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Förderung von Lastenrädern 2021 – Bundesweit und auf Landesebene

Lastenräder stellen eine tolle, umweltbewusste Alternative zum Kraftfahrzeug dar. Jedoch sind sie ziemlich teuer in der Anschaffung. Mit welchen Förderungen dir der Staat oder deine Kommune entgegenkommt, wenn du dir ein Lastenrad kaufst, erfährst du in diesem Artikel.

Lastenräder stellen eine tolle, umweltbewusste Alternative zum Kraftfahrzeug dar. Jedoch sind sie ziemlich teuer in der Anschaffung. Mit welchen Förderungen dir der Staat oder deine Kommune entgegenkommt, wenn du dir ein Lastenrad kaufst, erfährst du in diesem Artikel.

08.06.2021 - Bild: Unsplash EQT Bike - Ein Beitrag von: Steve Aschenbach

Autos als beliebtes, aber umweltschädliches Verkehrsmittel

Wenn man ehrlich ist, tragen Autos dazu bei, unseren Alltag so einfach wie möglich zu gestalten. Ein großer Vorteil eines Kraftfahrzeugs ist sein geräumiger Stauraum. So kannst du gemütlich einkaufen, ohne darauf achten zu müssen, wie viel du überhaupt tragen kannst. Der große Kofferraum macht es möglich, dass du deinen Heimweg hinter dich bringen kannst, ohne dass danach deine Arme wehtun, weil der Beutel doch etwas schwerer war als gedacht. Da Rund 96 % der Emissionen durch den Straßenverkehr bedingt werden, ist es diesbezüglich Zeit für ein Umdenken. Viele Personen gehen schon bewusster mit ihren Kraftfahrzeugen um und fahren beispielsweise mit dem Fahrrad, wenn es sich anbietet oder legen kürzere Wege zu Fuß zurück, um ihren CO2-Fußabdruck zu senken. Ein Lastenrad stellt eine tolle Möglichkeit dar, die Vorteile des Autos mit denen des Fahrrads zu kombinieren.

Lastentransport ohne CO2 Ausstoß – mit Lastenrädern

Damit du deinen Einkauf nicht zu Fuß nach Hause tragen musst und deine Kinder einfach mal abholen kannst, ohne den ganzen Weg laufen zu müssen, wurden Lastenräder erfunden. Es handelt sich hierbei um normale Fahrräder, die durch einen großen, als Stauraum dienenden Rahmen zwischen den beiden Rädern erweitert wurden. Da die aufzuwendende Kraft, die du zum Transport benötigst, bei Fahrrädern maßgeblich von der zu transportierenden Last abhängig ist, gibt es natürlich einige Lastenradmodelle, die über einen Motor verfügen. Dieser hilft dir, deinen Weg, auch wenn du viel transportieren musst, möglichst schweißfrei zu bewältigen. Alles in allem stellen Lastenräder eine gesunde und durchaus sinnvolle Alternative zum Auto dar, mit denen du gleichzeitig die Vorzüge des Kraftfahrzeugs genießen, aber den Spaß des Radfahrens erleben kannst. Wäre da nicht ein Problem: Solche Lastenräder sind nicht gerade günstig in der Anschaffung. Zum Glück lässt dich der Staat nicht im Stich. Wie der deutsche Staat und die jeweiligen Bundesländer die Anschaffung solcher Lastenräder fördern, damit die Option eines Lastenrads für die breite Bevölkerung infrage kommt, zeigen wir dir heute.

Förderung von Lastenrädern auf Bundes- und Landesebene

In den meisten Fällen erfolgt eine Förderung über die prozentuale Übernahme des Kaufpreises. Im Volksmund ist das als Zuschuss oder Kaufprämie bekannt. Die Höhe der Förderung ist von diversen Faktoren wie dem Wohngebiet des Nutzers, dem Zustand der Person, der Art des Lastenrads und den Investitionskosten abhängig. Ebenso unterscheidet sich die Förderung oftmals aufgrund dessen, ob das Rad gewerblich oder privat zum Einsatz kommen soll. Hierbei gibt es Programme, die nur in diversen Kommunen und Ortschaften greifen, sowie Förderungen, die auf Bundesebene geltend gemacht werden können.

Förderung von Lastenrädern auf Bundesebene 

Seit dem 25.04.21 kann man beim der BAFA, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, einen Zuschuss für Lastenräder beantragen. Wenn dein Fahrrad keine Motorisierung hat, wird die Anschaffung mit bis zu 500 Euro unterstützt. Bei Lastenrädern mit Motorisierung hat man sich auf eine Bezuschussung geeinigt, die sich am Kaufpreis orientiert. Hier werden, bei erfüllten Anforderungen, 25 % der Anschaffungskosten übernommen. Der maximale Zuschuss beläuft sich auf 2500 Euro. Die einzige Einschränkung ist hier, dass lediglich Lasträder mit einer Nutzlast an 120 kg gefördert werden.

Die Förderung des Bundes stützt sich allerdings lediglich auf Lastenräder, die zu gewerblichen Zwecken genutzt werden. Möchtest du dein Lastenrad also privat nutzen, kommt diese Förderung für dich nicht in Frage. Allerdings wirst auch du als Privatperson nicht hängen gelassen: Es besteht die Möglichkeit, auf kommunale Förderprojekte zurückzugreifen.

Förderung von Lastenrädern auf Landesebene:

Einige Kommunen und Bundesländer bieten also auch Zuschüsse für ansässige Privatpersonen an, die sich ein Lastenrad anschaffen wollen. Ob dies auch in deinem Bundesland funktioniert, siehst du in der folgenden Übersicht.

Baden-Württemberg: In Baden-Württemberg werden nur elektronische Lastenräder sowie elektronisch unterstützte Lastenradanhänger für normale Fahrräder bezuschusst. Unternehmen, Freiberufler, gemeinnützige Organisationen, Körperschaften des privaten Rechts sowie Kommunen bekommen ihren Zuschussantrag hier in der Regel genehmigt. Es können bis zu 3000 Euro übernommen werden. Jedoch wird die Bezuschussungshöhe von 30 % durch den Kaufpreis festgelegt.

Bayern: In Bayern können nicht nur Gewerbe, sondern auch du als Privatperson die Anschaffung eines Lastenrades bezuschussen lassen. Jedoch beschränkt sich diese Bezuschussung auf die Anschaffung eines motorisierten Lastenrads. Man einigt sich hier auf 25 % der Nettokosten, wobei maximal 1000 Euro übernommen werden.

Hessen: Hessen genehmigt sowohl Privatpersonen als auch Gewerbetreibenden einen Zuschuss in Höhe von 25 % des Kaufpreises. Das Maximum liegt auch hier bei 1000 Euro.

Nordrhein-Westfalen: Hier beschränkt sich die Bezuschussung auf Lastenräder mit Elektromotor, die von Kommunen, kommunalen Betrieben oder Unternehmen genutzt werden sollen. Für Kommunen werden bis zu 60 % des Kaufpreises (maximal 4000 Euro) und für juristische Personen 30 % der Anschaffungskosten abgedeckt. Wenn du in Düsseldorf wohnst, kannst du dir dein Lastenrad auch als Privatperson bezuschussen lassen.

Saarland: Im Saarland kann sich fast jeder über die Möglichkeit einer Bezuschussung freuen. Hier sind nicht nur motorisierte Gefährte, sondern auch Lastenräder ohne technische Unterstützung fähig, bezuschusst zu werden. Im Allgemeinen werden im Saarland 50 % der Anschaffungskosten bzw. maximal 2000 Euro übernommen.

Schleswig-Holstein: Hier können sich Privatpersonen, die ihren Erstwohnsitz in Schleswig-Holstein haben, die Anschaffung eines (E-)Lastenrades bezuschussen lassen. Als Grenze setzt man hier einen Prozentsatz von 50 % des Kaufpreises bzw. 400 Euro pro Lastenrad an.

Thüringen: Natürliche und juristische Personen aus dem thüringischen Raum, die ihren Hauptwohnort in Thüringen haben, können sich die Anschaffung von Elektro-Lastenrädern, Lastenrädern ohne Motorisierung sowie Anhänger mit bis zu 40 % des Kaufpreises bezuschussen lassen. Maximal werden hier 3000 Euro übernommen.

2 Lastenrad Hersteller, deren Produkte unter die Förderungsbedingungen fallen

Damit du dich für das richtige Lastenrad entscheiden kannst, stellen wir dir jetzt noch zwei Anbieter vor, die ein breites Produktportfolio vorzuweisen haben und auch stilistisch unterschiedliche Bereiche abdecken. Beide dieser Anbieter stellen Lastenräder her, die unter die Bedingungen genannter Förderprogramme fallen und somit bezuschusst werden können. Dein Traum vom Lastenrad befindet sich also in greifbarer Nähe.

Babboe – Laderäume als hochwertigem Holz

Die Lastenräder von Babboe geben sowohl in der Nutzung von Privatpersonen als auch wenn Sie gewerblich genutzt werden, eine gute Figur ab. Babboe ermöglicht dir die Auswahl zwischen den verschiedensten Modellen, die alle ihre eigenen Vorzüge haben. Egal ob du lieber ein Lastenrad mit zwei Rädern oder eines mit einem unterstützenden dritten Rad bevorzugst, stellt Babboe die richtige Wahl dar. Mit den Lastenrädern von Babboe kannst du sogar deine Kinder oder Hunde ausfahren. Alle Modelle sind motorisiert, wobei du zwischen Hinterradmotor und Mittelradmotor entscheiden kannst. Babboe bietet sogar ein Lastenrad an, mit dem du ohne Probleme fahren kannst, wenn du in einer bergigen Gegend wohnst, da es für genau solche Terrains optimiert ist.

Bild: Babboe
 

Bernds – Lastenräder zum Zusammenklappen

Die Vorzüge eines Klapprads werden bei Bernds mit denen eines Lastenrads kombiniert. Obwohl Lastenräder noch zusätzlichen Stauraum integriert haben, ist es den Designern von Bernds gelungen, ein Lastenrad zu produzieren, dass du mit wenigen Handgriffen einklappen kannst. Die Klappradreihe von Bernds Lastenrädern zeichnet sich auch ansonsten durch alle Vorteile aus, die ein Klapprad ausmachen. Die kleinen Reifen sorgen für einen tief liegenden Schwerpunkt und eine präzise Lenkung. So kannst du dich, auch wenn du relativ schwere Lasten transportierst, durch den Stadtverkehr schlängeln und diverse Staus hinter dir lassen. Auch die Lastenräder von Bernds gibt es in verschiedenen Modellen, die sich sowohl optisch als auch funktional voneinander unterscheiden. Bernds verfügt außerdem über Ausführungen mit zwei Rädern und stellt auch Modelle bereit, die ein drittes Rad verbaut haben. Auf Wunsch gibt es die meisten Lastenräder von Bernds auch in einer motorisierten und somit bezuschussbaren Version.

Fazit zur Nutzung eines Lastenrads

Wenn du im Hochsommer deinen Wochenendeinkauf erledigen willst oder deine Kinder abholen sollst, musst du schon lange nicht mehr zum Auto greifen. Es gibt diverse Lastenräder, die deine Transportwege so einfach und agil wie möglich gestalten. Anstatt dich bei 30 Grad in dein Auto mit Saunafeeling setzen zu müssen, kannst du dich einfach auf dein Lastenrad schwingen, die Sonne genießen und den Fahrtwind spüren. Trotzdem hast du deinen eigenen Laderaum, den du ohne viel Kraft und Aufwand bewegen kannst. Mit dem neuen Förderprogramm haben Bund und Länder das Lastenrad für die breite Masse attraktiv gemacht. Wer sich vorher von den zu hohen Anschaffungskosten abschrecken lassen hat, sollte nun zuschlagen und prüfen, ob er einen Zuschuss geltend machen kann, um sich seinen Traum von einem Lastenrad zu erfüllen.

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