Naturkosmetik aus chinesischer Tradition
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Naturkosmetik aus chinesischer Tradition

UNTERNEHMENSVORSTELLUNG | Die zertifizierte Naturkosmetik von Vivian Weiss Naturkosmetik wird in Deutschland produziert, basiert aber auf den Erfahrungen traditioneller chinesischer Medizin. Das Besondere an den Produkten ist also die Kombination aus Tradition und Moderne.

UNTERNEHMENSVORSTELLUNG | Die zertifizierte Naturkosmetik von Vivian Weiss Naturkosmetik wird in Deutschland produziert, basiert aber auf den Erfahrungen traditioneller chinesischer Medizin. Das Besondere an den Produkten ist also die Kombination aus Tradition und Moderne.

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01.09.2017

LifeVERDE: Frau Weiss, wofür steht Vivian Weiss Naturkosmetik und was würden Sie sagen ist das Besondere an Ihren Produkten?

Vivian Weiss Naturkosmetik steht für in Deutschland produzierter und zertifizierter Naturkosmetik, deren Rezepturen auf den mehr als 5.000 Jahren alten Erfahrungen der Traditionellen Chinesischen Medizin basiert. Selbstverständlich werden unsere Rezepturen unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse in modernsten Labors stetig fortentwickelt. Das Besondere an unseren Produkten ist also die Kombination aus Tradition und Moderne, Erfahrung und Forschung.

Welche positiven Eigenschaften und Effekte werden der Traditionellen Chinesischen Medizin zugeschrieben?

Die Traditionelle Chinesischen Medizin (TCM) hat im Kern die Philosophie, dass einen gesunden Körper sich alle Elemente in Balance befinden. Hierzu werden in der TCM schon seit Jahrtausenden u.a. bestimmte Pflanzen und Kräuter verwendet, die gegessen oder auf der Haut angewendet werden.

Wir untersuchen diese Pflanzen und Kräuter auf Ihre Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Kosmetik, soweit diese in der EU zugelassen sind. Dabei wurde festgestellt, dass vor allem Yam und Goji Beeren auch in der Kosmetik besonders positiv wirken.

Die Yams-Wurzel wird in der TCM aufgrund ihrer einzigartigen Nährstoffe als „Königin der Heilpflanzen“ bezeichnet. Sie ist u.a. eine Quelle von Vitamin C, Vitamin B6 sowie wichtiger Antioxidantien. Diese Kombination an Nährstoffen hilft Falten und andere Zeichen der Hautalterung zu verhindern und die Produktion von Kollagen zu stimulieren. Dadurch wird die Elastizität der Haut verbessert und die Haut geglättet. Zudem enthält Yam das für die Haut wichtige Allatonin, das den Aufbau und die Bildung neuer Zellen erhöht und somit vor allem die Wundheilung stark fördert. Es wird auch gegen Geschwüre, Furunkeln sowie eine Vielzahl weiterer Hauterkrankungen verwendet.

Die Goji Beere enthält nahezu alle lebenswichtigen Nähr- und Vitalstoffe, insbesondere Zink, Eisen, Vitamin A, Vitamin B und Vitamin E. Ihre reichlichen Antioxidantien schützen ebenfalls vor allem vor Zellschäden. Die Fettsäuren in der Goji Beere regen außerdem die Kollagenproduktion der Haut an, bewahren deren Feuchtigkeit, reduzieren Falten und sorgen so für eine strahlende und jung aussehende Haut.

Ein gesunder Körper besitzt normalerweise die Fähigkeit, Zellschäden ständig selbst zu reparieren. Nehmen die freien Radikale im Körper zu, kann es zu einem vorzeitigen Tod der gesunden Zellen und einer Vielzahl von degenerativen Erkrankungen führen. Ebenso können die Zellen mutieren und sich zu Krebs entwickeln.

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit bei Ihnen?

Nachhaltigkeit ist eine unserer größten Verantwortung für unser Unternehmen. Unsere Rohstoffe sind so weit wie möglich aus biologischem Anbau. Wir versuchen auch in jedem Bereich mit regionalen Zuliefern zusammenzuarbeiten, damit die Transportwege möglichst kurz sind. Beispielsweise wird das von uns verwendete Yam in Süddeutschland angebaut und unsere recycelbaren Flaschen werden in Südthüringen produziert. Alle unsere Zulieferer sind selbstverständlich ebenfalls entsprechend zertifiziert und werden jedes Jahr erneut überprüft.

Und vor welche Herausforderungen stellt Sie der Nachhaltigkeitsaspekt?

Wir versuchen, unsere Kunden dahingehend „zu erziehen“, nicht oder zumindest nicht bei jedem Produkt auf Faltschachteln zu bestehen. Außerdem untersuchen wir aktuell die Möglichkeiten der Verwendung von Verpackungen auf der Basis von Mais.

Entscheiden sich immer mehr Menschen bewusst für alternative Kosmetik? Wie ist Ihre Einschätzung was die Deutschen Konsumenten betrifft?

Der Naturkosmetik-Markt steigt jedes Jahr zunehmend. Auch die Verbraucher in Deutschland entscheiden sich mittlerweile aus Gründen der eigenen Gesundheit und auch infolge des steigenden Umweltbewusstseins immer mehr für Naturkosmetik; ähnlich der Entwicklung bei den Lebensmitteln. Nach unseren Erfahrungen bleiben selbst Männer unserer Naturkosmetik treu, wenn sie diese erst einmal ausprobiert haben.

Woran können sich Verbraucher orientieren, wenn sie Naturkosmetik suchen? Welchen Siegeln oder Zertifizierungen würden Sie vertrauen?

Der Begriff „Naturkosmetik“ ist rechtlich nicht geschützt. Es gibt allerdings mittlerweile auf dem Markt eine Vielzahl von Organisationen, die eigene Standards aufgestellt haben, die die Hersteller und Zulieferer erfüllen müssen, um das jeweilige Zertifikat oder Siegel führen zu dürfen. Nach meiner Einschätzung sind die bekanntesten Zertifikate „Ecocert“, „Natrue“ und „BDIH“. Die Standards des auch von uns geführten Zertifikats des „BDIH“ erlauben beispielsweise nicht die Verwendung von synthetischen Farb- und Duftstoffen und Erdölprodukten und keine Rohstoffe von toten Wirbeltieren, aber z.B. die Verwendung von Milch und Honig. Demgegenüber bedeutet etwa „Vegan“ und „Bio“ nicht immer gleich „Naturkosmetik“ – in beiden können synthetische Rohstoffen enthalten sein.

Welche Trends und Entwicklungen im Bereich Naturkosmetik finden Sie aktuell besonders spannend?

Besonders spannend finde ich aktuell die Entwicklung von dekorativer Naturkosmetik. In diesem Bereich sehe ich fast noch mehr Potential als im Bereich der Pflegeprodukte. Die größte Herausforderung dabei ist sicherlich die begrenzte Anzahl der zugelassen Rohstoffe.

Außerdem beobachten wir den Markt immer auch unter dem Gesichtspunkt neuer Rohstoffe und Ideen aus bislang noch nicht so stabilen Regionen. Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass wir weitere interessante Impulse aus Afrika erwarten können.

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