürfen wir nicht vergessen: Vögel, Eichhörnchen, Igel, Insekten und viele weitere Tiere sind überaus wichtig für unser Ökosystem. Insekten zum Beispiel bestäuben Pflanzen, die uns wiederum unsere Luft zum Atmen zur Verfügung stellen. Wenn die Pflanzen nicht bestäubt werden, geht uns irgendwann wortwörtlich die Luft aus. Igel hingegen bekämpfen effektiv und ganz natürlich Schädlinge in unseren Gärten – sie essen sie einfach auf.

Darüber hinaus müssen wir uns klarmachen, dass die Umweltprobleme ein menschengeschaffenes Problem sind. Insofern ist es nur fair, wenn wir der Natur etwas von dem zurückgeben, was wir ihr genommen haben.

Eure Insektenhotels bietet ihr unter anderem auch zielgerichtet für Unternehmen, Städte und Schulen an. Wo seht ihr hier den Mehrwert?

Es gibt mehrere Vorteile, die dieses Vorgehen bietet. Zunächst einmal sprechen wir in Schulen und Kindergärten vor allem Kinder an: Ihnen vermitteln wir nicht nur grundlegendes Wissen über die Natur, sondern auch, wie wichtig es ist, diese zu schützen. Im Idealfall lernen sie so von klein auf, dass Insekten, Vögel und Co. ganz wichtig für unser Ökosystem sind und auf unsere Hilfe angewiesen sind. Ganz nebenbei arbeiten sie auch noch in Gruppen zusammen, wodurch sie das Gefühl der Gemeinsamkeit kennenlernen.

Bei Unternehmen kommt neben dem Umweltschutz auch der Öffentlichkeitsfaktor hinzu: Einerseits setzen sie nach außen hin ein Zeichen, mit dem sie sich aktiv zur Erhaltung der Natur bekennen. Außerdem dient ein Unternehmen auch den eigenen Angestellten als Vorbild, die dann im besten Fall auch Behausungen und Futterstellen im eigenen Garten aufstellen.

Dieses Bewusstsein für Umweltschutz strahlen auch Städte und Kommunen aus, wenn sie die Unterschlupfe und Nahrungsstellen an öffentlichen Plätzen positionieren. Darüber hinaus sehen sie auch einfach gut aus – so werden vielleicht die einen oder anderen Menschen mehr in die Parks und Gärten gelockt.

Ihr entwerft neue Häuser selbst und produziert in der EU. Woher bezieht ihr euer Holz? Und worauf legt ihr bei den Materialien und der Verarbeitung Wert?

Natürlich ist es uns sehr wichtig, dass unser Holz und die anderen Materialien für unsere Behausungen höchsten Qualitätsansprüchen entsprechen. Unser Holz beziehen wir aus der europäischen Holzindustrie – dadurch sind die Lieferwege sehr kurz und wir belasten die Umwelt nicht durch lange Transporte.

Die Materialien unserer Unterschlupfe entsprechen den Vorlieben der kleinen Gartenbewohner – sie sind naturbelassen und auf die Bedürfnisse von Insekten, Vögeln, Igeln und Eichhörnchen abgestimmt. So vermeiden wir zum Beispiel sprödes oder splittriges Holz, damit die Tiere sich nicht verletzen.


Das qualitativ hochwertige Holz hält Wind und Wetter im Garten lange Stand (Bild: gartenetage).

Vogelhäuser und Futterstellen gibt es oft in Baumärkten und Gartencentern zu kaufen. Warum habt ihr euch für einen Onlineshop entschieden und wie hebt ihr euch von der Konkurrenz ab?

Ein Onlineshop bietet unseren Kund*innen einen ganz einfachen Vorteil: Sie können auf unserer Website durch das Angebot stöbern und sich das gewünschte Haus oder die Futterstelle bequem nach Hause bestellen. Damit sind sie vollkommen unabhängig vom Standort eines Baumarktes oder eines Gartencenters. Menschen, die zum Beispiel auf dem Land wohnen, haben unter Umständen längere Anfahrtswege. Werden sie dann auch noch vor Ort nicht fündig, kann das schnell etwas frustrierend sein.

Bei gartenetage schauen sich Interessierte in aller Ruhe online um und entdecken das passende Objekt. Da liegt auch gleich der nächste Vorteil auf der Hand: Wir haben keine Öffnungszeiten – vielmehr kann bei uns an jedem Tag und zu jeder Uhrzeit bestellt werden. Und: Im Großhandel werden Behausungen und Futterstellen am Fließband und teilweise nicht unter Einhaltung der höchsten Qualitätsansprüche produziert. Das ist bei uns anders – wir achten auf optimale Verarbeitung und auf die Liebe zum Detail.

Da nun der Frühling vor der Tür steht: Wie können wir unseren Garten für Vögel und Co. am besten wappnen?

Insekten, Vögel und Co. fühlen sich besonders in Gärten wohl, die der freien Natur nachempfunden sind. Dafür achten Gartenbesitzer*innen am besten auf die richtige Bepflanzung. Welche Pflanze blüht in welchem Monat? Sehen die Pflanzen nur gut aus oder bieten sie den Tieren auch Möglichkeiten zur Nahrungsaufnahme?

Darauf aufbauend können Sie weiterführende Angebote machen. Für Vögel haben Sie die Möglichkeit, das Futter zum Beispiel ganz einfach selbst zu machen. Außerdem freuen sich die gefiederten Gartenbewohner über Wasserbecken und Vogelhäuser, in denen sie Trinken und ein Zuhause finden. Es ist gar nicht so schwer, den Garten für verschiedene Tiere herzurichten – und es zahlt sich nachhaltig aus!

Vielen Dank für das Interview, Thomas!

Dir schwebt nun auch noch eine Frage im Kopf herum, die du gerne an gartenetage stellen möchtest?

Dann schreib sie in die Kommentare – wir freuen uns auf den Austausch mit dir!

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