Vitamin B12 7 Präparate vorgestellt
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Vitamin B12 – 7 Präparate vorgestellt

Welches Vitamin B12-Präparat hält was es verspricht? Diese Frage stellen sich angesichts des mittlerweile immensen Angebots solcher Produkte sicherlich viele. Wir stellen euch 7 Präparate vor, die in verschiedenen Tests gut abgeschnitten haben. Die Nahrungsergänzungsmittel gibt es in Tropfenform, als Injektion oder als Lutschtablette.

Welches Vitamin B12-Präparat hält was es verspricht? Diese Frage stellen sich angesichts des mittlerweile immensen Angebots solcher Produkte sicherlich viele. Wir stellen euch 7 Präparate vor, die in verschiedenen Tests gut abgeschnitten haben. Die Nahrungsergänzungsmittel gibt es in Tropfenform, als Injektion oder als Lutschtablette.

13.03.2018 - Foto: © Pexels

Der Mensch ist, damit er gesund bleibt, auf die regelmäßige Zufuhr von Vitamin B12 angewiesen. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Vitaminen, ist Vitamin B12 nur in sehr wenigen Nahrungsmitteln enthalten. Das von speziellen Mikroorganismen produzierte Vitamin ist fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vorzufinden: in Fleisch, Fisch, Milchprodukten und Eiern. Pflanzliche Lebensmittel, die für die meisten anderen Vitamine unsere wichtigste Quelle sind, enthalten hingegen fast kein Vitamin B12.

Allgemein gilt, dass Vitamin B12 aber besser aus Käse und Fisch aufgenommen wird, als aus Fleisch und Eiern. Zum einen ist Vitamin B12 hitzeempfindlich, so dass durch das Kochen große Mengen des Vitamins verloren gehen. Zum anderen bindet es sich in der Nahrung an Proteine – je leichter diese verdaulich sind, desto besser wird auch das Vitamin B12 aufgenommen. Den Vitamin B12-Bedarf durch diese Lebensmittel zu decken, ist bei sehr guter Gesundheit und Aufnahmefähigkeit möglich. Vielen – gerade Veganern und auch (vegane) Schwangeren - wird eine zusätzliche Zufuhr über Präprate empfohlen.

Funktion von Vitamin B12

Das Vitamin B12 ist hauptsächlich für die richtige Funktion all unserer Nerven und dadurch gesteuerte Prozesse zuständig. Außerdem trägt Vitamin B12 zur Blutbildung bei, es ist an der Zellteilung beteiligt sowie am Fettstoffwechsel.

Folgen und Symptome von Vitamin-B12-Mangel

Der Körper kann Vitamin B12 in relativ großer Menge speichern, sodass sich ein Mangel erst nach vielen Jahren bemerkbar macht - So kann man sich fünf, manchmal auch bis zu 10 Jahre ohne tierische Produkte vegan ernähren. Wer sich aber für immer in Sicherheit wiegt und sich nicht um eine ausreichende Versorgung mit dem Vitamin kümmert, riskiert schwerwiegende gesundheitliche Folgen, die irreversibel sind, wenn die Nervenfasern erst einmal zerstört wurden.

Folgen von Vitamin-B12-Mangel können sein:

  • Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Fingern oder Zehen
  • Lähmungserscheinungen
  • Verwirrtheit
  • Demenz
  • Koordinationsschwierigkeiten
  • Gedächtnisverlust

Auch psychisch kann Vitamin-B12-Mangel zu unangenehmen Folgen führen, wie zum Beispiel:

  • Stimmungsschwankungen
  • Reizbarkeit
  • Depression
  • Psychosen

Symptome sind:

  • Müdigkeit
  • Blässe
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • verringerte Merkfähigkeit
  • kribbelnde Finger oder Zehen
  • chronische Verdauungsbeschwerden
  • verfärbte Zunge

Vitamin B12-Präparate

Mit Vitamin B12-Präparaten kann dem vorgebeugt werden. Diese sind als Tabletten, Kapseln, Injektionen oder Tropfen erhältlich. Tabletten sind die gängigste Verabreichungsform: entweder als Lutschtabletten, dann erfolgt die Vitamin B12-Aufnahme über die Mundschleimhaut - oder als normale Tablette, dann gelangt der Wirkstoff über den Dünndarm in den Körper. Einige Produkte sind auch in Kapselform erhältlich, mit dem Vorteil, dass außer Zellulose und dem Wirkstoff keine anderen Stoffe enthalten sind. Eine weitere Form sind Vitamin B12-Tropfen, die oft weniger Zusatzstoffe enthalten als Tabletten – allerdings verwenden einige Hersteller Glycerin mit tierischem Ursprung, weshalb viele dieser Produkte für Vegetarier und Veganer nicht geeignet sind.

© Pexels

Wie viel Vitamin B12 brauchen wir am Tag?

Da Vitamin B12 praktisch nicht überdosiert werden kann, werden meist nur Mindestmengen empfohlen. Eine Supplementierung mit 100-250 Mikrogramm Vitamin B12 am Tag deckt den Tagesbedarf eines gesunden Menschen meist bereits sehr gut.

Bei den vielen Präparaten, die es gibt, weiß man gar nicht welche wirklich das halten, was sie versprechen. Wir haben uns unter anderem auch an dem Test von DR. SCHWEIKART orientiert, um hier einige gute Vitamin B-Präparate vorzustellen. Der Dr. Schweikart Verlag veröffentlicht eine Reihe von fundierten, wissenschafts- und erfahrungsbasierten Publikationen zum Thema Gesundheit und Ernährung.

  • Vitasprint B12 – Energie auf Knopfdruck

Vitasprint B12 ist ein Arzneimittel mit hochdosiertem Vitamin B12. Es ist in der Apotheke erhältlich. Die praktischen Trinkfläschchen sind klein, so passen sie in jede Tasche und die Energie auf Knopfdruck kann im Büro, in der Uni, zu Hause oder unterwegs „verabreicht“ werden.

  • Klösterl-Apotheke: Folsäure + B12 aktiv

Die Folsäure + B12 aktiv-Tropfen von Klösterl-Apotheke setzen sich aus Wasser, Folsäure, Methylcobalamin (Vitamin B12) und den Konservierungsstoffen Sorbinsäure sowie Kaliumsorbat zusammen. Hiervon täglich 5 Tropfen unter die Zunge heben, einige Zeit im Mund behalten und dann schlucken.

© Klösterl-Apotheke

  • Abtei Vitamin B12 Plus

Das hochdosierte Abtei Vitamin B12 Plus unterstützt ebenefalls den Energiestoffwechsel im Körper und trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei. Das Besondere an Abtei Vitamin B12 Plus ist, laut Angaben des Herstellers, der spezielle Langzeit-Depoteffekt, der die enthaltenen Vitamine über mehrere Stunden hinweg an den Körper abgibt. Täglich eine Tablette mit reichlich Flüssigkeit einnehmen.

  • Doppelherz B12 Vita-Energie

Bei Müdigkeit und Erschöpfung hilft auch Doppelherz B12 Vita-Energie. Doppelherz B12 Vita-Energie enthält ebenfalls hochdosiertes Vitamin B12 in Kombination mit drei ausgesuchten B-Vitaminen und den Eiweißbausteinen L-Glutamin und L-Serin.

Der „Wachmacher“ ist schnell und einfach zubereitet: Verschlusskappe aufdrehen, bis sich die Nährstoffkammer öffnet. Das Nährstoffpulver wird nun freigesetzt. Trinkfläschchen gut schütteln, bis sich die Nährstoffe vollständig aufgelöst haben. Jetzt kann die Flüssigkeit geschluckt werden.

  • Vitamin B12-Depot-Injektopas von Pascoe

Diese Injektionstherapie sollte von einem Arzt oder Heilpraktiker verabreicht werden. Zu Beginn der Behandlung wird in den ersten Wochen nach Diagnosestellung 1 ml (1 Ampulle) zweimal pro Woche verabreicht. Bei nachgewiesener Vitamin B12-Aufnahmestörung im Darm werden anschließend 100 mg Cyanocobalamin (auch ein Vitamin B12) einmal im Monat verabreicht. Das Vitamin B12-Depot-Injektopas von Pascoe ist laktose-, zucker- und glutenfrei.

  • Vitamin B12 Sanum

Zu Beginn der Behandlung wird in den ersten Wochen nach Diagnosestellung auch vom Vitamin B12 Sanum 1 ml zweimal pro Woche verabreicht. Auch hier wird nach einer gewissen Zeit auf einmal im Monat aufgestockt. Vitamin B12 Sanum wird in der Regel intramuskulär verabreicht, es kann aber auch langsam intravenös oder subkutan gegeben werden. Bei guter Verträglichkeit ist die Dauer der Anwendung nicht begrenzt.

  • B12-Steigerwald

In den ersten Wochen der Behandlung wird üblicherweise ein halber Milliliter (entsprechend 250 Mikrogramm Cyanocobolamin) von B12-Steigerwald alle zwei Tage langsam in die Muskulatur oder die Venen gespritzt. Voraussetzung für eine Anwendung als Injektion ist, dass die Aufnahme von Vitamin B12 im Darm nachweislich gestört ist – auch hier sollte vor der Behandlung mit dem Arzt gesprochen werden.

B12-Präparate sind oft schon für wenige Euro erhältlich. Experten sehen eine Kombination aus Methyl- und Hydroxy- und Adenosylcobalmin als optimal an. Allerdings ist eine solche Kombination für eine solide Versorgung nicht unbedingt nötig. Auch die günstigere Form Cyanocobalamin erfüllt nachweislich ihren Zweck, sofern sie ebenfalls in ausreichender Menge aufgenommen wird.

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