Aloe Vera Gel Die Wunderpflanze als Gel
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Aloe Vera Gel - Die Wunderpflanze als Gel

Aloe Vera Gel ist gesund für Haut und Körper. Wir erklären worauf man bei der Verwendung achten muss und wie man Aloe Vera Gel selber machen kann.

Aloe Vera Gel ist gesund für Haut und Körper. Wir erklären worauf man bei der Verwendung achten muss und wie man Aloe Vera Gel selber machen kann.

05.11.2018 - Bild: Pixabay - Autor: Eva Burghardt

Aloe Vera gilt als Wundermittel für unseren ganzen Körper. Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem afrikanischen Raum, wächst mittlerweile aber auch im südlichen Europa. Ihre vielseitige positive Wirkung hat sie auf der ganzen Welt berühmt gemacht und viele Menschen nutzen sie als natürliches Heilmittel.  Am meisten verbreitet ist das Aloe Vera Gel. Worauf man bei der Verwendung achten muss und wie man das Gel ganz einfach selber macht, haben wir einmal zusammengefasst.

Stacheliger Wunderheiler

Die Wirkung der Aloe Vera Pflanze ist uns Menschen bereits seit Jahrhunderten bekannt. Lange vor Naturkosmetik und chemischen Zusätzen, benutzten schon Ur-Völker die Aloe Vera Pflanze als Entschlacker und zur Regeneration von Haut und Körper.  Der Wirkstoff von Aloe Vera liegt in dem Gel der langen leicht stacheligen Blättern der Pflanze. Sie bestehen aus der Blattrinde, dem Blattsaft und dem Blattmark, dem Aloe Vera Gel. Es enthält viele gesunde Inhaltsstoffe wie Salicylsäure und Aminosäuren, die antibakteriell, schmerzstillend und entzündungshemmend wirken. Daher wird Aloe Vera vor allem bei Hautproblemen wie Verbrennungen, Sonnenbrand, Insektenstichen aber auch bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis angewandt.
Auch als Nahrungsmittel enthält Aloe Vera viele gesunde Inhaltsstoffe. Die in dem Gel enthaltenen Enzyme unterstützen unser Immunsystem und die Abwehrkräfte. Viele Vitamine und Mineralstoffe sind im Gel des Blattes enthalten, um die Pflanze auch in langen Trockenperioden versorgen zu können. Diese Wirkstoffe unterstützen auch den menschlichen Organismus. Das Gel hat außerdem eine entschlackende Wirkung und kann dabei helfen Schad- und Giftstoffe aus dem Darm zu entfernen und gute Nährstoffe wieder besser aufnehmen zu können.

Gel oder Drinks?

Die Entscheidung für Aloe Vera als Hautpflege oder Nahrungsmittel ist in jedem Fall sinnvoll. Doch wie findet man das passende Produkt in der Flut von Angeboten oder ist es doch sinnvoll das Gel einfach selber zu machen? Beide Wege haben Vor- und Nachteile.
Wer verarbeitete Produkte kauft, sollte darauf achten, dass das Gel frei von Zusatz- und Konservierungsstoffen ist. Meist gibt das Etikett des Gels auch Aufschluss darüber, ob es sich bei dem Produkt, um ein Extrakt handelt – dann ist meist Wasser darin enthalten.  Das International Aloe Science Council (IASC) prüft viele Aloe Vera Produkte und zeichnet die qualitativ hochwertigen mit ihrem Gütesiegel aus.  Hat man ein reines Aloe Vera Gel gefunden, kann es bedenkenlos angewendet werden.

Ähnlich sieht es bei Aloe Vera Drinks aus.  Die Reinheit und Konzentration des Aloe Vera Gels ist ausschlaggebend für die gesunde Wirkung der Pflanze. Die variieren je nach Herkunft, Anbau und Verarbeitung der Pflanzen. Wer sichergehen möchte, achtet auch hier auf das Siegel des IASC. Viele Drinks werben außerdem mit einem hohen Gehalt an Acemannan, einem weiteren Wirkstoff der Aloe Vera Pflanze. Bei einem hochwertigen Produkt sollte dieser, laut dem Aloe Vera Ratgeber, zwischen 800 und 1200 mg liegen,Egal ob Gel oder Drink – bei verarbeiten Produkten ist die Qualität ausschlaggebend für die Wirkung.

Einfach selber machen

Wer selbst Aloe Vera Produkte herstellen möchte, braucht nicht mehr als ein Aloe Vera Blatt. Die gibt es häufig in Biomärkten zu kaufen. Wer langfristig mit der Wunderpflanze versorgt sein will, kann sich auch eine eigene Pflanze in Pflanzenfachgeschäften, in Blumenläden oder über das Internet bestellen. Hierbei sollte man darauf achten, dass die Pflanzen aus einem biologischen Anbau stammen und sie nicht mit Pestiziden bearbeitet wurden. Zum Herstellen von Aloe Vera Gel nutzt man am besten die reifen und dickeren Blätter und trennt sie direkt unten an der Pflanze ab. Direkt nach dem Abschneiden tritt der Aloe Vera Saft aus, der in großen Mengen abführend wirkend sein kann und zudem Latex enthält. Wer allergisch ist und die abführende Wirkung meiden möchte, kann den braunen Saft einfach auslaufen lassen, indem er das Blatt mit der geöffneten Seite nach unten in ein Gefäß stellt und wartet bis der Saft nicht mehr herausläuft. Danach wird das geleeartige Innere von der Blattrinde getrennt, am besten mit einem scharfen Messer. Ist das Aloe Vera Fleisch heraus gelöst, sollten mögliche Blattreste entfernt werden.  Nun kann man das Aloe Vera Gel verwenden, entweder indem man es pur auf die betroffene Haut gibt oder es mit Wasser verdünnt trinkt. Es gibt darüber hinaus viele Rezepte zur Herstellung von Kosmetik mit Aloe Vera oder Aloe Vera Drinks.

Wichtig ist, die Aloe Vera Produkte schnell zu verbrauchen, da sie schnell ihre Haltbarkeit verlieren und somit ihre Wirkung. Selbst gemachtes Aloe Vera Gel kann dazu im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Die Kraft der Natur

Ob verarbeitetes Produkt oder selbst hergestelltes Gel: Aloe Vera ist ein Multitalent für die Gesundheit unseres Körpers. Im Sommer pflegt sie Sonnenbrand und Insektenstiche, im Winter pflegt sie trockene Haut und stärkt das Immunsystem. Wenn man dabei einige Hinweise beachtet, ist Aloe Vera ein gesunder und nachhaltiger Helfer für jeden Haushalt.

 

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