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Sicher, bequem und nachhaltig – was die Arbeitsschuhe von Krähe alles können

INTERVIEW | Krähe bietet eine große Vielfalt an hochwertigen Arbeits- und Sicherheitsschuhen, die direkt zu dir nach Hause geliefert werden.

INTERVIEW | Krähe bietet eine große Vielfalt an hochwertigen Arbeits- und Sicherheitsschuhen, die direkt zu dir nach Hause geliefert werden.

18.10.2022 | Ein Interview geführt von Constanze Julita und Dorothea Meyer | Bild: Shutterstock

Unfälle und Verletzungen am Arbeitsplatz können passieren – besonders bei handwerklichen Berufen. Dabei gehören Fußverletzungen durch das Herabfallen von Gegenständen oder Einklemmen sowie Ausrutschen zu den häufigsten Unfällen, die wir in der Arbeitswelt erleben. Aus diesem Grund sollte das Thema Arbeitsschuhe im Fokus von Unternehmen sowie Mitarbeiter*innen stehen und beim Kauf auf qualitativ hochwertige Produkte geachtet werden. Ob die klassischen Sicherheitsschuhe mit zusätzlicher Zehenschutzkappe aus Stahl, Aluminium oder Kunststoff, oder aber die Sicherheitsstiefel für unterschiedliche Witterungsbedingungen: Krähe bietet funktionale Produkte zu fairen Preisen an. 

Für Krähe stehen Sicherheit und Komfort für ein alltäglich angenehmes Tragegefühl im Vordergrund. Dabei investiert das Unternehmen viel Zeit und Ressourcen in die Entwicklung neuer Produkte, welche hohen Qualitätsstandards unterliegen. Wie Krähe diese Aspekte mit Nachhaltigkeit vereint und welche besonderen Eigenschaften die Sicherheitsschuhe aufweisen, erklärt Arne Kirchner, Geschäftsführer von Krähe, im Interview.

LifeVERDE: Lieber Arne, das Unternehmen KRÄHE entwickelt Arbeitskleidung für sicheres Arbeiten. Was genau ist euch dabei besonders wichtig?

Arne Kirchner: Neben den Sicherheitseigenschaften steht für uns insbesondere das Wohlbefinden des Trägers und ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund. Zur gebotenen Leistung gehören für uns, neben allen Schutz- und Funktionseigenschaften, auch die Themen aus dem Bereich der Nachhaltigkeit dazu.

Das Thema Nachhaltigkeit ist für euch keine Modeerscheinung, sondern fester Bestandteil eures unternehmerischen Daseins. Wie äußert sich das konkret?

Wir reden recht wenig über dieses Thema, weil viele Punkte für uns schon seit Jahren selbstverständlich sind. So steigern wir den Anteil nachhaltiger und in Europa gefertigter Artikel kontinuierlich, bei unseren Krähe-Produkten liegen wir hier aktuell schon bei ca. 80 Prozent. Ebenso verzichten wir z.B. auf bedruckte Kartonagen, unnötige Umverpackungen sowie größtenteils auf Werbebeilagen im Versand. Auch gehören vermeintlich unpopuläre Maßnahmen, wie kostenpflichtige Retouren, zu unserer Grundüberzeugung. Hier haben wir nur ein Drittel der im E-Commerce bekannten Retouren. Falls der Kunde tatsächlich eine andere Größe benötigt, senden wir diesen Umtauschartikel im Anschluss kostenlos an ihn. Eine faire Regelung, die vom Großteil der Kunden mitgetragen wird.

Wir möchten gerne einen genauen Blick auf eure nachhaltigen Arbeitsschuhe werfen. Für welche Art von Arbeit sind eure Sicherheitshalbschuhe gemacht und wovor schützen sie konkret?

Unsere black crow Modelle sind nach der Sicherheitsklasse S3 zertifiziert und damit echte Allrounder. Sie können im Innen- und Außenbereich eingesetzt werden und sind beliebt auf dem Bau, im Handwerk und in der Industrie. Durch die zusätzliche ESD-Zertifizierung sind sie auch für elektronische Arbeiten geeignet und dabei komplett metallfrei. Die Sohle ist rutschhemmend (SRC) und erweitert damit noch einmal das Einsatzspektrum. Die Kunstsoff-Zehenkappe und die Kevlar-Zwischensohle (z.B. gegen Nageleintritt) schützen den Träger gegen externe Gefahren.


Das black crow Modell ist ein leichter Arbeitsschuh, der ein angenehmes Tragegefühl ermöglicht (Bild:Krähe). 

Was sind die besonderen Eigenschaften eurer nachhaltigen Arbeitsschuhe und warum würdest du sie ungehindert empfehlen?

Neben den bereits beschriebenen harten Fakten würde ich hier ganz speziell die Flexibilität und den Tragekomfort insgesamt nennen. Die black crow Modelle sind extrem elastisch und biegsam, was bei einem S3-Sicherheitsschuh nicht selbstverständlich ist. Das Tragegefühl ähnelt einem guten Sportschuh, was durch sehr gute Kundenrückmeldungen bestätigt wird.

Die Sicherheitsschuhe von KRÄHE sind Made in EU und vegan. Der Produktionsort und die Verwendung nicht-tierischer Materialien bedeuten aber nicht gleich Nachhaltigkeit. Kannst du uns konkreter beschreiben, warum eure Arbeitsschuhe nachhaltig sind?

Ich denke, dass die beiden genannten Punkte „Made in EU und vegan“ trotz allem noch einmal betont werden müssen, da das Marktangebot hier schon stark begrenzt ist und wir eine Vorreiterrolle einnehmen. Darüber hinaus steht der Produktionsstandort Portugal für gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne. Auch die EU-Umweltauflagen werden bei der Produktion unserer black crow Modelle jederzeit erfüllt, gleichzeitig steigt der Anteil regenerativer Energien im Produktionsprozess kontinuierlich. Der Großteil der Rohstoffe kommt auch aus Europa und erfüllt die Anforderungen des OEKO-TEX Standard 100. Ebenso verzichten wir auf bedruckte Kartonage und liefern die Schuhe ohne weiteres „Gedöns“ aus. Insgesamt also ein ganzes Bündel an Maßnahmen. Aber auch hier gilt: Besser geht’s immer, also bleiben wir am Ball.   

Was sollte man bei der Pflege der nachhaltigen Arbeitsschuhe beachten?

Da die Schuhe für den harten Arbeitsalltag konzipiert sind, muss man hier nicht besonders vorsichtig sein. Bei der verwendeten Mikrofaser im Obermaterial empfiehlt sich eine feine Bürste, mit der Schmutz einfach entfernt werden kann.


Trotz der Stahlkappen bieten die Schuhe maximale Flexibilität und schützen vor Gefahren (Bild: Krähe).

Achtet ihr bei all euren angebotenen Sicherheitsschuhen und der Sicherheitskleidung auf Nachhaltigkeit oder möchtet ihr das künftig noch optimieren?

Wie schon erwähnt, geht es natürlich immer noch besser und wir sehen das Thema als kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Grundsätzlich achten wir bei der Entwicklung unserer Produkte aber immer auch auf die nachhaltigen Aspekte. Wichtig ist, dass auch der Verbraucher „mitspielt“ und durch seine Nachfrage aufzeigt, dass er nachhaltige Produkte wünscht und gleichzeitig bereit ist, einen angemessenen Preis hierfür zu zahlen. Mit den Produzenten unserer Markenpartner stehen wir zum Thema Nachhaltigkeit im stetigen Austausch und sehen hier ebenfalls starke Veränderungen.  Billige Importe aus Fernost haben wir übrigens überhaupt nicht in unserem Angebot und das wird – trotz der hohen Nachfrage in der aktuellen Situation – auch so bleiben.  

Vielen Dank für das Interview, Arne!

Dir schwebt nun auch noch eine Frage im Kopf herum, die du gerne an Krähe stellen möchtest?

Dann schreib sie in die Kommentare – wir freuen uns auf den Austausch mit dir!

 

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