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Anbieter und wichtige Informationen rund um Depots mit Nachhaltigkeitsfokus
Was ist ein Depot mit Nachhaltigkeitsfokus? Welche Kriterien können bei der Auswahl eine Rolle spielen? Und worauf solltest du achten, wenn dir ökologische, soziale oder ethische Aspekte bei deiner Geldanlage wichtig sind? Mit diesen Fragen haben wir uns beschäftigt und wichtige Informationen für dich zusammengestellt. In unserer Übersicht findest du verschiedene Depotanbieter und Informationen zu ihren jeweiligen Nachhaltigkeitskriterien und -ansätzen. So kannst du die Anbieter und Angebote vergleichen und dir auf Grundlage der verfügbaren Informationen ein eigenes Bild machen.
Weitere Anbieter und Informationen rund um Depots mit Nachhaltigkeitsfokus findest du auch bei LifeVERDE.
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Bezugsquellen
Hier bekommst du Artikel von justTRADE nachhaltiger Krypto- und Wertpapierhandel aus Depots
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Was sind eigentlich Depots?
Ein Depot ist ein Konto, über das Wertpapiere wie beispielsweise Aktien, Anleihen, Fonds oder ETFs verwahrt und Transaktionen verbucht werden. Bei der Geldanlage spielen grundsätzlich verschiedene Faktoren eine Rolle. Häufig wird dabei das sogenannte magische Dreieck der Geldanlage genannt: Sicherheit, Liquidität und Rendite.
Wer bei der Geldanlage zusätzlich ökologische, soziale oder ethische Aspekte berücksichtigen möchte, kann diese Kriterien in die Auswahl von Wertpapieren und Finanzprodukten einbeziehen. Dabei können beispielsweise Informationen zum Geschäftsmodell eines Unternehmens, zu dessen Umwelt- und Sozialstandards oder zur Unternehmensführung betrachtet werden.
Solche Kriterien können eine zusätzliche Grundlage für die persönliche Auswahl von Wertpapieren und Anlageprodukten bilden. Sie ersetzen jedoch nicht die individuelle Prüfung von Risiken, Kosten, Renditechancen und Anlagehorizont.
Mögliche Aspekte, die bei einer Geldanlage mit Nachhaltigkeitsfokus betrachtet werden können, sind beispielsweise:
- ökologische Auswirkungen und der Umgang mit natürlichen Ressourcen
- soziale Standards und die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten
- Unternehmensführung und Transparenz
- Ausschluss bestimmter Branchen oder Geschäftsbereiche
- die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Auswahl von Wertpapieren und Fonds
- vorhandene Nachhaltigkeitssiegel und weitere Nachweise
TIPP: Die Eco-Anlageberaterin Jennifer Brockerhoff im Podcast-Interview GRÜNES MIKRO
Depots und Nachhaltigkeitskriterien
Der Begriff „Nachhaltigkeit“ kann bei Geldanlagen unterschiedlich verstanden und anhand verschiedener Kriterien bewertet werden. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick darauf, welche Kriterien ein Anbieter oder ein Finanzprodukt tatsächlich verwendet.
Eine häufig verwendete Orientierung bieten die sogenannten ESG-Kriterien. ESG steht für Environmental, Social und Governance – also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.
Bei der Analyse von Unternehmen, Staaten oder Fonds können beispielsweise Informationen zu Umweltbelastungen, Arbeits- und Menschenrechten, Unternehmensführung oder bestimmten Geschäftsbereichen berücksichtigt werden. Je nach Anbieter und Finanzprodukt können daraus unterschiedliche Ausschluss- und Auswahlkriterien entstehen.
Zu den möglichen Ausschlusskriterien gehören beispielsweise bestimmte Aktivitäten in den Bereichen Waffen, fossile Energien, Atomenergie, Glücksspiel oder Tabak. Welche Bereiche tatsächlich ausgeschlossen werden und wie die jeweiligen Kriterien definiert sind, unterscheidet sich jedoch von Anbieter zu Anbieter.
Daneben können sogenannte Positivkriterien zum Einsatz kommen. Dabei werden beispielsweise bestimmte Unternehmen, Branchen oder Projekte anhand festgelegter Nachhaltigkeitsmerkmale ausgewählt oder bei der Zusammenstellung eines Fonds stärker berücksichtigt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Transparenz. Für Anlegerinnen und Anleger kann es hilfreich sein, nachvollziehen zu können, nach welchen Kriterien ein Finanzprodukt zusammengestellt wird und welche Unternehmen oder Wertpapiere darin enthalten sind.
Nachhaltigkeitskriterien sagen dabei nicht automatisch etwas über die zukünftige Wertentwicklung oder das Risiko eines Finanzprodukts aus. Auch bei Anlagen mit Nachhaltigkeitsfokus bestehen je nach Produkt unterschiedliche Chancen und Risiken. Kosten, Anlagehorizont, Risikoprofil und Zusammensetzung des jeweiligen Produkts sollten deshalb ebenfalls berücksichtigt werden.
Depots und Zertifizierungen
Für nachhaltigkeitsbezogene Finanzprodukte gibt es verschiedene Siegel und Zertifizierungen. Eines davon ist das FNG-Siegel, das sich auf nachhaltige Investmentfonds im deutschsprachigen Raum bezieht.
Das FNG-Siegel berücksichtigt unter anderem Kriterien zur Transparenz und zum Nachhaltigkeitsprofil eines Fonds. Je nach Fonds können dabei beispielsweise Menschen- und Arbeitsrechte, Umweltaspekte, Korruptionsbekämpfung und weitere Nachhaltigkeitskriterien eine Rolle spielen. Welche Anforderungen ein Fonds erfüllen muss, ergibt sich aus den jeweils geltenden Kriterien des Siegels.
Auch die ESG-Kriterien können eine Orientierung bei der Betrachtung nachhaltigkeitsbezogener Finanzprodukte bieten. Wichtig ist dabei, die konkreten Kriterien des jeweiligen Produkts zu prüfen, da „nachhaltig“ bei Finanzanlagen nicht einheitlich definiert ist.
Auf LifeVERDE stellen wir verschiedene Depotanbieter und Finanzprodukte mit unterschiedlichen Nachhaltigkeitsansätzen vor. Dabei kannst du dich über die jeweiligen Kriterien und Angebote informieren und die verfügbaren Informationen miteinander vergleichen.
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