Grün Grillen
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Grün Grillen

Zahlreiche Tests haben es immer wieder bestätigt: der Grillkohle, die wir kaufen, wird Tropenholz aus illegalen Rodungen beigemischt. Kokosnussschalen, Bambuskohle und Olivenkerne bieten uns für die letzten Grillabende in diesem Sommer eine grüne Alternative.

Zahlreiche Tests haben es immer wieder bestätigt: der Grillkohle, die wir kaufen, wird Tropenholz aus illegalen Rodungen beigemischt. Kokosnussschalen, Bambuskohle und Olivenkerne bieten uns für die letzten Grillabende in diesem Sommer eine grüne Alternative.

31.08.2017 - Ein Beitrag von Gessica Mirra, Foto: Symbolbild © Pixabay

Streng genommen setzt das Verbrennen von Kohle jede Menge Kohlendioxid frei und der Elektrogrill wäre somit die umweltfreundlichere Variante. Eine grüne Alternative zum konventionellen Grillen mit Holzkohle ist auf jedenfall auch der Solargrill. Dieser benötigt weder Kohle, noch Strom oder Gas. Aber wie wir grillen, ist für die Umwelt gar nicht so entscheidend wie das Grillgut, besagt eine Ökobilanz-Studie des TÜV Rheinland.

Grüne Alternativen zu konventioneller Holzkohle

Da gibt es zum Beispiel Kohle aus Kokosnussschalen. Diese fallen als Abfallprodukt bei der Herstellung von Kokosnussprodukten sowieso an. So wird kein Wald abgeholzt, sondern ein CO2-neutrales Ausgangs- und Abfallprodukt verwendet.

Die Firma OlioBric stellt Briketts aus den Abfällen der Olivenölpressung, aus Kernen, Schalen und Fruchtfleischresten her.
Diese Briketts werden nicht nur nachhaltig, sondern auch müllvermeidend produziert. Auch für den Spaß am Grillen bringen die Olivenkernbriketts einige Vorteile mit sich: Sie zünden sehr schnell, brennen länger als herkömmliche Holzkohle und entwickeln weniger Rauch und Funkenflug. Sie eignen sich so besonders für das Grillen auf Terrasse und Balkon.
Mit jedem verkauften Sack von OlioBric geht außerdem ein fester Betrag an den NABU, zur Unterstützung der Natur- und Umweltschutzprojekte.



Für Bambuskohle sprechen ebenso einige überzeugende Punkte: Sie benötigt nur eine geringe Anzündenergie, entwickelt kaum Rauch und Geruch, hat einen hohen Energiegehalt und brennt bis zu sechs Stunden. Dabei verbrennt die Grillkohle nahezu rückstandslos und lässt kaum Asche zurück.

Diese Siegel zeichnen Grillkohle aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung aus:

Verschiedene Siegel garantieren, dass das verwendete Holz auch nachhaltiger Waldbewirtschaftung entstammt:

  • Blauer Engel
  • Deutsches Umweltzeichen
  • Österreiches Umweltzeichen
  • FSC mix
  • FSC Pure 100%
  • Naturland
  • FSC Recycling
  • Prüfsiegel des IBR
  • PEFC

Gute Grillkohle vs. schlechte Grillkohle: Gute Grillkohle enthält kein Erdöl, Pech oder Kunstoff!

Grillen à la Vegan-Art

Grillen muss nicht immer nur im Zusammenhang mit Fleisch sein! Die Vielfalt an fleischlosen Grillprodukten und Grillrezepten ist groß und auch für Nicht-Vegetarierinnen und Nicht-Vegetarier attraktiv. Gemüsesorten wie Paprika, Zucchini, Süßkartoffeln und Möhren eignen sich besonders gut zum Grillen. Aus Obstsorten wie Äpfeln, Pfirsichen, Mangos und Feigen lassen sich köstliche Grilldesserts zubereiten. Hier haben wir leckere vegane und vegetarische Grill-Rezepte für euch zusammengestellt. Probiert es mal aus :)

VEBU zeigt wie es geht

Auf Initiative des VEBU fanden von Juni bis August in ganz Deutschland vegetarische Grillaktionen statt, die meist von den VEBU-Regionalgruppen durchgeführt wurden. Einzelpersonen und auch Unternehmen konnten sich für eine solche Grillaktion anmelden.
In Karlsruhe und Bremen wird noch im September gegrillt!
Informationen zur Anmeldung.

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