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Yoga und Streetwear nachhaltig kombiniert: Korkprodukte von Moyakora

INTERVIEW | Yoga Artikel zusammen mit Streetwear Produkten – das ergibt die modularen Rucksäcke und Mattengurte aus Kork von Moyakora.

INTERVIEW | Yoga Artikel zusammen mit Streetwear Produkten – das ergibt die modularen Rucksäcke und Mattengurte aus Kork von Moyakora.

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21.06.2021 | Ein Interview geführt von Deborah Iber | Bilder: Moyakora


Was als Idee auf der Yogamatte begann, ist heute eine Marke für nachhaltige Korkprodukte: Moyakora fertigt clevere Streetwear Produkte, die dich in deinem Alltag und zu deinen Yoga- bzw. Sportstunden begleiten. Die Korkrucksäcke und Mattengurte sind vielfältig einsetzbar und untereinander kombinierbar.

Im Interview mit Gründerin Viktoria erfährst du, welche Eigenschaften die Korkprodukte noch mitbringen und was sie zu einer nachhaltigen Alternative macht.

 

Nachhaltige-Mode.de: Viktoria, du hast Moyakora ins Leben gerufen. Welches Anliegen verfolgst du damit und was bedeutet der Name?

VIKTORIA: Alternativen schaffen und das Bewusstsein für Wertigkeit schärfen gehören zu meinen Zielen. Daher habe ich mich dazu entschieden den Fokus auf Produkte zu legen, die langlebig, robust, vielseitig einsetzbar und freudebringend sind. Bei Moyakora werden urbane Stilelemente aufgegriffen und mit nachhaltigen Aspekten versehen, um ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Stadt und Natur zu schaffen. Wir kombinieren Streetwear Produkte mit Yoga Artikeln. Der modulare Einsatz ermöglicht dir, die Moyakora Rucksäcke, Gurte und Hipbags deinen Bedürfnissen anzupassen und bei Bedarf zu deiner Yogapraxis mitzunehmen. Der Verzicht auf unnötigen Schnickschnack lässt die Produkte puristisch wirken und hat den Vorteil Ressourcen zu schonen, ohne auf wichtige Elemente, wie Innentaschen, zu verzichten.

Moyakora ist russisch [моя Кора] und bedeutet ‚meine Rinde‘. Das kleine Symbol über dem Schriftzug zeigt eine Rinde im Querschnitt. Der Ursprung ist die Rinde der Korkeiche, das Ergebnis dein Moyakora Lieblingsstück.

Yoga- und allgemein Fitness-Liebhaber*innen werden bei dir fündig. Machst du selbst Yoga oder wie kamst du zu den Produktideen?

Ja, ich mache seit ca. fünf Jahren aktiv Yoga. Angefangen hat alles in meinem damaligen Fitnessstudio in Düsseldorf. Da ich gerne Sport in Gruppen mache, habe ich mich dort durch alle Kurse durchprobiert und habe ganz schnell gemerkt, dass Yoga perfekt für mich ist. Ich hatte drei grundverschiedene Yogalehrer*innen, die mich alle auf ihre eigene Art beeindruckt haben und mir gezeigt haben, dass Yoga mit viel zu vielen Vorurteilen zu kämpfen hat. Für mich habe ich schnell erkannt, dass man im Alltag sehr häufig und instinktiv Yogabewegungen macht, um den Körper zu entlasten. Ich erinnere mich gut, wie ich als Kind ständig die Brücke oder die Kerze gemacht habe, ohne mir über die gesundheitlichen Vorteile dieser Bewegungen bewusst zu sein.

Und natürlich ist die Idee für Moyakora auf einer Yogamatte entstanden. Da ich immer mit dem Fahrrad zu den Stunden gefahren bin, habe ich immer nach einer Tragemöglichkeit für meine Matte und Co. gesucht, die wasserabweisend, leicht und optisch attraktiv war. Zum Glück wurde ich nicht fündig und habe beschlossen mir einen großen Traum zu erfüllen und eine eigene Marke auf die Beine zu stellen.

Die Ideen kamen peu a peu. Es hat über 1,5 Jahre Entwicklungszeit benötigt, bis ich mit Moyakora an den Start gegangen bin. Die Materialsuche hat mich sehr lange beschäftigt, wohingegen die Designentwicklung sehr schnell ging, da ich keine Vorabskizzen mache, sondern alle Ideen sofort in Schnitte umsetze. Mein Studium in der textilen Produktentwicklung hat mich dahingehend viel lehren können.
 

Zum Moyakora Sortiment zählt zum Beispiel der „Bündel“ in drei unterschiedlichen Farben. Wofür ist der nachhaltige Rucksack mit seiner außergewöhnlichen Form besonders gut geeignet und welche funktionellen Eigenschaften bringt er mit?

Die Form ist tatsächlich nur per Zufall entstanden. Eigentlich sollte der Bündel gar kein Rucksack werden, sondern eine Umhängetasche. Aber nachdem ich mich über ein Jahr lang mit Korkbäumen beschäftigt habe, mussten die ersten Produkte ja zwangsläufig runde bis halbrunde Formen annehmen. So zieht sich die Optik der Produkte durch die gesamte Linie und imitiert Baumstämme, das Herz der Marke.

Bevor ich Produkte rausbringe, teste ich sie auf ihre Alltagstauglichkeit. Schnell wurde aus der Umhängetasche ein Rucksack, welcher sich besser für unterschiedliche Gelegenheiten eignet und eher als unisex Tasche von Männern angenommen wird. Während dieser Testphase haben wir entdeckt, dass sich die Kombination aus eckigem Boden und rundem Deckel gut der Anatomie des Rückens anpasst. Der Einsatz des Bündels ist hierbei gewollt vielfältig, um so viel Nutzen wie möglich aus einem Produkt rausholen zu können. Der Bündel kann nicht nur als Alltagsrucksack, sondern auch als Sport- bzw. Yogarucksack genutzt werden. Durch den modularen Einsatz mit dem Mattengurt „Remeshok mini“ kann man im Handumdrehen eine Yogamatte an den Boden des Bündels befestigen. Auf die Art hat man auf dem Weg zur Yogastunde beide Hände frei und alle wichtigen Dinge von Handy, Brieftasche bis hin zu Wechselkleidung und Trinkflasche sicher verpackt dabei.

 

Das gesamte Interview mit Viktoria von Moyakora findest du auf Nachhaltige-Mode.de: Yoga und Streetwear nachhaltig kombiniert: Korkprodukte von Moyakora

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