Duftöl selber machen
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Duftöl selber machen

Duftöle sind kleine Wunderprodukte, die in allen Kulturen der Welt genutzt werden. Sie machen aus einem Raum eine Wohlfühl-Zone, können Leiden lindern und uns und unseren Körper pflegen. Lesen Sie hier wie man Duftöl selber herstellt.

Duftöle sind kleine Wunderprodukte, die in allen Kulturen der Welt genutzt werden. Sie machen aus einem Raum eine Wohlfühl-Zone, können Leiden lindern und uns und unseren Körper pflegen. Lesen Sie hier wie man Duftöl selber herstellt.

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26.10.2018 - Autor: Rebecca Winkens

Duftöle sind kleine Wunderprodukte, die in allen Kulturen der Welt genutzt werden. Sie machen aus einem Raum eine Wohlfühl-Zone, können Leiden lindern und uns und unseren Körper pflegen. In Drogerie und Bioladen gibt es sie in alle möglichen Varianten zu kaufen, dabei kann man einige davon auch ganz einfach und mit wenig Aufwand selber machen.

Die Pflanzenwelt schenkt uns dazu einen großen Schatz schier endloser Möglichkeiten. Ob Lavendel oder Vanille, Apfel oder Zitrone – fast alles ist dazu geeignet, mittels Ölauszug zur natürlichen Körperpflege oder zum angenehmen Raumduft zu werden.

Die Herstellung von Duftöl zuhause funktioniert immer nach demselben Prinzip.

1) Duftstoff auswählen

Zunächst brauchen wir die Essenz, nach der es duften soll. Für die dunkle Jahreszeit eignen sich beispielsweise Rosen oder Orangen, von denen nur die Schale verwendet wird, besonders gut, um die Stimmung zu heben und dem Herbst- und Winterblues zu entgehen. Lavendel ist das ganze Jahr über aufgrund seiner beruhigenden Wirkung beliebt. Auch aus Heilpflanzen wie Ringelblumen oder Johanniskraut ist es möglich, ein gut duftendes Öl herzustellen.

Die Kräuter und Blumen können frisch oder getrocknet verwendet werden und werden vor der Herstellung des Duftöls ein wenig zwischen den Fingern zerrieben.

2) Öl auswählen

Für welches Öl wir uns entscheiden, hängt von den persönlichen Präferenzen und der späteren Anwendung ab. Schonend gepresst, geruchsneutral und biologisch angebaut sollte es auf jeden Fall sein, um ein qualitativ hochwertiges Ergebnis zu bekommen.

Der größte Unterschied bei der Ölauswahl besteht in den Fettsäuren, die gesättigt oder ungesättigt sein können. Gesättigte Fettsäuren wie im Kokosöl oder Sheabutter gehen – im Gegensatz zu den ungesättigten – fast keine Verbindung mit umliegenden Molekülen ein. Das führt zu einer längeren Haltbarkeit und guter Hautverträglichkeit. Mehrfach ungesättigte Fette wie Leinöl verbinden sich hingegen schnell und sind für den Körper besonders wertvoll, weil sie von ihm nicht selbsthergestellt werden können. Leider werden sie sehr schnell ranzig und bedürfen einer sorgfältigeren Aufbewahrung. Öle wie Olivenöl oder Mandelöl hingegen besitzen deutlich mehr einfach gesättigte Fettsäuren und sind darum länger haltbar.

3) Glas vorbereiten

Zum Duftöl selber machen braucht es außerdem ein luftdicht verschließbares Glas. Das sollte am besten dunkel sein, da Licht den Prozess stört. Alternativ können wir es einfach mit Papier oder Alufolie umwickeln. Vor es an die Duftöl-Herstellung geht, spülen wir das Glas mit kochend heißem Wasser aus, um die Keime abzutöten.

4) Öl abfüllen und warten

Ist alles bereit, geht es an die eigentliche Herstellung. Dazu füllen wir die Kräuter entweder in das vorbereitete Glas oder in einen Topf. Das Öl kommt ebenfalls in den Topf und wird erwärmt. Es darf auf keinen Fall kochen und sollte gut handwarm sein. Anschließend wird es in das Glas gefüllt – entweder mit den Kräutern oder eben über die Kräuter. Diese müssen vollständig bedeckt sein, um Schimmelbildung zu vermeiden. Nun wird das Glas verschlossen und jetzt dürfen die Kräuter ihre Wirkung entfalten. Nach 5 bis 15 Tagen ist das Öl fertig, eine Ausnahme bildet hier das Kokosöl. Das nicht ziehen muss.

5) Abseihen und los geht's

Zum Schluss seihen wir das Öl durch ein Sieb ab und erfreuen uns am Duft. Ist dieser noch nicht so intensiv, wie wir es uns wünschen, wiederholen wir die Schritte einfach nochmal. Und dann: losduften!

Duftöl selber machen macht zwar Spaß, dauert aber eben ein paar Tage. Wer sofort ein Duftöl möchte, kann es auch bei diversen Bio-Herstellern kaufen. Neumond beispielsweise stellt besondere Duftmischungen zu Themen wie kreatives Denken, Durchatmen oder auch Liebe her. Primavera ist ebenfalls einer der bekanntesten Hersteller von Duftölen und ätherischen Ölen, die sowohl als Raumduft als auch zur Körperpflege verwendet werden können. Das österreichische Unternehmen Grüne Erde hat ebenfalls zahlreiche Öle im Sortiment. Die Palette reicht von Aprikosenkernöl bis hin zu Zirbenwald-Duft.

Wer es etwas stärker mag, ist beim renommierten Bio-Anbieter Sonnentor an der richtigen Adresse. Dort sind allerlei ätherische Öle erhältlich. 

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