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Zukunftsfähiges Bauen: Die EffizienzTagung Bauen und Modernisieren geht in die zwölfte Runde

INTERVIEW | Gebäudenutzung ohne CO2-Emissionen – darum dreht sich die zwölfte EffizienzTagung Bauen + Modernisieren. Für wen die Tagung interessant sein könnte und was dort zu erwarten ist, erfährst du hier.

EffizienzTagung Bauen+Modernisieren
Designelement

INTERVIEW | Gebäudenutzung ohne CO2-Emissionen – darum dreht sich die zwölfte EffizienzTagung Bauen + Modernisieren. Für wen die Tagung interessant sein könnte und was dort zu erwarten ist, erfährst du hier.

24.09.2020 | Ein Interview geführt von Deborah Iber

Am 13. Und 14. November findet erneut die EffizienzTagung Bauen + Modernisieren statt und beschäftigt sich mit Themen rund um eine CO2-emissionsfreie Gebäudenutzung – diesmal aber virtuell. Mitgestalter der Tagung, Herr Wilfried Walther, gibt uns im Interview einen kleinen Einblick, was in diesem Jahr geplant ist.
 

LifeVERDE: Dieses Jahr planen Sie schon die 12. EffizienzTagung für Bauen und Modernisieren. Auf welche Themen dürfen die Besucher der EffizienzTagung im November gespannt sein?

WILFRIED WALTHER: Wir spannen wieder einen großen Bogen über Themen des zukunftsfähigen Bauens. Alle Themen konzentrieren sich auf Konzepte und Maßnahmen, die letztendlich einen Gebäudebestand hervorbringen sollen, der in der Nutzung keine CO2 Emissionen erzeugt. Dazu gehört eine gut gedämmte Gebäudehülle, das Bauen mit Holz genauso wie ein optimiertes Zusammenwirken von Energieerzeugung und Speicherung.


Bild: Wilfried Walther, Quelle: Thomas Kupas, Hannover

Auf welche Referenten können sich die Besucher bei der Tagung freuen?

Wir können uns auf 28 Referenten freuen, die ihr Wissen und ihre Erkenntnisse mit uns teilen werden. Je nachdem, welches Interesse man als Zuhörer und Zuhörerin hat – jeder Referent hat eine wichtige Botschaft und Erkenntnis. Wir freuen uns auf alle.
 

Für wen ist die Tagung rund um Bauen und Modernisieren besonders interessant?

Es ist der Personenkreis von Energieberatern, Fachplanern, Architekten und Investoren, die erkannt haben, dass ein klimaneutraler Gebäudebestand ein sehr wichtiger Baustein der Klimawende ist, und die wissen wollen, welche Erkenntnisse und Erfahrungen es heute gibt.
 

Können Sie bereits abschätzen, in welcher Form die diesjährige Tagung aufgrund der Kontaktbeschränkungen und regulierten Veranstaltungsregelungen stattfinden wird?

Wir werden die Tagung online übertragen, sodass jeder zu Hause, im Büro und wo immer man ist, sie verfolgen kann. Der Programmablauf wird weitestgehend genauso sein, wie in den Ankündigungen aufgeführt. Durch dieses Format ist jeder in der Auswahl der Themen total flexibel, da Vorträge über eine Mediathek auch abrufbar bereitgestellt werden, sofern der Referent dem zustimmt.


Bild: Kita in Holzbauweise, Quelle: Volker Warning, Hannover, für proKlima – Der enercity-Fonds

Wie kann im Bausektor das Thema Nachhaltigkeit noch weiter verbessert werden?

Investoren und Planer müssen sich von preiswerten „das machen wir schon immer so“-Strategien verabschieden. Projekte, die eine hohe Rendite abwerfen, sind nicht zukunftsfähig. Ein klimaneutraler Gebäudebestand ist (noch) aufwendig zu planen und umzusetzen – aber Pflicht, und das bekommt man nicht mit den gleichen Kosten hin, aber zu einem Preis der, volkswirtschaftlich gesehen, attraktiv ist.
 

Welche Veränderungen sind durch die Corona-Pandemie zu sehen?

Veränderung haben sich im Bausektor noch nicht „durchgeschlagen“. Es gibt sicherlich Bauvorhaben, die in die Warteschleife kommen, und andere Bauvorhaben werden und müssen realisiert werden.
 

Welche Einschränkungen gab es im Energie- und Umweltzentrum durch die Corona-Zeit? Welche Veränderungen haben Sie erlebt?

Als Bildungsstätte und Tagungshaus mussten wir ab Mitte März auf Null herunterfahren und haben die finanzielle Unterstützung des Staates in Form von Kurzarbeit angenommen. Ab Mitte Juni haben wir aber auch darauf reagiert, indem wir einen Lehrgang in eine Turnhalle verlegt und ihn parallel online und mit Präsenz durchgeführt haben. Aktuell können wir Seminargruppen mit bis zu 14 Personen unter Einhaltung der Abstandsregeln hier im Schulungsgebäude des e.u.[z.] unterbringen. Wie jeder im Lande, so erlebe ich mich auch sehr eingeschränkt, nicht mehr so spontan im Wirken.
 

Möchten Sie abschließend noch etwas anmerken?

Die Inhalte unserer Tagung zeigen sehr plausible Strategien und Alternativen zu unserem jetzigen Handeln. Da die Klimaveränderung eine von uns Menschen gemachte Krise ist, gibt es zu jeder Ursache auch mindestens zwei Lösungen, das beruhigt mich sehr. Eine dieser wichtigen Lösungen heißt: Veränderungen annehmen.

 

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Bilder: Pixabay, Thomas Kupas, Volker Warning



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