Naturkosmetik, die geprägt von den Naturvölkern Amerikas ist
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Naturkosmetik, die geprägt von den Naturvölkern Amerikas ist

Den Naturvölkern ist die Kraft der natürlichen Rohstoffe besonders bewusst. Je natürlicher, desto besser. So entwickelt CMD auch seine Rezepturen mit einem genauen Blick auf die Rohstoffe und ihre Wirksamkeit.

Den Naturvölkern ist die Kraft der natürlichen Rohstoffe besonders bewusst. Je natürlicher, desto besser. So entwickelt CMD auch seine Rezepturen mit einem genauen Blick auf die Rohstoffe und ihre Wirksamkeit.

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INTERVIEW | 06.06.2018 - Das Interview führte Romek Vogel

LifeVERDE: CMD Naturkosmetik steht für die Initialen des Gründers Carl-Michael Diedrich und ist geprägt durch seine Erfahrungen mit den Naturvölkern Amerikas. Wie spiegeln sich diese Erfahrungen in den Produkten und Unternehmenswerten wider?

CARL MICHAEL DIEDERICH: Den Naturvölkern ist die Kraft der natürlichen Rohstoffe besonders bewusst. Je natürlicher, desto besser. So entwickeln wir auch unsere Rezepturen mit einem genauen Blick auf die Rohstoffe und ihre Wirksamkeit. Schlanke Rezepturen mit wenigen Inhaltsstoffen lassen die Hauptwirkstoffe besser zur Geltung kommen. Unsere Rezepturen sind wohltuend, wirkungsvoll und ergiebig. Auch der vertrauensvolle Umgang mit den Menschen, ganz gleich ob Kunden, Geschäftspartner oder Mitarbeiter, gehört zu unseren Unternehmenswerten. Die Urvölker mussten sich auf ihre Stammesmitglieder verlassen. So wollen wir auch verlässlich und transparent den Menschen begegnen, denn sie machen unseren Erfolg aus.

Was, würden Sie sagen, macht „echte natürliche Kosmetik“ aus und auf welche Labels oder Zertifizierungen setzen Sie?

Was der Name schon sagt: es gehören keine chemischen Substanzen oder gar Microplastik in Naturkosmetik. Wir haben unsere Produkte nach ICADA und NC Natural Cosmetics Standards zertifizieren lassen. Dort wird streng auf die Zusammensetzung der Produkte sowie auf die Nachhaltigkeit im Unternehmen geachtet, was für uns wichtig ist.

Welche Herausforderungen müssen Sie als Anbieter von Naturkosmetik meistern, die Hersteller von herkömmlicher Kosmetik so nicht haben?

Naturkosmetik herzustellen ist aufwendig, denn Wirkungsweise und Haltbarkeit müssen in einem intensiven Zulassungsverfahren und mittels vieler Testreihen nachgewiesen werden. Der Verzicht auf chemische Konservierungsmittel macht das nötig. Zudem ist auch ein hoher Alkoholanteil, der konservieren würde, kontraproduktiv, da dieser die Haut austrocknen würde. Wir sind daher immer wieder auf der Suche nach den bestmöglichen Rezepturen und konnten dank neuer Emulgatoren und geschickter Kombination der Inhaltsstoffe die Haltbarkeit in der Regel auf 28 bis 36 Monate bringen. Naturkosmetik ist auch kein Massenprodukt, gute Bio Öle sind nicht unbegrenzt verfügbar. So sorgen Rohstoffbeschaffung und Entwicklungsprozess für höhere Preise im Vergleich zur konventionellen Kosmetik. Doch sowohl die Ergiebigkeit als auch die Verträglichkeit überzeugen viele Anwender.

Sie verwenden in Ihren Pflegeserien beispielsweise Sanddorn und Rügener Heilkreide. Welche positiven Eigenschaften besitzen diese beiden Naturrohstoffe?

Vom Sanddorn verwenden wir sowohl das Fruchtfleischöl als auch das Kernöl. Es ist besonders reich an ungesättigten Fettsäuren wie Linol- und Linolensäure. Es hat zudem eine hohe Konzentration an Palmitoleinsäure, die die Collagenfaserbildung der Haut anregt. So hat es eine hautstraffende, glättende und regenerierende Wirkung und wird gern auch für Anti Aging Produkte eingesetzt. Die Rügener Heilkreide wirkt leicht basisch und hat eine mattierende und beruhigende Wirkung. Sie ist unser Hauptwirkstoff in einer Serie für fettige Haut und Mischhaut.

CMD bietet sogar Naturkosmetik für Firmenkunden – wer sind Ihre Abnehmer und was schätzen diese besonders an Ihrer Zusammenarbeit?

Kosmetikinstitute, Hotels, Naturkost- und Bioläden oder auch Biosupermärkte gehören zu unserem Kundenstamm. Grundsätzlich schätzen die Kunden unsere fairen Geschäftsbedingungen, denn bei uns gibt es weder eine Mindestabnahme noch einen Depotzwang. Kosmetikinstitute erhalten dank unserer verschiedenen Serien ein breites Angebot für alle Hauttypen und können so ihre Kunden gezielt beraten und behandeln. Der Einzelhandel kann passend zu seinem Sortiment aus unseren Produkten wählen und so der individuellen Nachfrage gerecht werden.

An welchen Stellen zeigt sich nachhaltiges Handeln bei CMD noch, können Sie ein paar Beispiele nennen?

Wir verzichten beispielsweise so gut es geht auf Umkartons. Für die Auspolsterung unserer Pakete nutzen wir geschreddertes Papier, was so im Büroalltag anfällt. Auch Kartons werden wiederverwendet. Wir produzieren in Deutschland und haben langjährige Mitarbeiter, die sich mit unserer Marke identifizieren.

Würden Sie sagen, dass Naturkosmetik in absehbarer Zeit mainstreamfähig ist oder fehlt vielen Verbrauchern noch ein entsprechendes Bewusstsein?

Es hat sich in der Vergangenheit schon sehr viel getan und Naturkosmetik ist mittlerweile „salonfähig“. Das sehen wir auch daran, dass große Marken in ihrer Werbung immer stärker auf die natürlichen Inhaltsstoffe eingehen. Leider wird hier oft auch ein Etikettenschwindel betrieben, so dass viele Verbraucher glauben, sie kaufen natürliche Produkte und tatsächlich ist nur ein kleiner Anteil enthalten. Die Naturkosmetik profitiert davon, dass die Verbraucher immer kritischer werden und genauer hinschauen. Somit haben wir mit unserer Transparenz auf jeden Fall einen Vorteil. Ob Naturkosmetik unbedingt mainstreamfähig werden muss, da bin ich mir gar nicht sicher. Denn wir wollen ja weiterhin Qualität bieten und diese zu schätzen bedarf einfach ein besonderes Bewusstsein.

Welche Trends im Bereich Naturkosmetik finden Sie derzeit besonders spannend?

Es gibt immer wieder Verbesserungen beispielweise bei Emulgatoren, die die Qualität der Produkte verändern. Diese neuen Entwicklungen erleichtern uns die Herstellung und eröffnen weitere Möglichkeiten für neue Produkte. Auch die immer besser erforschten Rohstoffe machen die Welt der Naturkosmetik noch vielfältiger. Mich persönlich freut es allerdings auch, dass Naturkosmetik nicht nur über Trends funktioniert. Im Gegenteil. Beispielsweise unsere Teebaumöl-Serie gibt es mittlerweile seit fast 25 Jahren. Die Wirkung überzeugt bis heute und so sehen wir auch darin einen Vorteil, statt Trends hinterher zu jagen, Produkte mit Nachhaltigkeit bieten zu können.



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