Warum Bio besser für Hund und Katze ist
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Warum Bio besser für Hund und Katze ist

"Viele Hunde und Katzen reagieren auf konventionelles Futter mit juckender Haut, einem empfindlichen Darm oder Allergien. Deswegen arbeiten wir nur mit biologischen Lebensmitteln und Bauern sowie Viehhaltern zusammen, die die gleichen Werte mit uns teilen", erläutert Bas van Tongeren, Geschäftsführer von Yarrah Organic Petfood.

"Viele Hunde und Katzen reagieren auf konventionelles Futter mit juckender Haut, einem empfindlichen Darm oder Allergien. Deswegen arbeiten wir nur mit biologischen Lebensmitteln und Bauern sowie Viehhaltern zusammen, die die gleichen Werte mit uns teilen", erläutert Bas van Tongeren, Geschäftsführer von Yarrah Organic Petfood.

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14.03.2017 - Bild © YARRAH

LifeVERDE: Herr van Tongeren, wie sind Sie bzw. Yarrah darauf gekommen, Bio Tierfutter zu produzieren?

Bas van Tongeren: Vor 25 Jahren entschied Jan Jaap Roelevink, der Gründer von Yarrah, dass sein Hund etwas Besseres verdient, als das reguläre Hundefutter, das damals in den Geschäften erhältlich war. Er selbst hat bei seiner Ernährung großen Wert auf die Qualität der Lebensmittel gelegt. Daher wollte er seinen Berner Sennenhund Dano nicht länger mit künstlichen Aromen, Farbstoffen oder Geschmacksverstärkern füttern, sondern mit reinem, biologischen Futter.

In einer kleinen improvisierten Küche auf dem Dachboden wurde schließlich Yarrah geboren – die erste biologische Tierfuttermarke. Damit ist Yarrah der Pionier für ökologische Tiernahrung. Seitdem steht die Marke für hochwertiges, natürliches und zertifiziertes Bio-Futter für Hunde und Katzen aus nachhaltiger Produktion. Das breite Sortiment umfasst mittlerweile 54 Produkte: von Nass- bis Trockenfutter über Paté-Schälchen, diverse Snacks und Leckerlis bis hin zu Katzenstreu. Ebenso haben wir vegane und getreidefreie Produkte im Angebot, die wir vor allem für Tiere mit Nahrungsunverträglichkeiten entwickelt haben.

Was genau macht für Sie ein gutes Tierfutter aus?

Gutes Futter sollte an die Ansprüche und Bedürfnisse der Hunde und Katzen angepasst, artgerecht und natürlich sein. Es muss alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe enthalten, die Tiere für ein aktives, gesundes und glückliches Leben benötigen. Dabei sollte aber unbedingt auf Stoffe verzichtet werden, die den Tieren schaden, wie künstliche Aromen, Geschmacksverstärker oder Zucker.

Warum ist der Bio-Aspekt so wichtig?

Viele Hunde und Katzen reagieren auf konventionelles Futter mit juckender Haut, einem empfindlichen Darm oder Allergien. Diese werden möglicherweise von den vorhandenen Rückständen von Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmitteln sowie Antibiotika und Hormonen in regulärem Tierfutter verursacht. Auch chemische Duft-, Farb- und Geschmacksstoffen sowie Konservierungsstoffe können damit zu tun haben.

In der biologischen Landwirtschaft finden sich solche Rückstände und Belastungen nicht. Unsere Zutaten holen wir bei Bauern und Viehhaltern ab, die die gleichen Werte mit uns teilen. Unser Qualitätsmanager Arthur besucht jährlich die Lieferanten unserer Rohstoffe und kontrolliert, ob die strengen biologischen Richtlinien auch eingehalten werden.

Das Futter von Yarrah bietet eine natürliche Ernährung in zertifizierter Bio-Qualität. Es ist zu 100 % biologisch und voll hochwertiger Eiweiße und Vitamine. Positive Veränderungen sind bereits nach kurzer Zeit sichtbar: Die Tiere sind vitaler und leiden weniger unter Juckreiz und allergischen Reaktionen.

Yarrah ist damals aufgrund einer gesunden Unzufriedenheit über die Missstände im Tiernahrungsmarkt entstanden. Für uns eine bewusste Entscheidung, um positive Veränderungen auf den Weg zu bringen. Zu unserem respektvollen Umgang mit den Tieren und der Umwelt gehört auch, dass das Fleisch in den Yarrah Produkten von Tieren stammt, die artgerecht gehalten wurden und ein besseres Leben hatten. Bio ist besser – für alle Tiere.

Bitte erklären Sie das ausführlicher. Warum ist Bio besser für alle?

Unsere Nutztiere genießen einen größeren Lebensraum. Denn Bio-Nutztieren steht grundsätzlich wesentlich mehr Fläche zur Verfügung, als ihren konventionellen Artgenossen – viel frisches Gras und Freilaufmöglichkeiten statt beengte Ställe ohne Tageslicht.

Ein weiterer Aspekt: Unser Geflügel wird mit Getreide aus biologischem Anbau gefüttert, Rinder fressen saftiges Gras und bekommen nur dann zusätzliche Nahrung, wenn es wirklich nötig ist.

Zudem gibt es bei unseren Nutztieren keine Präventivbehandlung mit Antibiotika. Somit gibt es keine Belastung durch Rückstände in unserem Futter. Gleichzeitig wird unseren Nutztieren die Zeit gegeben, auf natürliche Art und Weise zu wachsen und das wiederum kommt der Qualität des Fleisches zugute. Und weil auch Fische schwimmen müssen – nicht im Zuchtbecken, sondern im Meer – verwenden wir bewusst ausschließlich nachhaltig gefangenen MSC-zertifizierten Fisch.

Auch auf die Nachhaltigkeit legen wir großen Wert: Die biologischen Rohstoffe kommen zu 80 % aus Europa. Das bedeutet kurze Transportwege und weniger Stress für die Nutztiere.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Wir möchten noch mehr Hunde- und Katzenbesitzer für den Bio-Aspekt sensibilisieren. Biologisches Futter dient dem Wohl der Tiere. Das Fleisch, das wir verwenden, stammt von Tieren, die ein gutes Leben hatten. Und die ebenso gesund und biologisch gefüttert wurden wie die Haustiere. Das ist nicht nur besser für den geliebten Vierbeiner, sondern für alle Tiere.



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