10 wirklich grüne Stromanbieter
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10 wirklich grüne Stromanbieter

Welche Ökostromanbieter sind wirklich grün und worin unterscheiden sie sich?

Welche Ökostromanbieter sind wirklich grün und worin unterscheiden sie sich?

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10.08.2017 - ein Beitrag von Gessica Mirra

Grüne Stromanbieter finden immer mehr Anklang, denn das gestiegene Umweltbewusstsein der Menschen macht auch hierbei keinen Halt.
Die Kunden haben aber zwischen zahlreichen Angeboten zu wählen und oft ist nicht ganz klar, worin sich diese Angebote unterscheiden und ob ein Wechsel wirklich so leicht von statten geht.

Allgemein gilt: Ein Anbieter ist wirklich ein Ökostromanbieter, wenn ...

  • der Ökostrom zu 100% aus erneuerbaren Energien hergestellt wird
  • der Ökostromanbieter unabhängig von den vier großen Atomkonzernen ist
  • der Anbieter aktiv den Ausbau erneuerbarer Energien fördert

Unsere Top 10:

Als wirklich transparent und unabhängig gelten die folgenden Ökostroanbieter. Sie haben inzwischen mehr als eine Million Kunden:

  • Bürgerwerke - Energie in Gemeinschaft

Bei diesem Ökostromanbieter heißt es "grüner Strom von Bürgern für Bürger". 
Der Verbund von 70 Bürgerenergiegenossenschaften liefert Ökostrom in ganz Deutschland. Der regional erzeugte Strom stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien, aus einem Mix aus Solar-, Wind- und Wasserkraft. Die erneuerbare Stromherkunft und der Nutzen für die Energiewende wird jährlich vom TÜV Nord und vom Grüner Strom Label e.V. überprüft und bestätigt.

Die Bürgerwerke sind auch auf LifeVERDE.

  • EWS – Elektrizitätswerke Schönau

Kurz nach Tschernobyl schlossen sich besorgte schönauer Bürger zusammen und gründeten eine kleine Firma, um die Produktion von ökologischem Strom zu fördern. Sie reaktivierten kleine Wasserkraftwerke und unterstützten Bürger, die in Blockheizkraftwerke und Photovoltaikanlagen investierten.
Bis heute sehen die EWS ihre Hauptaufgabe darin, "die Teilhabe von Menschen an Energieverteilung und Produktion voranzubringen, nicht nur in Schönau – sondern überall!"

  • Naturstrom – Energie mit Zukunft

"Unser Strom stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien, und zwar aus Wasser- und Windkraftwerken in Deutschland. So werden Umwelt und Klima geschont und die Wirtschaft vor Ort gestärkt", heißt es bei naturstrom. Je Kilowattstunde fördert naturstrom den Bau neuer Öko-Kraftwerke mit einem festen Betrag.
Die führenden Umweltverbände BUND und NABU nutzen und empfehlen naturstrom, ebenso wie zahlreiche Kirchen, Sozialverbände und nachhaltige Unternehmen.

  • Polarstern – Wirklich bessere Energie

Polarstern bietet Verbrauchern bundesweit nicht nur 100 Prozent Ökostrom aus deutscher Wasserkraft, sondern auch 100 Prozent Reststoff-Ökogas. Jede verkaufte Kilowattstunde wird in die Umsetzung konkreter Energiewende-Projekte investiert, hierzulande und in Entwicklungsländern wie Kambodscha.
Beide Angebote von Polarstern sind geprüft und von TÜV Nord zertifiziert.

Polarstern ist auch auf LifeVERDE.

  • Greenpeace Energy – Mein Strom. Mein Gas. Meine Entscheidung.

Nach der Liberalisierung des europäischen Strommarkts suchte Greenpeace e. V. 1998 einen Energieversorger, der die strengen Ökostrom-Kriterien der Umweltschutzorganisation erfüllte. Aber die Suche blieb vergeblich und so beschloss Greenpeace, die Aufgabe selbst anzugehen. Am 27. Oktober 1999 gründet sich Greenpeace Energy eG, im Januar 2000 läuft das Geschäft mit den ersten 186 Kunden an.
Bereits im Januar 2001 gründet die Genossenschaft ihre Tochterfirma Planet energy GmbH, die saubere Kraftwerke planen und betreiben soll. Denn von Anfang an geht es Greenpeace Energy nicht nur um die Lieferung von Ökostrom, sondern auch um den Bau neuer Anlagen, um das Angebot an sauberer Energie auszuweiten.
Im September 2011 sind es mehr als 110.000 Kunden, die Greenpeace Energy beliefert.

  • Ökostrom+ - Der Ökostrom mit dem Plus für alle

Ökostrom+ ist ein Kooperationsprojekt der Klimaschutz+ Stiftung, der Klimaschutz+ Energiegenossenschaft und den als "Stromrebellen" bekannt gewordenen Elektrizitätswerken Schönau (EWS). Dabei verbindet die drei aus Bürgerinitiativen hervorgegangenen Organisationen ihr gemeinsames Engagement für eine nachhaltige, gerechte und friedliche Welt.
Öko­strom+ ­er­füllt mit einem An­teil von 70% bis 100% Öko­strom aus neuen Kraft­wer­ken die An­for­de­run­gen der Öko­strom­sie­gel.

  • Lichtblick – Generation reine Energie

Ökostrom von Lichtblick besteht zu 100% aus deutscher Wasserkraft und ist ebenfalls Deutschlandweit erhältlich. Für jeden Kunden unterstützt das Unternehmen jeden Monat einen Quadratmeter Regenwald in Ecuador.
Der Vertrag bei Lichtblick ist monatlich kündbar und ein Wechsel einfach. Formalitäten werden einem kostenlos abgenommen.

  • Entega

ENTEGA erzeugt Strom an vielen kleineren und größeren Standorten in ganz Deutschland und im europäischen Ausland. Bundesweit versorgen sie damit 500.000 Kunden.
Bei der Erzeugung des für Entega bekannten "Strommix" entstand im Jahr 2015 beispielsweise 84 Prozent weniger C02 als bei der Produktion des durchschnittlichen Strommix der Bundesrepublik im selben Jahr.

  • MannStrom

MannStrom wird aus 100% erneuerbaren Energiequellen hergestellt. "Dabei legen wir unter anderem großen Wert auf den Einsatz regionaler Erzeugungsanlagen und auf die tatsächliche CO2-Einsparung bei der Verwendung von MANN Strom", heißt es auf der Homepage.
Bei den regionalen Erzeugungsanlagen handelt es sich um TÜV SÜD-zertifizierte Wasserkraftwerke.
Der im MANN-Cent-Tarif enthaltene Förderbetrag von netto 1,0 Cent/kWh wird für den Ausbau erneuerbarer Energien eingesetzt. Die Einhaltung der Kriterien wird durch den Grüner Strom Label e.V. überwacht.

  • GrünStromwerk

Der Strom von GrünStromwerk besteht aus Solar- oder Windstrom aus neuen deutschen Kraftwerken.
Mit dem Regionalstrom von GrünStromwerk werden Projekte vor Ort und engagierte Menschen in der Nähe unterstützt. Die Projekte und Förderungen werden jedem Kunden jederzeit offengelegt.

Der Wechsel zu Ökostrom:

Allgemein gilt auch in der Praxis, dass ein Wechsel von einem konventionellen Stromanbieter zu einem Ökostromanbieter nicht wirklich schwer ist. Der Wechsel an sich kostet nichts und ist meist innerhalb eines Monats möglich. Dazu kommt, dass sich der neue Anbieter um die Kündigung kümmert.
Wichtig ist, dass man darauf achtet, keinen Tarif mit Vorauszahlung abzuschließen, dass man keine zu langen Vertragslaufzeiten wählt und auf transparente Aufstellung der Kosten zu Grundpreis, Verbrauchspreis, Steuern etc. achtet.

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