Grün ins neue Jahr: Der Garten im Frühjahr
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Grün ins neue Jahr: Der Garten im Frühjahr

In ein paar Monaten erwachen nicht nur einige Tiere aus ihrem Winterschlaf, sondern auch der eigene Garten erblüht zu neuem Leben. Im Frühling gibt es eine Menge zu beachten - wir informieren schon jetzt.

In ein paar Monaten erwachen nicht nur einige Tiere aus ihrem Winterschlaf, sondern auch der eigene Garten erblüht zu neuem Leben. Im Frühling gibt es eine Menge zu beachten - wir informieren schon jetzt.

20.12.2017 - Ein Gastbeitrag von Ekaterina Beck

Bestandsaufnahme: Was habe ich in meinem Garten?

Um mit den Vorbereitungen für die bevorstehende Gartensaison zu beginnen, sollte zunächst eine ausführliche Bestandsaufnahme der bereits vorhandenen Pflanzen durchgeführt werden.

  • Welche Pflanzen haben den Winter gut überstanden?
  • Welche haben es nicht geschafft und müssen entsorgt werden?

Auch Unkraut und Ungeziefer kann dabei gleich mit entfernt werden, um die Beete und Kübel ordentlich zu säubern.

Nach einem harten Winter solltest du die Erde in Beeten und Kübeln umgraben und von Steinen befreien. Grabe dabei jedoch nicht zu tief, sondern lüfte die Erde nur. Für eine Neubepflanzung braucht die umgegrabene Erde nun etwas Zeit, damit die lebenswichtigen Mikroorganismen wieder an die Erdoberfläche gelangen können.

Stutzen, stutzen, stutzen!

Jeder Gartenbesitzer träumt von einem saftig-grünen und vor allem dichten Rasen. Damit dieser mit starken Grashalmen nachwachsen kann, solltest du ihm nach einer ausgiebigen Winterruhe stutzen. Je nach Dauer und Temperaturen des Winters, musst du dabei auf das Wachstum des Rasens achten. Wenn er beginnt hochzukommen, kannst du ab ca. 7 cm mit dem Mähen beginnen. Das passiert in der Regel ab dem Monat März.

Auch Pflanzen und Büsche freuen sich über einen sauberen Anschnitt. Schneide tote Bestandteile und überwuchernde Pflanzen großzügigen ab, damit diese wieder richtig erblühen können.

Das richtige Aussäen

Das Frühjahr bietet den optimalen Zeitraum für die Aussaat. Gerade für den leckeren Nutzgarten können Gemüsesorten im Frühling ausgesät werden. Mit einer speziellen Folie kannst du den Boden vor Frost schützen. Ebenso können diese die Wärme des Sonnenlichtes speichern und die Erde damit erwärmen. Gemüsesorten wie zum Beispiel Erbsen, Möhren, Kohlrabi oder rote Bete eignen sich besonders für die Frühjahrsaussaat.

Wärmeliebende Pflanzenarten sollten dagegen im Haus oder in einem Gewächshaus vorgezogen werden.

Wärmeliebende Pflanzen vorziehen

Einige Pflanzenarten vertragen die Frühjahrskälte nicht und sollten daher in wärmerer Umgebung vorgezogen werden. Neben einjährigen Gemüsearten wie der Tomate oder einigen Kräuterpflanzen, müssen auch Zierpflanzen vor der Auspflanzung vorkultiviert werden.

Neben ausreichend Licht und Wärme, benötigen diese Pflanzen auch spezielle Erde. Der Fachhandel bietet dafür eine wachstumsanregende Anzuchterde an. Diese ist extra nährstoffreich gehalten, damit der Keimling dazu angeregt wird, selbstständig starke Wurzeln zu entwickeln.

Hilfestellung: Dünger!

Nach einem langen Winter freuen sich die meisten Pflanzen (auch der Rasen) über Dünger, der sie beim Wachsen unterstützt. Hier gibt es keine Faustregel. Jeder Pflanze hat ihre spezifischen Bedürfnisse, die es zu erfüllen gilt. Informiere dich also im Vorfeld über deine Schützlinge und deren Ansprüche. Daneben ist eine Bodenanalyse von großer Wichtigkeit, um die Menge und Art des Düngers zu ermitteln.

Genügend Nährstoffe in der Erde sind sehr wichtig, vor allem für jene Pflanzen, die Blüten oder Früchte tragen. Jedoch ist eine Überdüngung nicht nur für die Pflanze schädlich, sondern belastet dazu auch die Umwelt. Hier gilt also die Faustregel: Weniger ist mehr.

Mehr Tipps zum Thema erfahren Sie im neuen kostenlosen Ratgeber „Nutzpflanzen und Trends für Garten und Balkon“.

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