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Wissmann: „Halle der ElektromobilitĂ€t“ zeigt Wertschöpfungskette beim Elektroauto

Neuer Schwerpunkt auf der 64. IAA Pkw – Hochrangig besetzter Fachkongress

Neuer Schwerpunkt auf der 64. IAA Pkw – Hochrangig besetzter Fachkongress

VDA-PrÀsident Matthias Wissmann auf der Auftaktpressekonferenz am 12.09.11

Die IAA ist die weltweit wichtigste MobilitĂ€tsmesse. Am 15. September 2011 wird sie von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Frankfurt am Main eröffnet. Neben den vielen Weltpremieren neuer Modelle – keine andere Messe weltweit bietet mehr Innovationen – wird es diesmal eine besondere Premiere geben.

Erstmals widmet der Verband der Automobilindustrie (VDA), der die IAA veranstaltet, auf dem MessegelĂ€nde eine Halle dem Thema „ElektromobilitĂ€t“. Dies ist ein neuer Ansatz, der die ElektromobilitĂ€ts-AktivitĂ€ten auf den anderen StĂ€nden unterstĂŒtzt und ergĂ€nzt. Die „Halle der ElektromobilitĂ€t“ (4.0) umfasst verschiedene Hersteller von Elektrofahrzeugen, darunter Daimler, Opel, Chevrolet, German E-Cars, Renault, Citroen, Mitsubishi oder Peugeot. Verschiedene Zulieferer, darunter Bosch und Siemens, sind mit eigenen StĂ€nden prĂ€sent. Auch große Unternehmen aus anderen Branchen – wie IBM, BASF, E.ON – und VerbĂ€nde, darunter ZDK, VDE, sowie Hochschulen, die GemeinschaftsstĂ€nde des Landes Hessen und des Freistaats Bayern sind in der Halle der ElektromobilitĂ€t vertreten. Die IAA-Besucher können Elektroautos auch auf dem IAA-GelĂ€nde probefahren (FreigelĂ€nde F4).

VDA-PrĂ€sident Matthias Wissmann betonte: „Dieser branchenĂŒbergreifende Auftritt soll die sich verĂ€ndernde Wertschöpfungskette aufzeigen und deutlich machen, dass die MobilitĂ€t von morgen einer gemeinsamen Kraftanstrengung bedarf, die weit ĂŒber die bisherigen Grenzen von einzelnen Industriezweigen hinausfĂŒhrt. Es geht um Netzmanagement, regenerative Stromerzeugung, neue Komponenten und Werkstoffe, Leichtbau und Leistungselektronik, die Integration in Form von ‚Smart Communities‘ und ‚Smart Grid‘, um intermodale Konzepte wie Car-Sharing und Telematik-Dienste sowie nicht zuletzt um die gesamte Energiespeicherfrage, die die Entwicklung der Batteriezelle ebenso beinhaltet wie Recycling oder Packaging.“ Das Interesse an diesem neuen Ansatz ist – gerade auch von Medien und Fachleuten – sehr groß, das zeigen die vielen Anfragen, die hierzu beim VDA eingehen.

Zudem fĂŒhrt der VDA am 21. September gemeinsam mit anderen IndustrieverbĂ€nden erstmals den „Fachkongress ElektromobilitĂ€t“ im Congress-Center der Messe Frankfurt (CMF) durch. Dieser Kongress beleuchtet das Ecosystem ElektromobilitĂ€t und damit die gesamte Wertschöpfungskette.

Den Auftakt macht VDA-PrĂ€sident Wissmann. Hochrangige Vertreter der Automobilindustrie – wie etwas Dr. Klaus Draeger, Vorstandsmitglied der BMW AG, Entwicklung; Dr. Bernd Bohr, Vorsitzender des Unternehmensbereichs Kraftfahrzeugtechnik der Robert Bosch GmbH; Dr. Thomas Weber, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich fĂŒr Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung; und Dr. Rudolf Krebs, Konzernbeauftragter fĂŒr Elektrotraktion, Volkswagen AG – werden im ersten Teil des Kongresses ĂŒber die Elektro-mobilitĂ€t in ihren verschiedenen AusprĂ€gungen und im internationalen Wettbewerb sprechen. Zudem referieren Vorstandsmitglieder oder Vorsitzende der GeschĂ€ftsfĂŒhrung aus dem Zulieferbereich sowie der Energiewirtschaft und Elektroindustrie. Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer wird auf dem Fachkongress ElektromobilitĂ€t ebenfalls ein Statement geben. Den Abschluss bildet eine Experten-Podiumsdiskussion ĂŒber „Fahrzeug- und MobilitĂ€tskonzepte“. Wissmann unterstrich: „Eine solch breite und informative Palette, die zudem branchenĂŒbergreifend gestaltet ist, bietet kein anderer Kongress zum Thema ElektromobilitĂ€t. Er setzt damit neue MaßstĂ€be und ist ein wesentlicher, integraler Baustein im großen ‚IAA-GebĂ€ude‘.“

Die Online-Anmeldung zum Fachkongress ElektromobilitÀt erfolgt unter www.iaa.de.



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