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Freiheit auf vier Rädern: Wie man nachhaltig mit dem Van verreisen kann

#Vanlife: Sommer, Sonne, Campingkocher. 5 Gründe, warum du beim Kauf eines Busses ein wahres Nachhaltigkeits-Reisemobil ergatterst inklusive Van-Camping-Einmal-Eins.

#Vanlife: Sommer, Sonne, Campingkocher. 5 Gründe, warum du beim Kauf eines Busses ein wahres Nachhaltigkeits-Reisemobil ergatterst inklusive Van-Camping-Einmal-Eins.

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17.08.2020 | Ein Beitrag von Michelle Tempels

Das #vanlife suggeriert mit knapp acht Millionen Beiträgen auf den sozialen Netzwerken die Verwirklichung des Hippie-Traums, in dem man höchstens durch die Strahlen des Sonnenaufgangs und den Meeresgeräuschen geweckt wird. Vielleicht auch durch den Partner, der gerade auf dem Campingkocher versucht für dich einen Kaffee zu kochen. Gerade jetzt, im Erblühen der Camping-Kultur in Zeiten Coronas, haben viele den Punkt ganz oben auf ihrer Bucket-List stehen. Und das zu Recht. Denn das Verreisen mit dem gemieteten oder selbst umgebauten Campingbus erweist sich als wahres „Fair“reisen. Doch was macht das Ganze eigentlich so nachhaltig, und was muss ich dabei beachten?

5 Gründe, warum #vanlife nachhaltig ist

  1. Viel klimafreundlicher als Du zunächst denkst

    Das Argument, dass ein Van nicht das umweltfreundlichste Mobil an sich ist, können wir dir nicht widerlegen. Der Dieselmotor ist alles andere als CO2-neutral.  Aber: der Minibus ist für Klimabewusste eine Art Kompensation zum Fliegen: es ist natürlich umweltschädlicher als mit dem Rad unterwegs zu sein, aber immer noch viel besser als mit dem Fliegen einen Haufen Kerosin in unsere Luft zu ballern. Eine Untersuchung des WWF zeigt, dass ein zweiwöchiger Mallorca-Urlaub insgesamt eine Tonne CO2-Emissionen verursacht. Das Wahnsinnige dabei: Im Vergleich ist das so viel, wie ein Jahr lang Auto zu fahren. Deine Bilanz drauas: entscheidest du dich gegen einen Mallorca-Urlaub, könntest du dafür ein Jahr lang mit deinem Van durch die Welt reisen.
     
  2. Für deinen Schlafplatz müssen keine Wälder gerodet werden

    Beim Bau neuer, großer Hotel-Resorts muss oft die Natur weichen. Denn: die Hotelunternehmen richten Ihren Standort nach den Bedürfnissen der Touristen*innen aus, und die wollen möglichst in der ersten Reihe direkt am Strand nächtigen mit schön angelegten Poollandschaften. Dafür muss jedoch die Natur oder Biotope mit seltenen Arten gerodet werden. Das ist beim Van-Camping anders: Hier hast du dein Schlafnest immer direkt mit dabei. Und außerdem: Wer braucht schon ein fünf-Sterne Resort, wenn er 5.000.000 davon am Himmel zählen kann?


     
  3. Du bist eins mit der Natur

    Du hast die Wahl: Aufstehen und sich zum überfüllten Frühstück inklusive Kindergeschrei hetzen ODER morgens durch die rauschenden Wellen sanft geweckt werden, entspannt deinen ersten Kaffee des Tages kochen und mit deinem Partner oder deiner Partnerin überlegen, ob die morgendliche Dusche heute zu zweit im Meer stattfinden soll.

    Du wirst die Umgebung um dich herum ganz anders und neu wahrnehmen und wertschätzen können. Egal ob am Meer, im Wald oder in den Bergen. Wichtig ist es dabei, respektvoll und mit purer Dankbarkeit die Natur zu genießen und keinen Müll zu hinterlassen.
    Vielleicht kannst du sogar an manchen Orten etwas für die Natur zurückgeben. Am Strand kannst du beispielsweise deine eigene „Ocean-Cleanup“-Aktion starten und Plastikmüll sammeln. Sozusagen, im Sinne des Gegenseitigkeitsprinzips, ein Geben und Nehmen zwischen Dir und der Natur.
     
  4. Ressourcenschonendes Leben als Camper:

    Geringer Wasserverbrauch: Als Van-Camper lebst du sehr ressourcenschonend. Der Grund liegt zum einen beim geringen Wasserverbrauch: Beim Abwasch des Geschirrs, dem Waschen von Wäsche und sonstigen wasserverbrauchenden Aktivitäten, wird durch den Wasserkanister zwangsweise auf jeden Tropfen geachtet. Die kostenfreie und umweltschonende Alternative bietet natürlich das Meer oder der nahgelegene Fluss.
    Wichtig: Wenn du natürliche Wasserquellen für die Hygiene unterwegs nutzt, achte darauf, natürliche und naturschonende Seifen zu verwenden. Am besten Waschmittel, Shampoos und Seifen, die kein Mikroplastik enthalten sowie biologischer Herkunft sind und damit ganz einfach eins mit der Natur werden können. Dazu bieten sich am besten Zero-Waste Kosmetikprodukte von puremetics an. In unserem Beitrag „Zero-Waste Kosmetik“ zeigen wir Dir, auf welche Alternativen du noch zurückgreifen kannst. Und wenn du schon Mal am Strand bist, kannst du auch das nutzen, was Die Natur dir bietet: nutze ganz einfach den Sand am Strand zum morgendlichen Körper-Peeling!

 

Den ganzen Beitrag mit mehr Infos, weshalb der Urlaub mit Camper nachhaltig ist sowie Tipps für den Umbau deines Busses findest du hier: auf holidayverde.de

 

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Bilder: unsplash



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