Leitungswasser in Deutschland: unbedenklich oder gesundheitsschädlich
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Leitungswasser in Deutschland: unbedenklich oder gesundheitsschädlich?

SPONSORED POST | Wasser ist gesund und sollte in ausreichend Maß in die menschliche Ernährung integriert werden. Ob nun Leitungswasser oder Mineralwasser ins Glas gehört; an dieser Frage scheiden sich die Geister, denn noch immer hat Leitungswasser einen vergleichsweise schlechten Ruf.

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28.01.2019 - Titelbild © Pixabay

Um eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu gewährleisten, setzen viele Menschen auf Wasser. Kein Wunder, denn es ist gesund, enthält viele Mineralstoffe und hat dabei keinerlei Kalorien. Eingefleischte Mineralwassertrinker schwören auf das stille oder sprudelnde Nass aus der Flasche, während andere sich ihr täglich Wasser direkt aus der Leitung holen. Letzteres wird oftmals noch immer skeptisch gesehen, denn nicht viele Menschen fürchten, dass Wasser aus der Leitung könne mit gesundheitsschädigenden Rückständen aus der Landwirtschaft oder der Arzneiindustrie belastet sein oder durch Bleirohre beeinträchtigt werden.

Untersuchungen haben aber gezeigt, dass Leitungswasser in Deutschland deutlich besser ist als sein Ruf. Die Stiftung Warentest hat 30 Mineralwassersorten mit dem Trinkwasser aus 28 Städten verglichen und in diesem Zusammenhang herausgefunden, dass nur acht der getesteten Wässer einen höheren Mineralgehalt aufwiesen als die Leitungswasserproben. Das Argument, Mineralwasser sei aufgrund eines erhöhten Mineralgehalts gesünder, konnte dadurch widerlegt werden, zumal allein die Wasseraufnahme ohnehin nicht ausreiche, um den täglichen Mineralstoffbedarf eines Menschen zu decken.

Wer sich Gedanke wegen einer möglichen Nitratbelastung des Trinkwasser macht, hat grundsätzlich nicht ganz unrecht, denn besonders in Gegenden mit einem hohen Landwirtschaftsaufkommen besteht tatsächlich die Gefahr eines erhöhten Nitratwerts im Leitungswasser. Der gesetzlich vorgeschriebene Richtwert von 50 mg Nitrat pro Liter wird aber überall in der Bundesrepublik deutlich unterschritten: Grund dafür ist unter anderem die Tatsache, dass das Wasser erst mehrfach aufbereitet wird, bevor es in die Leitungen kommt. Außerdem fällt die Nitratbelastung durch Gemüsesorten teils viel höher aus: Kopfsalat, Spinat und Co. sind nicht selten mit mehr als 1000 mg/kg auf.

Die Belastung durch Bleirohre fällt beim Leitungswasser ebenfalls meist geringer aus als befürchtet, zumal nicht von jedem Bleirohr automatisch eine Gesundheitsgefahr ausgeht. Im Zweifelsfall ist es möglich, das Trinkwasser vorher zu testen und auf potenziell schädliche Rückstände untersuchen zu lassen.

Ein weiteres Argument für das Trinken von Leistungswasser ist der Umweltschutz, denn es werden keine Plastikflaschen benötigt, in denen Mineralwasser häufig angeboten wird. Auch das lästige Tragen der Flaschen entfällt, wenn stattdessen auf das kühle Nass aus der Leitung zurückgegriffen wird. Wer Sprudelwasser mag, hat die Möglichkeit, ein zusätzliches Gerät einzusetzen, das in der Lage ist, Leitungswasser mit Kohlensäure zu versetzen und so für den gewünschten Effekt zu sorgen.

Alternativ kann auch die Anschaffung eines Wasserspenders sinnvoll sein, der direkt an die Wasserleitung angeschlossen wird. Das Gerät kann dann so eingestellt werden, dass es den Geschmack, den Sprudelgehalt und auch die Temperatur des Wassers an die individuellen Vorlieben des Verbrauchers anpassen. Integrierte Hygienesysteme sorgen dafür, dass das Wasser jederzeit in einem einwandfreien Zustand ins Glas kommt. Spezielle Reinigungsmittel tragen ebenfalls dazu bei, dass die ganze Familie bedenkenlos reines, gesundes und individuell angepasstes Wasser aus der Leitung genießen kann.

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